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Raimon Pàez Blanch forscht im Heidegger-Archiv in Meßkirch

Martin Heidegger ist das Aushängeschild der Stadt Meßkirch. Denn: Geboren und gestorben ist der Philosoph in der Kleinstadt, 15 Kilometer südwestlich von Sigmaringen. Trotz vielen Arbeiten zu Heidegger, sind viele Themenbereiche noch unerforscht. So etwa "Die Weltfrage bei Heidegger (1927-1939)", an der der Spanier Raimon Pàez Blanch derzeit in Meßkirch forscht. Er ist Junior-Fellow des Martin-Heidegger-Stiftung und arbeitet im Juli und August im Heidegger-Archiv im Schloss Meßkirch.

Im November soll die Dissertation so gut wie fertig sein

Raimon Pàez Blanch hat als Stipendiat der Heidegger-Stiftung und der Philosophisch-technischen Hochschule Vallendar in den vergangenen zwei Monaten im Meßkircher Heidegger-Archiv an seiner Dissertation geforscht. Diese beschäftigt sich mit der „Weltfrage bei Heidegger“. Im Speziellen untersuchte Blanch Abhandlungen, die Heidegger in den Jahren von 1927 bis 1930 geschrieben hatte.

Bald unterrichtet der 37-Jährige wieder

Zurück in seiner Heimat geht es für ihn jetzt ans Sammeln, Kategorisieren und Schreiben seiner Arbeit.

Ein Spanier vergräbt sich im Heidegger-Archiv

Martin Heidegger ist das Aushängeschild der Stadt Meßkirch. Er ist berühmt für seine philosophischen Thesen, kritisiert für seine Nähe zum Nationalsozialismus. Was Heidegger garantiert nicht ist: leicht zu verstehen. Trotzdem oder gerade deshalb reizt der Philosoph viele Forscher – auch der 37-jährige Spanier Raimon Pàez Blanch beschäftigt sich in seiner Doktorarbeit mit dem Meßkircher.

„Ich bin so glücklich, dass ich hier für zwei Monate leben und arbeiten kann“, sagt Pàez Blanch.