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Die Mitarbeiter und Vorstand der APB vor dem Büro in Piela – Anfang April.

Förderverein warnt: Hungersnot droht in Piela und Bilanga

Der Förderverein Piela-Bilanga blickt gerade mit Sorge auf die Situation in Burkina Faso. Zwar gebe es im Moment keinen bestätigten Corona-Fall in der Region von Piela/Bilanga, doch durch den in Burkina Faso erfolgten „Lock-down“, der Abriegelung der Hauptstadt Ouagadougou, dem Schließen aller Märkte und dem Unterbinden des Verkehrs hätten sich die wirtschaftlichen Probleme des bitterarmen Landes in Westafrika weiter verschlechtert. Das teilt der in Ochsenhausen ansässige Förderverein in einer Pressemeldung mit.

Bernd Dörries

„Der lachende Kontinent“: Bernd Dörries reist durch Afrika

Faszination Afrika: Ist es lediglich ein Krisen-Kontinent voller potenzieller Flüchtlinge, wie ihn viele sehen - oder ist da doch mehr?

„Afrika ist für viele in Europa einfach ein trostloses Stück Erde, in dem es außer wilden Tieren und Hunger nicht viel zu sehen gibt“, schreibt der Journalist und Buchautor Bernd Dörries. Auf 282 Seiten versucht er in seinem Buch „Der lachende Kontinent“, recht kurzweilig seine Leser vom Gegenteil zu überzeugen.

Schüler sitzen im Unterricht

Helfen bringt Freude: Schulbücher sollen ein besseres Leben ermöglichen

Jeweils zu zweit sitzen die Jugendlichen in den Schulbänken. Jeder Schüler hat ein Heft und einen Stift. Doch was auffällt: Nicht jeder hat auch ein Schulbuch. Denn das Foto zeigt nicht eine Schulklasse irgendwo in Deutschland.

Auf ihm ist eine Schulklasse im westafrikanischen Staat Burkina Faso zu sehen. Und dort sind Schulbücher Mangelware. Das möchte der Ochsenhauser Förderverein Piéla-Bilanga Schritt für Schritt ändern.

Seinen Namen verdankt der Verein, der sich seit mehr als 37 Jahren in Westafrika engagiert, zwei ...

Mindestens 14 Tote bei Überfall auf Kirche in Burkina Faso

Ouagadougou(dpa) - Bei einem Überfall von mutmaßlichen Extremisten auf eine Kirche in Burkina Faso sind mindestens 14 Menschen getötet worden. Das bestätigte Präsident Roch Marc Christian Kabore in der Nacht auf Twitter. Er verurteilte die „barbarische Attacke“ gegen das protestantische Gotteshaus, sprach den Hinterbliebenen der Opfer sein Beileid aus und wünschte den Verletzten schnelle Besserung. Zu den Hintergründen gab es zunächst keine Angaben.

 Déborah Rosenkranz spricht beim Männervesper in Wurmlingen unter dem Motto „Stärker denn je“.

Ein Gebet war der Wendepunkt in ihrem Leben

Das zwölfte ökumenische Männervesper in der „Bierwelt“ der Hirschbrauerei in Wurmlingen war ein hochemotionaler Abend. Um die Gefühle wurde kein Bogen gemacht: Gekommen war die junge Sängerin und Buchautorin Déborah Rosenkranz. Sie lebt – gewissermaßen gar nicht aus der Welt – in Stockach.

Vergangene Woche war sie noch auf Hawaii und quasi in gleicher Mission in Wurmlingen. Sie berichtete aus ihrem bewegten und auch von Problemen gekennzeichneten Leben.

Rückgabe afrikanischer Kunst

Kolonialismus-Debatte: Große Töne und nichts dahinter?

Von einer neuen Ära war die Rede, von einem Neustart und einer neuen Beziehungsethik: hehre Begriffe, die jedoch Gefahr laufen, zu hohlen Worthülsen zu werden.

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat vor nunmehr fast zwei Jahren Afrika versprochen, dem Kontinent seine geraubten Objekte zurückzugeben. Damit hat er eine der heißesten Kulturdebatten der heutigen Zeit neu entfacht - und Druck auf andere Länder ausgelöst. Doch derzeit scheint in Frankreich nicht viel zu passieren.

Rund 600 Zuhörer zeigten sich am Freitagabend begeistert von der musikalisch poetischen Weltreise „Reiter übern See – besser hei

„Reiter übern See“ zieht 600 Besucher an

Ein Erlebnis der ganz besonderen Art hatten am Freitagabend die rund 600 Besucher eines Benefizkonzerts auf der Kisslegger Seebühne. „Reiter übern See – besser heimatten“, so der Titel der Vorstellung, den Initiator des Projekts, Bernhard Stengele, im Lauf des Abends aufklären konnte.

Er entstammt einer alten Kisslegger Handwerksfamilie und hat als Regisseur und Schauspieler beinah auf der ganzen Welt gearbeitet. Vor zwei Jahren ist er ins Allgäu zurückgekehrt.

 19 Kinder warten geduldig, bis sie etwas zu essen bekommen. Alltag in der Ferienzeit in Burkina Faso. Sind die Schulen zu, gibt

Eine Ferienkantine für Burkina Faso

Der Hunger macht nicht vor den Ferien halt – natürlich auch nicht in einem der ärmsten Länder der Erde, in Burkina Faso. Christel Trach-Riedesser hat erst kürzlich wieder einen erschütternden Brief von ihrer dortigen Vertrauten, Schwester Rosemarie, erhalten. Nicht nur in Ouagadougou haben die Kinder Ferien. Anders als bei uns jedoch kommt mit den Ferien auch der Hunger. Die Schule ist geschlossen, also gibt es auch keine Unterstützung.

Schwester Rosemarie setzt jetzt auf eine Ferienkantine.

 Die Regierungschefs der Sahel-Staaten wünschen sich eine schnellere Unterstützung im Kampf gegen den Terror.

Merkel in Afrika: Stabilität in den Sahel-Staaten steht im Fokus

Vieles ist anders als bei den mehr als zehn früheren Afrika-Reisen von Angela Merkel seit der Flüchtlingskrise 2015. Auf dem Trip der Kanzlerin durch Burkina Faso, Mali und Niger geht es nicht wie sonst vor allem um den Kampf gegen illegale Migration und kriminelle, menschenverachtende Schleusergruppen.

Bis diesen Freitag in Niger steht für die 64-Jährige in ihrer vierten und letzten Kanzlerschaft vor allem im Mittelpunkt, die Sahel-Kernstaaten zu stabilisieren.

Merkel bei Bundeswehrsoldaten in Mali

Merkel dankt Bundeswehrsoldaten für schweren Einsatz in Mali

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den rund 850 Bundeswehrsoldaten im nordmalischen Gao für ihren schweren Einsatz für eine Stabilisierung des von islamistischem Terrorismus bedrohten Landes gedankt.

„Die Mission ist schwierig“; sie gehöre zu den gefährlichsten Einsätzen der Bundeswehr weltweit, sagte Merkel am Donnerstag bei Temperaturen um die 50 Grad während ihres ersten Besuches im Camp Castor. Dort ist der Großteil des rund 850 Soldaten starken deutschen Kontingents der UN-Stabilisierungsmission Minusma stationiert.