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 Die Firma Heydt baut am Stadtrand, im „Gewerbe- und Industriepark Sandäcker III“, Hallen und Lager. Sie will dort Aushub aufber

Anwohner fürchtet Lärm und Staub

Gegen die geplante Aufbereitung von Aushub und Baurestmassen am Rand des Gewerbegebiets Sandäcker regt sich Widerstand. Die Firma Heydt baut dort in der Hasengärtle nahe ihres bestehenden Wertstoffhofs bereits ein große Halle, Abstellräume und Lagerflächen. Der Gemeinderat hat jüngst Änderungen in Sachen Bebauungsplan angestoßen (SZ berichtete: „Sandäcker III soll neu geplant werden“, 23. März). Ein benachbarter Anwohner berichten nun, dass er sich falsch über das Vorhaben informiert fühlt.

Im Sandäcker kehrt Ruhe ein

Die Stadt Aulendorf plant, das Gebiet Sandäcker III als reines Gewerbegebiet auszuweisen. Damit scheint ein jahrelanger Streit zu Ende. Die Firma Heydt hat das Grundstück der Firma von Robert Koch abgekauft. Koch war Ende 2009 in die Insolvenz gegangen.

Von unserer Redakteurin  Melanie Braith

Die Firma Heydt betreibt im Sandäcker einen Wertstoffhof. „Auf unserem bisherigen Platz waren wir doch sehr eingeschränkt“, sagt Helmut Heydt.

Bei Nassals regnet es seit zwei Jahren eine rote Substanz

Die Tischplatte lehnt umgedreht an der Hauswand. Auf dem weißen Plastik leuchten dunkelrote Flecken. Überall wo sich der Regen gestaut hatte, sieht man jetzt festgetrocknetes Rot. "Man kann es im Wasser wieder auflösen", sagt Ottmar Nassal, 52. Doch wenn es an den Fingern festtrockne, bekomme man es kaum wieder weg. Er vergleicht das rote Material mit Schleifstaub.

Nassals leben im Gewerbegebiet Sandäcker III. Vor zwei Jahren haben sie das "rote Zeug" zum ersten Mal entdeckt.

Bei Nassals regnet es seit zwei Jahren eine rote Substanz

Die Tischplatte lehnt umgedreht an der Hauswand. Auf dem weißen Plastik leuchten dunkelrote Flecken. Überall wo sich der Regen gestaut hatte, sieht man jetzt festgetrocknetes Rot. "Man kann es im Wasser wieder auflösen", sagt Ottmar Nassal, 52. Doch wenn es an den Fingern festtrockne, bekomme man es kaum wieder weg. Er vergleicht das rote Material mit Schleifstaub.

Nassals leben im Gewerbegebiet Sandäcker III. Vor zwei Jahren haben sie das "rote Zeug" zum ersten Mal entdeckt.

Beide Seiten sehen sich als Verlierer

Im vergangenen Jahr hat Robert Koch das ehemalige Alu-Biletts-Grundstück am Sandäcker erworben. Mit seiner Bauschuttrecyclingfirma will er von Bad Waldsee nach Aulendorf übersiedeln. Doch die Anwohner befürchten eine Belästigung durch Lärm und Erschütterungen. Sie legen Einspruch ein, Koch muss seine Vorbereitungsarbeiten für den Umzug stoppen.

Stadt und Landratsamt untersuchen den Bebauungsplan und stellen fest: Die Formulierungen würden einer rechtlichen Überprüfung, einer Klage von beiden Seiten nicht standhalten.

"Über dem Sandäcker liegt ein Fluch"

AULENDORF - Der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet Sandäcker in Aulendorf soll geändert werden. Eine naheliegende Option: Aus dem eingeschränkten wird ein uneingeschränktes Industriegebiet. Das entprechende Verfahren hat der Rat auf den Weg gebracht. Bewohner des Gebietes kündigten juristischen Widerstand an.

Als der Gemeinderat die Änderung des Bebauungsplans bei fünf Gegenstimmen in Auftrag gegeben hatte, lichteten sich die Zuschauerreihen schlagartig.

Anlieger fürchten Lärm und Staub durch Ansiedlung

AULENDORF - Die Waldseer Recyclingfirma Robert Koch GmbH will sich im Aulendorfer Gewerbegebiet Sandäcker ansiedeln. Nun haben jedoch Nachbarn Widerspruch gegen das Bauvorhaben eingelegt, fürchten massive Beeinträchtigungen. Scharfe Kritik gibt es in diesem Zusammenhang auch an der Aulendorf Oberschwaben GmbH.

Idylle und Industrie könnten kaum enger verflochten sein. Direkt neben dem Imkergebäude von Hardy Gerster am Hasengärtle stehen ein gutes Dutzend Bienenstöcke, in denen derzeit neue Bienenvölker heranwachsen.