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Justitia

Bewährung für Sprengstoffanschlag auf Fahrkartenautomat

Mit einem Sprengstoffanschlag auf einen Fahrkartenschalter wollte sich ein 32-jähriger Ulmer die Weihnachtsfeiertage mit erhofften mehreren Tausend Euro versüßen. Doch der Bahnautomat im Donautal hielt dem Angriff stand und der Täter und sein unbekannter Komplize zogen frustriert ab.

Jetzt musste sich der Mann, der sowohl die deutsche als auch die russische Staatsbürgerschaft besitzt, vor dem Schöffengericht wegen versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion verantworten.

 Das Unternehmen Verallia mit seinem Standort Bad Wurzach: Die Halbjahreszahlen haben sich bei Umsatz und Ergebnis positiv entwi

Umsatz und Ergebnis über Vorjahr

Die Halbjahreszahlen der Verallia Deutschland AG haben sich bei Umsatz und Ergebnis positiv entwickelt. Fast alle wichtigen Ergebnis- und Ertragskennzahlen liegen trotz Covid-19-Krise über Vorjahresniveau, zum Teil sogar deutlich. Wie das Unternehmen mitteilt, sind die weitgehend stabile Absatzlage sowie eine verbesserte Kostenstruktur der Hauptgrund.

Der Umsatz des Verallia Deutschland Konzerns betrug in der aktuellen Berichtsperiode 284,3 Millionen Euro und lag 3 Prozent über dem Vorjahreswert in Höhe von 275,9 Millionen Euro.

Roderich Kiesewetter

„Der Abzug spielt Wladimir Putin in die Hände“

Fast 12 000 Soldaten will US-Präsident Donald Trump aus Deutschland abziehen. Die Empörung ist darüber groß. Der Abzug ist dennoch eine Chance für Europa und ein Geschenk für Wladimir Putin, sagt Roderich Kiesewetter, CDU-Bundestagsabgeordneter und Verteidigungsexperte der Union. Trump wolle vor allem von innenpolitischen Problemen ablenken, sagt er im Gespräch mit Florian Bührer.

Herr Kiesewetter, was steckt hinter dem Truppenabzug?

Innenpolitisch steht Donald Trump das Wasser bis zum Hals.

US-Soldaten

USA wollen knapp 12.000 Soldaten aus Deutschland abziehen

Die USA haben einem Bericht zufolge ihre Pläne für einen Abzug von Truppen aus Deutschland konkretisiert: Knapp 12.000 Soldaten sollen Deutschland verlassen, berichtete der SWR am Mittwoch.

6400 von ihnen sollten in die USA zurückkehren, 5400 würden innerhalb Europas verlegt. Betroffen seien folgende Standorte: Vilseck, Grafenwöhr und Wildflecken in Bayern sowie Kräfte der US-Luftwaffe in Spangdahlem in der Eifel.

Linksfraktion: guter „Tag für Frieden und Sicherheit in Europa“ US-Verteidigungsminister Mark Esper wollte ...

Birgit Fischer

Rekord-Olympionikin Fischer: Boykotte haben nichts bewirkt

Die Diskothek im Olympischen Dorf von Moskau hatte es Birgit Fischer mit ihren damals 18 Jahren angetan.

„Da konnte man sich bei besonderem Licht auf einer Couch in eine Ecke legen und richtig schön relaxen. Die Songs waren echt klasse in dem Musik-Tempel“, erinnert sich die erfolgreichste deutsche Olympionikin an ihre ersten Olympischen Spiele vor 40 Jahren.

Mit ihrem Sieg im Kajak-Einer startete der Teenager aus Brandenburg an der Havel am 1.

Gefälschte Arbeitspapiere: Osteuropäer zurückgeschickt

Die Bundespolizei hat die Einschleusung einer Gruppe von Ukrainern in Oberbayern mit gefälschten Arbeitsverträgen vereitelt. Der mutmaßliche Schleuser wurde verhaftet. Die Beamten hatten die neun Männer und Frauen am Montag auf der A94 bei Neuötting (Landkreis Altötting) in einem Kleintransporter gestoppt. Wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte, ordnete ein Ermittlungsrichter gegen den 35-jährigen Fahrer Untersuchungshaft wegen Verdachts des Einschleusens von Ausländern und Urkundenfälschung an.

Kunsttransporte in Coronazeiten

Wenn eine Madonna in Berlin strandet

Mitte März waren die Museen und Ausstellungshäuser in Deutschland auf einmal dicht. Gemälde, Skulpturen und andere Exponate standen plötzlich in menschenleeren Räumen - und das über Wochen oder gar Monate. Denn an einen Abbau war vielerorts nicht zu denken.

Die Coronakrise mit ihren weltweiten Reisebeschränkungen erschwerte die aufwendigen Kunsttransporte oder machte sie gar unmöglich. „Da sind Leihgaben oft länger geblieben als gedacht, das hat vielen Häusern zu schaffen gemacht“, sagt Eckart Köhne, Präsident des Deutschen ...

Kunsttransporte

Wenn eine Madonna in Berlin strandet

Mitte März waren die Museen und Ausstellungshäuser in Deutschland auf einmal dicht. Gemälde, Skulpturen und andere Exponate standen plötzlich in menschenleeren Räumen - und das über Wochen oder gar Monate. Denn an einen Abbau war vielerorts nicht zu denken.

Die Coronakrise mit ihren weltweiten Reisebeschränkungen erschwerte die aufwendigen Kunsttransporte oder machte sie gar unmöglich. „Da sind Leihgaben oft länger geblieben als gedacht, das hat vielen Häusern zu schaffen gemacht“, sagt Eckart Köhne, Präsident des Deutschen ...

Corona-Test im Auto

Nach Corona-Ausbruch in Bayern prüft der Südwesten Tests von Erntehelfern

Es ist der Albtraum jedes Landwirts: Mitten in der Erntezeit muss sein Hof gesperrt werden. So geschehen jetzt im niederbayerischen Mamming. Dort sind mehr als 170 Erntehelfer bei einer Reihenuntersuchung positiv auf das Coronavirus getestet worden. Fast 500 Menschen stehen unter Quarantäne und dürfen den Betrieb nicht mehr verlassen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat Konsequenzen angekündigt.

Baden-Württemberg plant ebenfalls neue Maßnahmen, um ähnliche Ausbrüche zu verhindern.

Giora Feidmann hat in der Aalener Stadthalle ein berührendes Konzert gegeben. Er wurde von Alina Kabanova am Flügel begleitet.

Wenn die Klarinette seufzt, singt und lacht

Rund 200 Zuhörer – die coronabedingte Höchstgrenze – sind am Sonntagabend in den Genuss gekommen, den weltberühmten Klezmermusiker Giora Feidmann in der Stadthalle zu erleben. Der 84-jährige Solo-Klarinettist feiert immer noch Triumphe mit traditioneller jüdischer Musik wie bei seinen fünf vorausgegangenen Aalener Konzerten. In der russischen Pianistin Alina Kabanova hat er eine ebenbürtige Partnerin gefunden.

Feidman pflegt in der vierten Generation die Klezmermusik seiner aus Bessarabien stammenden Familie.