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Hans-Christian Oeser

Hans-Christian Oeser erhält Übersetzer-Preis

Der mit 25 000 Euro dotierte Straelener Übersetzerpreis 2020 der Kunststiftung NRW wird an Hans-Christian Oeser verliehen. Der Literaturübersetzer werde für die 2018 erschienene Übertragung von Sebastian Barrys Roman „Tage ohne Ende“ aus dem Englischen ausgezeichnet, teilte die Kunststiftung am Montag in Düsseldorf mit.

Oeser finde „einen dynamischen Stil von großer Musikalität“, erklärte die Jury. Der 69-Jährige wird auch für sein Lebenswerk ausgezeichnet, er hat viele englischsprachige Werke übersetzt.

Zurück in die Zukuft

Gefangen in der Wiederholungsschleife - Die Zeit im Film

Bei der derzeitigen Abschottung in den eigenen vier Wänden kann man schon mal das Gefühl für Zeit verlieren. Ist man nicht gerade erst aufgestanden? Warum ist dann schon wieder Abend? Und ist heute eigentlich Freitag oder bereits Samstag?

An diesem Wochenende kommt eine weitere Herausforderung dazu: In der Nacht zum Sonntag werden die Uhren umgestellt, wir „verlieren“ eine Stunde - möglicherweise bringt das bei einigen von uns die innere Uhr noch weiter durcheinander.

Reese Witherspoon

Wie Filme in der Corona-Isolation inspirieren können

Keine Kinobesuche, keine Treffen mit Freunden und überhaupt weniger Kontakte zu anderen Menschen - wegen der Coronavirus-Krise bleiben derzeit sehr viele Menschen zuhause und steigen häufig auch aufs Arbeiten in den eigenen vier Wänden um.

Doch wie geht man mit dieser Zeit um, in der man nun plötzlich ziemlich auf sich selbst gestellt ist? Singles trifft das besonders, doch auch Paare und Familien werden merken, dass sie deutlich mehr Raum für sich und ihre Gedanken haben.

 Das Hotel Kleber Post muss aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend schließen.

So reagiert die Gastronomie in Bad Saulgau auf die Coronakrise

Jetzt, wo der Frühling so allmählich beginnt, hätten sich die Gastronomiebetriebe in Bad Saulgau auf ihre Gäste gefreut. Stattdessen bedroht das Coronavirus ihre Existenz. Hotels können keine Zimmer mehr buchen, Speiserestaurants machen zu oder haben eingeschränkte Öffnungszeiten. Jeder Tag ohne Umsatz bereitet den Gastronomen Kopfzerbrechen. 

Kleber Post stellt den Betrieb ein Das Romantik-Hotel Kleber Post hat seinen Betrieb am Mittwoch nach dem Mittagessen eingestellt, vorerst bis Ende April.

Der Fall Richard Jewell

Clint Eastwoods Drama über das Olympia-Attentat

Oscar-Preisträger Clint Eastwood (89, „Million Dollar Baby“) arbeitet in seinem neuen Film eine der schwersten Pannen in der jüngeren amerikanischen Polizeigeschichte auf.

„Der Fall Richard Jewell“ dreht sich um das Bombenattentat bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, bei dem zwei Menschen starben - und darum, wie nah Heldenverehrung und soziale Ächtung beieinander liegen. Genau diese erlebte der titelgebenden Wachmann Richard Jewell, der in Eastwoods Inszenierung von Paul Walter Hauser („I, Tonya“) gespielt wird.

Der Fall Richard Jewell

Clint Eastwoods Drama über das Olympia-Attentat

Oscar-Preisträger Clint Eastwood (89, „Million Dollar Baby“) arbeitet in seinem neuen Film eine der schwersten Pannen in der jüngeren amerikanischen Polizeigeschichte auf.

„Der Fall Richard Jewell“ dreht sich um das Bombenattentat bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, bei dem zwei Menschen starben - und darum, wie nah Heldenverehrung und soziale Ächtung beieinander liegen. Genau diese erlebte der titelgebenden Wachmann Richard Jewell, der in Eastwoods Inszenierung von Paul Walter Hauser („I, Tonya“) gespielt wird.

Känguru und ein Mann

Der Kleinkünstler zum Känguru kommt aus Mengen

Mit Dimitrij Schaad ist ab dem 5. März ein Schauspieler im Kino zu sehen, der in Mengen aufgewachsen ist. In der Verfilmung des Hörbuch-Bestsellers „Die Känguru-Chroniken“ spielt er einen Kleinkünstler, der mit einem kommunistischen Känguru in einer Wohngemeinschaft lebt. Die Idylle von Schnapspralinen und Bier in der Eckkneipe bei Herta wird allerdings von einem rechtspopulistischen Immobilienhai gestört, dessen Wohnprojekt es zu verhindern gilt.

Berlinale 2020

Berlinale: Wettbewerbsfilme zum Mitreden

Bei den 70. Internationalen Filmfestspielen in Berlin konkurrieren 18 Filme um den Goldenen und die Silbernen Bären. Welcher Film lohnt und welcher nicht?

„THE INTRUDER“ („El prófugo“) von Natalia Meta: Psychothriller über eine Synchronsprecherin in Buenos Aires, auf deren Studioaufnahmen plötzlich merkwürdige Geräusche auftauchen. Mit der Zeit verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Wahn. Eine Geschichte darüber, wie sich das Böse einschleichen kann.

Berlinale 2020 - Roberto Benigni

Roberto Benigni auf der Berlinale

Oscar-Preisträger Roberto Benigni hat am ersten Festivalwochenende internationalen Glanz auf die Berlinale gebracht. Der Italiener („Das Leben ist schön“) stellte am Sonntag eine Neuverfilmung von „Pinocchio“ vor. Auf dem Programm stand abends der erste deutsche Wettbewerbsbeitrag - „Undine“ von Regisseur Christian Petzold. Auch das Partygeschehen war in vollem Gange.

Auf einer Pressekonferenz zeigte sich der Schauspieler Benigni bestens gelaunt, scherzte und warb vor allem für die Geschichte von Pinocchio, die seiner Ansicht nach ...

Garrel

Film von Garrel enttäuscht - Erster deutscher Wettbewerber

Mit Glanzlicht und Enttäuschung hat der Berlinale-Wettbewerb emotionale Fahrt aufgenommen.

Am Samstagabend ging ein ziemlich ungewöhnlicher Western ins Rennen. In „First Cow“ erzählt US-Regisseurin Kelly Reichardt von einer Männerfreundschaft. Zwei Außenseiter freunden sich im Wilden Westen des frühen 19. Jahrhunderts an. Sie wollen Geld mit Backwaren verdienen - und melken dafür heimlich die einzige Kuh in der Region.

Der Western ist filmisch spannend und witzig erzählt - dabei reflektiert er auch heutige Fragen ...