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Ende August sollen die Obdachlosen, die sich im Koppenland auf einer Wiese der Kirche niedergelassen haben, das Gelände räumen.

Kirche will Obdachlose nicht mehr haben

Als vorübergehendes Winterquartier hat es vor zwei Jahren begonnen, mittlerweile leben zwischen zwei und vier Obdachlosen in einer Art kleinen Siedlung auf einer Wiese zwischen Bahnhof und Koppenland. Doch Ende August soll dort Schluss sein. Die Wiese gehört der Pfarrgut-Verwaltung der Landeskirche, die das Grundstück ab September neu verpachtet. Die evangelische Gesamtkirchengemeinde Tuttlingen, die das Wohnprojekt bislang tolerierte, hat die Bewohner nun zum Rückbau aufgefordert.

Manche haben nur ein müdes Grinsen für die Smileys übrig

Manche haben nur ein müdes Grinsen für die Smileys übrig

Freundlich grün grinsen sie, wenn Autofahrer die vorgegebene Geschwindigkeit einhalten. Ein rotes, miesepetriges Gesicht zeigen sie allen, die zu schnell unterwegs sind. Die Rede ist von den drei neuen Tempomessanlagen, die die Stadt angeschafft hat. Schwerpunktmäßig im Wirkungsgebiet des Lärmaktionsplans aufgestellt, sollen sie alle Verkehrsteilnehmer mahnen, tagsüber nicht schneller als 50 Sachen zu fahren und nachts die 30 Stundenkilometer nicht zu überschreiten.


Sabine Krauss

Nächstenliebe sieht anders aus

Ausgerechnet die Kirche, die Sonntag für Sonntag das Gebot der Nächstenliebe predigt und in die Welt hinausträgt, ist es, die das Wohnprojekt der Obdachlosen für beendet erklärt. Auch wenn die Wiese der Stuttgarter Pfarrgut-Verwaltung gehört, sind es auch die hiesigen Entscheidungsträger in der evangelischen Gesamtkirchengemeinde, die sich hier nicht gerade mit Rum bekleckern.

Hätte es Beschwerden gegeben, wäre die Entscheidung, das Wohnprojekt zu beenden, durchaus nachvollziehbar.


Stellvertretend für die Ellwanger Bürger haben die Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros, Kerstin Bühler, Bianca Fallenbüchel und An

Beim Ellwanger Bürgerbüro gibt es jetzt Wartenummern

Seit Donnerstag ist im Ellwanger Bürgerbüro im ersten Stock des Rathauses eine Aufrufanlage eingerichtet. Wer also im Bürgerbüro etwas zu erledigen hat, muss jetzt eine Wartenummer ziehen und Platz nehmen, bis die Nummer auf einem Display angezeigt wird. Harry Irtenkauf, der Leiter des Ellwanger Ordnungsamtes, hofft, dass dadurch der Service für die Bürger verbessert werden kann. Außerdem werde durch die Aufrufanlage den Anforderungen des Datenschutzes Rechnung getragen.

Solche Flaschenansammlungen finden die Mitarbeiter des Baubetriebsamts oftmals nach dem Wochenende im Stadtgarten und vor der St

Brennpunkt Stadthalle: Polizeipräsenz soll Sicherheitsgefühl stärken

Wer aufmerksam durch Biberach geht, dem sind bestimmt schon die vielen Streifenwagen der Polizei aufgefallen. „Sicheres Biberach“ heißt die Einsatzkonzeption der Polizei, die bereits im Juni begonnen hat. „Uns geht es um die Bekämpfung des vermehrten Rauschgiftkonsums an bestimmten Plätzen, aber auch um Autoraser“, sagt Uwe Krause, Pressesprecher beim Polizeipräsidium Ulm. „Wir sind tagsüber und auch abends mit mehreren Streifen unterwegs. Teilweise auch in Zivil, um für einen Überraschungseffekt zu sorgen.

Das Allmendinger Rathaus ist jetzt ihr Arbeitsort: Ulrike Baur ist die neue Hauptamtsleiterin.

Sie ist die neue Hauptamtsleiterin in Allmendingen

Allmendingen hat eine neue Hauptamtsleiterin: Ulrike Baur hat den Posten seit dem ersten August inne. Derzeit arbeitet sie sich auf dem Rathaus ein. Die Bürger werden zukünftig unter anderem im Zuge von Baugesuchen mit ihr in Kontakt sein.

Ursula Werner, die ehemalige stellvertretende Hauptamtsleiterin in Allmendingen, hat das Rathaus verlassen. Melanie Böck, die vorherige Hauptamtsleiterin, bleibt dem Rathaus erhalten: Sie kümmert sich weiterhin vor allem um die Gebiete Ordnungsamt, Bürgerbüro und Standesamt.


Früher gab es eine Warteliste für Marktbeschicker – mittlerweile hat sich das Blatt leider gewendet. 25 Marktbeschicker gibt es

Stadt findet immer weniger Beschicker für den Markt

Die Zahl der Wochenmarkt-Beschicker in Sigmaringen ist rückläufig. Insgesamt 25 sind es derzeit, die sich auf die drei Markttage – Dienstag, Donnerstag und Samstag – verteilen. Fisch gibt es schon seit Jahren samstags nicht mehr zu kaufen. Seit einigen Monaten gibt es am Samstag auch keinen Käsestand mehr.

„Früher gab es mal eine Warteliste für Marktbeschicker“, erzählt Norbert Stärk, der als Leiter des Ordnungsamtes auch für den Wochenmarkt zuständig ist.

Auch beim Stadion sammelt sich immer viel Müll.

Was es bedeutet, die Stadt sauber zu halten

Er ist einer von denen, die dafür sorgen, dass es in Ehingen auf Straßen und Spielplätzen sauber aussieht und die Abfalleimer nicht überquellen: Frank Erniks von der Stadtreinigung fährt jeden Tag seine Route und beseitigt mit Handschuhen oder Greifzange Abfall, der ihm auf dem Asphalt oder im Gebüsch sofort auffällt. Arbeit gibt es immer: „Dass alles sauber ist, gibt es nicht“, erklärt er. „Deshalb kann ich auch nie sagen: Ich bin fertig.“

Die Arbeit sei in den vergangenen Jahren mehr geworden, sagt der 53-Jährige.

Der Wirt der Bierakademie Lothar Anders ist sauer und will rechtlich gegen den Bußgeldbescheidvorgehen. Foto: Herfurth

Wirt ist verärgert über hohes Bußgeld

Lothar Anders ist verärgert. Der Wirt der „Bierakademie“ soll ein Bußgeld von fast 1500 Euro zahlen, nur weil an der Langen Schwenninger Kulturnacht ohne sein Wissen fremde Personen nach der Sperrzeit in seinem Biergarten saßen. Jetzt will er rechtlich gegen den Bescheid vorgehen.

„Wenn der Bußgeldbescheid nicht aufgehoben wird, mache ich nächstes Jahr an der Kulturnacht nicht mehr mit – zumindest draußen“, sagt Lothar Anders.

In seinem Lokal im Mauthepark darf Anders bis fünf Uhr morgens bewirten – der Innenraum fällt ...

Schild 2

Vielfältige Radwege: Welche Varianten es gibt

Welche Wege kann, sollte oder muss ein Radfahrer verwenden? An welchen Stellen hat er Vorfahrt, wo muss er im Zweifelsfall ausweichen? Die Vielfalt an Regelungen ist groß – auch in Leutkirch. Im Schilderwald den Durchblick zu behalten, ist für Radfahrer häufig gar nicht so einfach. Michael Krumböck und Jasmin Wagegg von der Leutkircher Stadtverwaltung kennen sich in der Materie aus und sorgen im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ für Klarheit.