Suchergebnis

Verkehr

Roller, Rad, Auto, Bus: Wer in der Krise profitiert

Plötzlich war alles ganz entspannt: Kein Gedränge mehr in U-Bahnen und Bussen, kein Stau auf dem Weg zur Arbeit, keine Touristen, die auf E-Tretrollern die ohnehin schon engen Fahrradwege blockierten. Die Corona-Krise hat die Art der Fortbewegung auf den Kopf gestellt.

Wegen Home Office blieben die Bürgersteige leer Viele Menschen arbeiteten plötzlich zu Hause. Raus gingen sie nur noch zum Einkaufen. Straßen, Bürgersteige und Radwege blieben weitgehend leer.

E-Scooter

Corona räumt die E-Scooter-Branche auf

Gerade lieferte sich die E-Scooter-Branche noch einen Wettlauf, wer am schnellsten Stadt für Stadt seinem Netz hinzufügt, jetzt hat die Corona-Krise eine abrupte Vollbremsung verursacht.

Viele Anbieter haben ihre Dienste vorübergehend gestoppt oder zumindest ausgedünnt. Auch Kündigungen gab es schon. Wie geht es weiter mit den jungen Wilden der neuen Mobilität?

Die Branche sei „komplett in der Krise“, sagt Jérôme Nonnenmacher von der Münchner Beratung Nunatak.

Kontaktlose Zahlungen

Kartenzahlungen verdrängen Bares wegen Corona schneller

Mit der Corona-Pandemie dürfte sich die Nutzung von kontaktlosen Bezahlverfahren, Giro- und Kreditkarten sowie mobilem Zahlen per Smartphone beschleunigen, glauben Zahlungsexperten der Beratungsfirma Oliver Wyman.

Der Anteil von Barzahlungen nach Umsatz könnte bis 2025 auf 32 Prozent sinken, schreiben sie in einer am Sonntag veröffentlichten Studie. Zum Vergleich: Für das vergangene Jahr schätzen sie den Bargeld-Anteil auf 47 Prozent. Berücksichtigt wurden Käufe in Geschäften sowie im Online-Handel, die dort mit Karte oder etwa ...

 Zahlreiche Banknoten 20 und 50 Euro liegen sortiert auf einem Tisch.

Automatisierte Geldanlage in Deutschland kein Renner

Automatisierte Geldanlagen im Internet dringen nur langsam zu deutschen Sparern vor. Die Roboter-Plattformen, bei denen Anleger Geld in Fonds-Portfolien investieren können, stoßen auf weniger Andrang als zunächst erwartet, erklärte die Beratungsgesellschaft Oliver Wyman. Das liegt nicht nur daran, dass viele Deutsche notorisch der Börse misstrauen, sondern auch an Banken, die im Vertrieb oft lukrative eigene Fonds bevorzugen.

„Die Hoffnungen der Branche haben sich nicht erfüllt“, sagt Matthias Hübner, Partner bei Oliver Wyman.

Banknoten

Automatisierte Geldanlage kommt in Deutschland kaum voran

Automatisierte Geldanlagen im Internet dringen nur langsam zu deutschen Sparern vor. Die Roboter-Plattformen, bei denen Anleger Geld in Fonds-Portfolien investieren können, stoßen auf weniger Andrang als zunächst erwartet, erklärte die Beratungsgesellschaft Oliver Wyman.

Das liegt nicht nur daran, dass viele Deutsche notorisch der Börse misstrauen, sondern auch an Banken, die im Vertrieb oft lukrative eigene Fonds bevorzugen.

„Die Hoffnungen der Branche haben sich nicht erfüllt“, sagt Matthias Hübner, Partner bei Oliver ...

Unilever

Markentreue ade: Deutsche Verbraucher probieren gerne Neues

Egal, ob Nestlé, Unilever oder Heinz Ketchup: Die Markenhersteller haben ein Problem. Die Verbraucher in Deutschland sind ihren Lieblingsmarken längst nicht mehr so treu wie früher.

„Bei der Wahl ihrer Produkte und Marken sind immer mehr Verbraucher kein Gewohnheitstier mehr. Vielmehr gehört das Neuentdecken für viele mittlerweile zum Einkauf dazu“, beschreibt Fred Hogen, Handelsexperte beim Marktforschungsunternehmen Nielsen Deutschland, die aktuelle Situation im Handel.

 Schriftzug „Fintech Hub“ im Eingangsbereich des Fintech-Zentrums der Deutschen Börse

Kritik nach Höhenflug: Beschwerden über Finanz-Start-ups wachsen

Sie traten an, um die Bankenwelt aufzumischen. Finanz-Start-ups wollen mit intuitiver Technik im Netz Überweisungen, Sparen, Kredite oder Versicherungen für Verbraucher schneller und bequemer machen. Rasch wurden die forschen Jung-Unternehmer als Konkurrenten gehandelt, die traditionellen Geldhäusern das Leben schwer machen würden. Manch einer sah Banken schon abgehängt.

Wenige Jahre danach hat sich die Spreu vom Weizen getrennt. Viele der „Fintechs“ sind verschwunden oder haben sich in Kooperationen mit Banken geflüchtet.

Heinz Ketchup

Edeka und Heinz beenden Ketchup-Streit

Seit Monaten suchen Grillfreunde in den Edeka-Regalen vergeblich nach Ketchup- und Grillsoßen des Marktführers Kraft Heinz. Der US-Konzern hatte die Belieferung des größten deutschen Lebensmittelhändlers nach einem heftigen Streit um die Lieferpreise Ende Januar eingestellt.

Doch gerade noch rechtzeitig zum Höhepunkt der Grillsaison beendeten der Ketchup-Gigant und der Handelsriese jetzt ihren Konflikt.

Der Streit sei beigelegt und Edeka werde wieder mit Ketchup- und Grillsoßen des Marktführers beliefert, erklärte ein ...

 Marcel Hutfilz, Geschäftsführer von Scooterhelden Berlin, auf einem E-Scooter: Elektro-Tretroller gehören bereits in vielen Stä

Auf der Spur: Viele wittern das große Geschäft mit E-Tretrollern

Die Hoffnung von Herstellern, Verleihern und Händlern hängt bei Marcel Hutfilz an einer Wand. Zusammengeklappt, mit zwei Rädern. E-Scooter – also Tretroller mit Elektro-Antrieb – hat der Ladenbesitzer in Berlin schon vor Jahren mit steigender Nachfrage verkauft. Und das, obwohl es hierzulande noch gar keine Zulassung für die kleinen Flitzer auf Straßen und Radwegen gab. Die Bundesregierung hat nun den Weg dafür frei gemacht – am 15. Juni soll die entsprechende Verordnung in Kraft treten.

Kontaktloses Zahlen

Studie: Digitales Zahlen häufiger genutzt

Immer mehr Verbraucher bezahlen laut einer Studie ihre Einkäufe kontaktlos an der Ladenkasse. In den vergangenen rund eineinhalb Jahren haben sich digitale Zahlverfahren in Deutschland ausgebreitet, bei denen die Bundesbürger Girocards oder Kreditkarten an Terminals halten.

Auch Smartphone-Apps werden seit dem Start von Apple Pay und Google Pay hierzulande verstärkt als Geldbörse genutzt, heißt es in einer Studie der Strategieberatung Oliver Wyman.