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 Marc Schnatterer (vorne) ist weiter die rechte Hand des Trainers auf dem Spielfeld.

Heidenheim stellt personelle Weichen

Zum Mittagessen am Sonntag war der Tross des Fußball-Zweitligisten 1. FC Heidenheim wieder auf dem Schlossberg. Vorher hatten sie beim FCH noch ein paar Themen abgefrühstückt.

Da war das Testspiel gegen den österreichischen Bundesligisten Linzer AK. Das Duell zum Abschluss eines intensiven und zufriedenstellenden Trainingslagers im oberösterreichischen Aigen endete am Samstagnachmittag 1:1 (0:1)-Unentschieden. Neuzugang Oliver Hüsing erzielte seinen ersten Treffer für den FCH.

 Frank Schmidt (hinten von links) und die Neuen: Oliver Hüsing, Kevin Ibrahim, Diant Ramaj, Jonas Föhrenbach, Jonas Brändle, And

Eine Kostprobe des Heidenheimer Fußballs

Die Kommandos kamen scharf, vom Schärfegrad ungefähr so wie die Pässe kommen sollten. So ein gutes Passspiel kann ziemlich viel ausmachen im modernen Fußball, also kann man das bis zum geht nicht mehr üben, auch bei 30 Grad oder mehr. Dabei teilte Frank Schmidt auch den klassischen Trainerspruch lautstark mit, dass der Ball die meiste Luft habe, man ihn also schnell laufen lassen solle, er ist schließlich schneller als jeder Spieler.

Und da Schmidt „ein sehr aktiver Trainer“ ist wie Oliver Hüsing, der ihn noch gar nicht lange ...

Frank Schmidt und Holger Samwald

Heidenheim will nicht vom Aufstieg sprechen

Der 1. FC Heidenheim bleibt seiner bisherigen Linie treu. Auch nach der starken Vorsaison mit Platz fünf sprechen die Verantwortlichen des Zweitligisten nicht davon, den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga anzupeilen. „Wir müssen demütig bleiben, weil wir uns alles weiterhin hart erarbeiten müssen“, sagte Trainer Frank Schmidt am Donnerstag nach der ersten öffentlichen Trainingseinheit in der Saisonvorbereitung. Dennoch wolle sich der FCH weiter verbessern.

 Spiel eins: Für die Heidenheimer stand der Start an.

Heidenheim und der Neustart nach der Hype-Rückrunde

Frank Schmidt (45) machte die Geste, die so viel bedeutet wie: am Boden bleiben. Okay, das Lob für die Heidenheimer und ihre jüngste Vergangenheit mit Knallern wie dem irren DFB-Pokal-Spiel in München kam nicht von höchster Stelle, aber immerhin von einem Landesliga-Trainer. „Ich hoffe, dass Heidenheim nächste Saison noch mehr so gute Spiele machen wird, wie zuletzt schon gegen Bayern“, sagte sein bewundernder Kollege Miroslav Topalusic vom FC Mengen.