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Der Merklinger Schweinehalter muss sich jetzt wohl doch vor Gericht verantworten.

Berufung im Tierquäler-Prozess eingelegt: Verfahren um Merklinger Schweinehalter wird neu verhandelt

Nach der Staatsanwaltschaft hat jetzt auch die Verteidigung am Freitag offiziell Berufung gegen das Urteil im Fall der verheerenden Zustände in einem Schweinemastbetrieb in Merklingen eingelegt. Das bestätigte Richter Oliver Chama auf Nachfrage der „Schwäbischen Zeitung“. Er hatte vergangenen Freitag den 56 Jahre alten Landwirt zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Das Verfahren wird somit komplett neu aufgerollt. 

Wie bereits berichtet, hatte die Staatsanwaltschaft im Laufe der Woche Rechtsmittel gegen das Urteil ...

Der Merklinger Schweinehalter muss sich jetzt wohl doch vor Gericht verantworten.

Schweinehalter zu Gefängnisstrafe verurteilt - auch die Staatsanwaltschaft prüft das Urteil

Im Fall der verheerenden Zustände in einem Schweinemastbetrieb in Merklingen hat die Staatsanwaltschaft Ulm Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt. „Das kommt in der Tat nicht so häufig vor“, sagt Oberstaatsanwalt Michael Adamski am Mittwoch auf Nachfrage der „Schwäbischen Zeitung“. „Aber auch wir wollen, dass die richtige Entscheidung getroffen wird.“

Staatsanwalt Benjamin Lenz hatte bei der Hauptverhandlung am vergangenen Freitag eine Gesamtstrafe von zwei Jahren auf Bewährung gefordert, die Verteidigung plädierte für eine ...

Tierschützer von „Soko Tierschutz“ demonstrieren vor dem Ulmer Gerichtsgebäude. Friedrich Mülln (rechts) spricht von einem „giga

Tierquälerei: Darum wurde ein Landwirt zur Höchststrafe verurteilt

Mit Schweinemasken hinter Gitterstäben positionieren sich die Tierschützer schon eine Stunde vor Verhandlungsbeginn vor dem Ulmer Gerichtsgebäude. Eine Mahnwache für das Leid der Schweine. „Gefängnis für den Tierquäler“ steht auf einem Schild. Und sie sollten Recht behalten.

Wegen Tierquälerei in einem Schweinemastbetrieb in Merklingen ist ein 56 Jahre alter Landwirt am Freitag vor dem Ulmer Amtsgericht zu einer Höchststrafe von drei Jahren Haft sowie einem lebenslangen Tierhaltungsverbot verurteilt worden.

Drei Jahre Gefängnis für Schweinezüchter wegen Tierquälerei

Wegen Tierquälerei in der Massentierhaltung ist am Freitag ein Schweinezüchter vom Amtsgericht Ulm zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Infolge katastrophaler Zustände in seinen Ställen in Merklingen (Alb-Donau-Kreis) seien Hunderte Schweine verendet oder mussten wegen Verletzungen auf Weisung des Veterinäramtes getötet werden, hieß es zur Begründung des Urteils. Richter Oliver Chama sprach von einer „Massentierhölle“. Insgesamt kamen mehr als 1600 Schweine um;

Tiertransport

Schweineskandal vor Gericht: Merklinger Landwirt zu Höchststrafe verurteilt

Mehr als 160 vernachlässigte und verletzte Schweine mussten getötet werden - der Besitzer der Tiere, ein Schweinehalter aus Merklingen, hat gestanden. In der Hauptverhandlung am Freitag hat er über seine Anwälte einräumen lassen, gegen das Tierschutzgesetz verstoßen zu haben. Der 56 Jahre alte Landwirt zeigte sich vor Gericht voller Reue und saß wie ein Häuflein Elend vor dem Richter. 

Richter spricht von „krassestem Fall“ in der Bundesrepublik Das Amtsgericht Ulm verurteilte ihn zu drei Jahren Haft.

Der Merklinger Schweinehalter muss sich jetzt wohl doch vor Gericht verantworten.

Schweineskandal-Landwirt muss doch vor Gericht

Die juristische Aufarbeitung der verheerenden Zustände in einem Schweinemastbetrieb in Merklingen geht weiter: Anders als bislang angenommen und berichtet, kommt der 55 Jahre alte Hauptangeklagte jetzt doch wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz vor das Ulmer Amtsgericht. Mehr als 160 vernachlässigte und verletzte Schweine mussten damals getötet werden. Die Tierschutzorganisation „Soko Tierschutz“, die den Skandal im Oktober 2016 aufgedeckt hatte, plant am Verhandlungstag eine Demonstration auf dem Ulmer Münsterplatz.


Der Fall wurde vor dem Ulmer Landgericht behandelt.

Urteil: neun Monate ohne Bewährung für 24-Jährigen

Neun Monate Haft ohne Bewährung ist das Urteil des Landgerichts Ulm für einen 24-Jährigen mit Wohnsitz in Blaubeuren, dem unter anderem versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen worden war. Das Verfahren zu gleich zwei Taten stand unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Angeklagte wurde zum einen beschuldigt, eine 59-Jährige mit dem Messer attackiert zu haben. In einem weiteren Fall soll er eine Angestellte in einer Ulmer Spielbank bedroht und angegriffen sowie Geld entwendet haben (wir berichteten).


Das Verfahren wurde am Landgericht Ulm aufgenommen.

Ein Ausraster, der fast tödlich endet

In Handschellen wird er in den Schwurgerichtssaal am Landgericht Ulm geführt. Er trägt einen dunklen Kapuzenpullover und hält sich eine Zeitung vor das Gesicht. Am Mittwoch hat die Staatsanwaltschaft Ulm Anklage gegen einen 24-Jährigen erhoben, der zuletzt in Blaubeuren gewohnt hat. Das Verfahren dreht sich um zwei Vorfälle. Dem Angeklagten wird im ersten Fall laut Staatsanwalt Oliver Chama versuchter Mord sowie gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.


Die Fälle von falschen Polizisten, die sich telefonisch melden, nehmen rasant zu.

Betrugsfälle halten Ermittler in Atem

Die Staatsanwaltschaft Ulm hat am Donnerstag ihre Jahresstatistik für 2017 vorgestellt. Vier vollendete Tötungsdelikte gab es im Bezirk der Staatsanwaltschaft, zu dem der Alb-Donau-Kreis, der Stadtkreis Ulm und der Landkreis Göppingen zählen. Die Anzahl der Straftaten im Raum Ulm ist, auf die Einwohner gerechnet, auf dem niedrigsten Stand seit der Jahrtausendwende. Auffällig ist laut leitendem Oberstaatsanwalt Christof Lehr eine Verlagerung von Diebstahl- zu Betrugsdelikten, was mit der Nutzung des Internets zu tun habe: „Dadurch kann man ...

Am Tag nach der Entdeckung des toten Jungen in Munderkingen lehnte noch ein Kinderroller an der Hauswand des Mehrfamilienhauses.

Munderkinger soll lebenslang in Haft

Vermutlich beinahe auf den Tag genau vor einem Jahr musste ein Sechsjähriger in Munderkingen sterben, weil sein Vater beschlossen hatte, sich selbst und den Jungen mit Hilfe eine Holzkohlegrills zu töten. Während der Sohn starb, überlebte der Vater und muss sich aktuell vor dem Landgericht in Ulm für die Tat verantworten. Am Montag haben Staatsanwalt und Verteidiger ihre Plädoyers vorgebracht. Staatsanwalt Oliver Chama fordert eine Verurteilung wegen Mordes.