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Vor Estland-Spiel

Schnitzel zum Urlaubsstart: DFB-Spieler hoffen auf Belohnung

Joachim Löw wird wieder am Spielfeldrand fehlen. Aber das Vertrauen in Aushilfs-Cheftrainer Marcus Sorg ist groß.

Es wird erwartet, dass die deutsche Fußball-Nationalmannschaft drei Tage nach dem souveränen 2:0 in Weißrussland am Abend (20.45 Uhr) in Mainz auch das zweite EM-Qualifikationsspiel gegen Estland gewinnt und sich damit erfolgreich in die Sommerpause verabschiedet.

Ein 90-Minuten-Job wartet in der ausverkauften Opel-Arena noch auf die Nationalspieler, direkt danach beginnen für sie die Ferien.

Pressekonferenz

„Esten knacken“: Letzter Auftrag für „urlaubsreife“ Spieler

Die Nationalspieler fühlen sich „sehr urlaubsreif“, aber ein 90-Minuten-Job steht noch an. Die „Notfall-Variante“ für das zweite EM-Qualifikationsspiel ohne Joachim Löw dürfte dabei auch am Dienstag (20.45 Uhr/RTL) gegen Estland nicht zum Einsatz kommen.

Schon beim ungefährdeten 2:0 (1:0) in Weißrussland musste der Bundestrainer nicht aus der heimatlichen Reha als Super-Visor vorm TV-Gerät eingreifen. Marcus Sorg erledigt den Job als Aushilfs-Chef so gut, dass ihm sein Chef anschließend entspannt gratulieren konnte.

Vielseitig

Neuer wieder als Libero: „Tut uns als Mannschaft sehr gut“

Der Torwart-Libero Manuel Neuer ist zurück. Der Kapitän interpretiert seine Rolle im Fußball-Nationalteam wieder so offensiv und energisch wie beim WM-Triumph vor fünf Jahren in Brasilien.

„Man sieht, dass er Selbstvertrauen hat, dass er Bock hat zu spielen. Das tut uns als Mannschaft sehr gut“, sagte Auswahl- und Bayern-Kollege Joshua Kimmich über Neuers zurückerkämpfte Qualitäten. „Ich kenne ihn ja, er spielt gerne mit, ist froh, wenn er Aktionen hat.

Vorbereitung

Einstimmung des DFB-Teams auf Estland: „Viele Tore schießen“

Die „Notfall-Variante“ dürfte auch gegen Estland nicht zum Einsatz kommen. Schon beim ungefährdeten 2:0 (1:0) der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Weißrussland musste Joachim Löw nicht aus der heimatlichen Reha als Super-Visor vorm TV-Gerät eingreifen.

Marcus Sorg erledigte seinen Job als Aushilfs-Chef in der Arena von BATE Borissow so gut, dass ihm sein Chef anschließend erfreut zur Drei-Punkte-Lieferung in der EM-Qualifikation gratulieren konnte.

Solo

Big Neuer: Solo-Tänzchen als Zeichen - Ehrgeiz weiter groß

Die zwei Tore im futuristischen Stadion in den Wäldern von Borissow waren Pflicht - für die Kür sorgte Big Neuer.

Erst entschärfte Manuel Neuer die erste und einzige gefährliche Aktion des krassen Außenseiters Weißrussland mit einer grandiosen Parade. Dann bat der Kapitän die Konkurrenz zum Solo-Tänzchen an der Grund- und Außenlinie. „Im Prinzip wollte ich nicht dribbeln. Aber ich hatte keine direkte Anspielmöglichkeit, deshalb habe ich nochmal aufgezogen“, beschrieb Neuer den Anfang der spektakulärsten Szene der EM-Quali-Partie der ...

Nationalspieler

Ein neue Qualität im DFB-Team: Sané trifft und schweigt

Es bleibt dabei: Leroy Sané gibt der deutschen Fußball-Nationalelf seit dem Neustart im Herbst 2018 eine neue Qualität - und schweigt.

Auch beim 2:0 in der EM-Qualifikation in Weißrussland beeindruckte der 23-Jährige mit Tempo, Mut und seiner neuen Torgarantie. Die zeitige Führung in Borissow war sein vierter Treffer in den jüngsten fünf Spielen des DFB-Teams. „Im Spiel hat er immer wieder aufblitzen lassen, was in ihm steckt“, sagte Marcus Sorg, der den verhinderten Bundestrainer Joachim Löw ersetzte.

Marcus Sorg

Sorg vor Chef-Debüt gelassen - Goretzka einsatzbereit

Am Abend vor seinem großen Chef-Debüt war Marcus Sorg noch kein erhöhter Puls anzumerken. „Meine Gemütslage ist im grünen Bereich“, berichtete der Assistent von Joachim Löw nach der Ankunft der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Minsk.

Bei Taktik und Aufstellung hat Bundestrainer Löw zwar auch in Abwesenheit „das letzte Wort“, wie Sorg nochmals betonte. Doch am Ende muss Sorg das verjüngte deutsche Team zum fest eingeplanten Pflichtsieg in der EM-Qualifikation gegen Weißrussland coachen.

Vorbereitet

Sorgs größter Tag: „Charakter zeigen“ auch ohne Chef Löw

Im kleinen Stadion von BATE Borissow schlägt die größte Trainerstunde von Marcus Sorg, auch wenn Joachim Löw als höchste Instanz Taktik und Aufstellung aus der Heimat vorgibt.

Am Ende muss der wichtigste Helfer und Schattenmann des Bundestrainers die deutsche Nationalmannschaft in Weißrussland zum fest eingeplanten Sieg in der EM-Qualifikation coachen. Millionen deutsche Fußballfans werden vor den TV-Geräten genau beobachten, wie Sorg den Jogi-Job bei der Chef-Premiere in der 13.

Trainingslager

Plötzlich im Rampenlicht: Wie der Ulmer Marcus Sorg Bundestrainer Jogi Löw vertreten will

Marcus Sorg packte erstmal kräftig mit an. Der Assistent von Joachim Löw schleppte mit den Betreuern ein Tor auf den Trainingsplatz der Fußball-Nationalmannschaft in Venlo.

Das Bild verdeutlichte, was Sorg zwei Stunden später in der VVV Arena bei seiner ersten Pressekonferenz in Vertretung des Bundestrainers auch verbal verkündete. Den Chef will er gar nicht herauskehren.

„Ich sehe mich hier selbstverständlich nicht in der Rolle des Bundestrainers“, sagte der gebürtige Ulmer Sorg, der als Spieler und Trainer unter ...

«Viktoria»

Union feiert nächste Aufstiegsparty - Parensen verlängert

Krächzend rief Sebastian Polter mit nacktem Oberkörper vom Schiff Viktoria die Parole „Eisern“ über das Bordmikrofon - aus tausenden Kehlen schallte „Union“ zurück.

Nach einer zweistündigen Bootstour der Profis über die Spree zur Feier des ersten Bundesliga-Aufstiegs bereiteten die Fußball-Fans ihrem Team vom 1. FC Union Berlin einen emotionalen Empfang im Köpenicker Heimathafen.

Mit Glockengeläut der nahen Kirchen, roten Pyrofackeln und reichlich Feuerwerk wurde die Partygruppe um Vorsänger Polter am Mittwoch nahe des ...