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Osram-Chef Berlien sieht Risiken bei Übernahme durch AMS

Die Übernahme des deutschen Lichtkonzerns Osram durch den österreichischen Sensorhersteller AMS ist nach Ansicht von Osram-Chef Olaf Berlien mit Risiken verbunden: „Meine größte Sorge ist, dass die Integration nicht gelingt“, sagte Berlien in einem Interview mit dem „Handelsblatt“. Bei der Übernahme würden sehr unterschiedliche Firmenkulturen aufeinander treffen. Hier sei as 113 Jahre alte Unternehmen Osram, da sei AMS mit einer Start-up-Mentalität.

Olaf Berlien

Osram-Chef Berlien sieht Risiken bei Übernahme durch AMS

Die Übernahme des deutschen Lichtkonzerns Osram durch den österreichischen Sensorhersteller AMS ist nach Ansicht von Osram-Chef Olaf Berlien mit Risiken verbunden: „Meine größte Sorge ist, dass die Integration nicht gelingt“, sagte Berlien in einem Interview mit dem „Handelsblatt“ am Donnerstag.

Bei der Übernahme würden sehr unterschiedliche Firmenkulturen aufeinander treffen. „Hier ist das 113 Jahre alte Unternehmen Osram, ingenieurgetrieben und manchmal etwas langsam.

Osram

Gewerkschaft fordert Investitionen in Osram

Die IG Metall fordert vom neuen Osram-Eigentümer AMS Investitionen und den Erhalt von Jobs. „AMS hat nun die Verantwortung für die Arbeitsplätze und Standorte von Osram“, sagte der Unternehmensbeauftragte der Gewerkschaft für den Münchner Lichtkonzern, Klaus Abel.

„Wir werden mit aller Macht darauf drängen, dass gegebene Zusicherungen für die Arbeitnehmer rechtssicher eingehalten werden. Darüber hinaus werden Investitionen notwendig sein, um die Osram-Standorte zukunftsfähig zu machen.

Osram-Logo

Gewerkschaft fordert Investitionen in Osram von AMS

Die IG Metall fordert vom neuen Osram-Eigentümer AMS Investitionen und den Erhalt von Jobs. „AMS hat nun die Verantwortung für die Arbeitsplätze und Standorte von Osram“, sagte der Unternehmensbeauftragte der Gewerkschaft für den Münchner Lichtkonzern, Klaus Abel, am Montag. „Wir werden mit aller Macht darauf drängen, dass gegebene Zusicherungen für die Arbeitnehmer rechtssicher eingehalten werden. Darüber hinaus werden Investitionen notwendig sein, um die Osram-Standorte zukunftsfähig zu machen.

Osram

AMS sieht sich bei Osram am Ziel

Der Halbleiterhersteller AMS sieht sich bei der Übernahme des deutschen Leuchtenherstellers Osram am Ziel. AMS habe die Mindestannahmeschwelle von 55 Prozent der Aktien überschritten, teilten die Österreicher am Freitag kurz nach Börsenschluss mit. Osram gab bekannt, der Konzern habe die Führungsspitze von AMS zu „Zukunftsgesprächen“ eingeladen. Auf der Handelsplattform Tradegate legte die Osram-Aktie nachbörslich gegenüber dem Xetra-Schluss um 10,5 Prozent zu.

Osram

Osram wird österreichisch

Im zweiten Anlauf ist dem österreichischen Elektronikunternehmen AMS die erhoffte Übernahme von Osram geglückt.

Mehr als 55 Prozent der Aktionäre des Münchner Beleuchtungsherstellers haben das Übernahmeangebot von 41 Euro je Aktie angenommen, wie AMS in Premstätten mitteilte. Die beim Osram-Management zunächst nicht willkommenen Österreicher haben damit ihre selbst gesetzte Schwelle erreicht.

IG Metall und Osram-Betriebsrat, die eine Zerschlagung des über 110 Jahre alten Traditionsunternehmens fürchten, haben vergeblich ...

Osram

Osram-Übernahme: Der Endspurt wird knapp

Der zweite Anlauf für die Übernahme von Osram durch den österreichischen Sensorspezialisten AMS ist auf den letzten Metern zur Zitterpartie geworden.

Bis zum frühen Donnerstag-Nachmittag - zehn Stunden vor Ablauf der Frist - kam AMS nach eigenen Angaben auf 39,8 Prozent der Aktien. Die Schwelle für einen Erfolg liegt bei 55 Prozent.

Zuletzt war AMS besser vorangekommen als beim im Herbst gescheiterten ersten Übernahmeversuch.

Die Aufnahme mit Zoomeffekt zeigt die Zentrale der Firma Osram

Frist für Osram-Übernahme läuft ab: „Es wird spannend“

Die Übernahme von Osram durch den österreichischen Sensorspezialisten AMS steht kurz vor Ablauf der Angebotsfrist auf Messers Schneide. Bis Mitternacht heute wollen die Österreicher 55 Prozent am deutlich größeren Münchner Unternehmen einsammeln - doch noch fehlen viele Anteile. Bis Dienstagabend waren AMS nach eigenen Angaben gut 11,5 Millionen Aktien angeboten worden. Zusammen mit dem Anteil, den AMS bereits an Osram hält, entspricht dies 32,8 Prozent.

Osram

Chefs von Osram und AMS werben bei Aktionären für Übernahme

Die Vorstandsvorsitzenden von Osram und AMS werben in einem Brief an die Aktionäre für die Übernahme des Münchner Konzerns durch den österreichischen Sensorspezialisten. Das Schreiben von Olaf Berlien (Osram) und Alexander Everke (AMS) wurde am Freitag verschickt, wie AMS mitteilte. Darin gehen die beiden im Wesentlichen auf die bereits bei der Vorlage der Jahreszahlen verkündete Zusammenschlussvereinbarung ein.

„Mit der Vereinbarung setzen wir ein klares Signal, dass der Zusammenschluss nur gemeinsam gelingen kann“, heißt es in dem ...

 Protestaktion vor der Osram-Konzernzentrale in München: Nach Angaben der Gewerkschaft demonstrierten am Montag rund 800 Beschäf

Osram-Werk Herbrechtingen droht die Entlassung von mehr als 300 Mitarbeitern

Dem Osram-Werk in Herbrechtingen (Landkreis Heidenheim) droht angesichts der desolaten Lage des Leuchtenherstellers ein personeller Aderlass. Nach Informationen der Gewerkschaft IG Metall könnten an dem Standort bis zu 315 der knapp 800 Mitarbeiter ihren Job verlieren. Das bestätigte Tobias Bucher von der IG Metall Heidenheim auf Nachfrage der „Schwäbischen Zeitung“.

„Wir sind am vergangenen Freitag über die Pläne des Managements informiert worden.