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Prozess im Mordfall Lübcke

Lübcke-Mord: Stephan Ernst antwortet auf Fragen der Familie

Mit leiser Stimme, „inständig“ bat Irmgard Braun-Lübcke den mutmaßlichen Mörder ihres Mannes um die „volle Wahrheit“. Emotional angespannt wirkte auch Stefan Ernst an diesem Donnerstag im Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt.

„Ich möchte zu Anfang sagen, dass diese furchtbare Tat und dieses menschliche Leid nicht wiedergutzumachen ist“, begann er seine schriftliche Erklärung, die immer wieder von Schniefen oder Schluchzen unterbrochen wurde.

Dieselfahrzeug

Urteil: Bundesrepublik haftet nicht für Schummel-Diesel

Käufer von Schummel-Diesel-Fahrzeugen können weiterhin nicht auf Schadenersatz seitens der Bundesrepublik Deutschland rechnen. Das Landgericht Frankfurt hat entsprechende Klagen von VW- und Audi-Kunden zurückgewiesen, wie die Justiz am Montag berichtete.

Deutschland habe das europäische Recht nicht unzureichend in nationales Recht umgesetzt und auch nicht „qualifiziert“ gegen die Kontrollpflichten gegenüber der Auto-Industrie verstoßen, befanden die Richter.

Prozess im Mordfall Lübcke

Gutachter: Mutmaßlicher Lübcke-Mörder ist schuldfähig

Stephan Ernst, der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, ist nach Einschätzung des psychiatrischen Sachverständigen Norbert Leygraf schuldfähig.

In den Gesprächen mit dem Angeklagten habe er keine Hinweise auf entsprechende Störungen, eine „forensisch relevante Minderbegabung“ oder Einflüsse durch Suchtmittel festgestellt, sagte der Experte am Donnerstag bei der Vorstellung seines Gutachtens vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt.

Fall Lübcke: Beschlagnahmung der Akte von Ex-Verteidiger?

Im Prozess um den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat die Witwe des getöteten CDU-Politikers am Montag als Zeugin vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt ausgesagt.

Dabei appellierte Irmgard Braun-Lübcke eindringlich an die Angeklagten, die volle Wahrheit über die Tat zu sagen und der Familie über die letzten Minuten des Lebens von Lübcke Auskünfte zu geben. Dies könne ihnen „vielleicht helfen, alles etwas besser zu verarbeiten“.

Prozess im Mordfall Lübcke

Opfer von Messerangriff sagt im Lübcke-Prozess aus

Am 25. Verhandlungstag im Prozess um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke bekam am Donnerstag das wohl erste Opfer des mutmaßlichen Täters das Wort.

Der auch als Nebenkläger auftretende Iraker Ahmed I. sagte am Donnerstag als Zeuge zu dem an ihm verübten Messerangriff aus. Die Tat wird dem 47 Jahre alten Deutschen Stephan Ernst vorgeworfen, der den CDU-Politiker Lübcke im Juni 2019 getötet haben soll.

Bereits im Januar 2016 soll es zu dem schweren Angriff auf den damals 22 Jahre alten Ahmed I.

Prozess im Mordfall Lübcke

Urteil im Lübcke-Prozess am 1. Dezember?

Im Prozess um den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke könnte am 1. Dezember das Urteil fallen.

Thomas Sagebiel, Vorsitzender Richter des 5. Strafsenats Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt, visierte für den 24. November die Plädoyers von Bundesanwaltschaft und Nebenklägern an - vorausgesetzt, dass die Beweisaufnahme und die Vernehmung der noch ausstehenden Zeugen und Sachverständigen planmäßig abgeschlossen werden. Am 26.

Prozess

Mitangeklagter in Lübcke-Prozess kommt auf freien Fuß

Der wegen Beihilfe zum Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke angeklagte Markus H. kommt aus der Untersuchungshaft frei.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hob den entsprechenden Haftbefehl bei der Fortsetzung des Prozesses am Donnerstag auf. Es gebe keinen hinreichenden, dringenden Tatverdacht mehr gegen ihn, erklärte das Gericht zur Begründung.

Markus H. war am 26. Juni 2019 festgenommen worden und befand sich seither in Untersuchungshaft.

Stephan Ernst

Zeuge traute Ernst Lübcke-Mord nicht zu

Ein Freundschaftsdienst und Fragen zur Tatnacht standen am Dienstag im Mittelpunkt des Prozesses um den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke.

Die Ehefrau des angeklagten mutmaßlichen Rechtsterroristen Stephan Ernst gab in ihrer Zeugenaussage an, am Tatabend zwei Autos vor dem Wohnhaus der Familie gehört zu haben. Gespräche auf der Straße habe sie aber nicht gehört. Ihr Mann habe vor dem Tod Lübckes den wegen Beihilfe angeklagten Markus H.

Laptop

Ermittlungen gegen Männer nach Internet-Hetze im Fall Lübcke

Wegen Hasskommentaren im Internet gegen den ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke wird gegen zwei Männer aus Baden-Württemberg ermittelt. Ihnen wird vorgeworfen, sich mit Äußerungen über den CDU-Politiker in sozialen Netzwerken strafbar gemacht zu haben. Die Männer wohnen oder wohnten nach Angaben des Justizministeriums in den Landkreisen Esslingen und Biberach. Sie seien „bislang strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten“, heißt es in der Antwort von Landesjustizminister Guido Wolf (CDU) auf eine FDP-Anfrage.