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Die Europäische Zentralbank in Frankfurt gleicht ein Stück weit aus, dass die Regierungen der Länder Europas bislang nur sehr zu

Konjunkturhilfen mit Nebenwirkungen - wird der Flickenteppich halten?

Die Corona-Krise trifft alle Wirtschaftsräume rund um den Globus hart. In den USA rechnet die Notenbank mit einem Wirtschaftsrückgang von 30 Prozent. Allerdings besteht auch die Hoffnung, dass dann das Tal durchschritten sein wird. Auch in Europa könnten die massiven Wirtschaftshilfen ihre Wirkung zeigen. Allerdings birgt der Flickenteppich an nationalen Lösungen auch Probleme, die später aufbrechen könnten.

Die amerikanische Notenbank rechnet mit einem heftigen Einbruch der Wirtschaft im zweiten Quartal von rund 30 Prozent.

Ostukraine

Ostukraine: Erster Gefangenenaustausch in diesem Jahr

Im Ukraine-Konflikt haben die Regierung in Kiew und die prorussischen Separatisten im Osten des Landes erstmals in diesem Jahr Gefangene ausgetauscht.

Am Donnerstagmorgen kam es zunächst zu einem Austausch zwischen der Region Donezk und dem von der Regierung kontrollierten Gebiet. Kurz darauf zog auch die Region Luhansk nach. Der Austausch war erwartet worden. Ins Regierungsgebiet kehrten insgesamt 20 Ukrainer aus den Regionen Donezk und Luhansk zurück, wie das Präsidialamt in Kiew mitteilte.

Schanna Nemzowa

Nach Nemzow-Mord: Tochter glaubt nicht an Aufklärung

Fünf Jahre nach dem Mord an dem Kremlkritiker Boris Nemzow geht seine Familie nicht davon aus, dass der Fall bald vollständig aufgeklärt wird.

Weder das Tatmotiv noch die Drahtzieher des Mordes seien ermittelt, sagte seine Tochter Schanna Nemzowa der Deutschen Presse-Agentur. „Für mich steht außer Frage, dass es ein politisch motivierter Mord war.“ Doch um das aufzuklären, müssten die Ermittler ihre Arbeit in einem weiteren Verfahren verstärken.

Dmitri Kosak

Ukraine: Neue Chefunterhändler sollen Fortschritte bringen

Im Ukraine-Konflikt sollen zwei enge Vertraute von Kremlchef Wladimir Putin in Moskau und von Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew Fortschritte bringen.

Im Kreml sei jetzt hauptamtlich und dauerhaft Dmitri Kosak für die Ukraine zuständig, sagte Sprecher Dmitri Peskow vor Journalisten in Moskau. Kosak löst den Ideologen Wladislaw Surkow ab, der als Moskaus Drahtzieher des blutigen Konflikts in der Ostukraine galt.

In Kiew ernannte Selenskyj nach den jüngsten Fortschritten im Konflikt seinen außenpolitischen Berater Andrej ...

Kein schneller Gefangenenaustausch nach Ukraine-Gipfel

Mehr als eine Woche nach dem Ukraine-Gipfel in Paris sind die Gespräche über einen vereinbarten Gefangenenaustausch ins Stocken geraten. Nach einem Treffen der Vermittler der Ukraine, Russlands und der OSZE im weißrussischen Minsk scheint eine Einigung noch in diesem Jahr in weite Ferne gerückt zu sein. Der ukrainische Außenminister Wadim Pristaiko sagte, es sei nicht gelungen, einen Fortschritt zu erzielen. In Paris war ein Austausch von Gefangenen zwischen der Ukraine und den Separatistengebieten bis Ende Dezember vereinbart worden.

Macron empfängt Putin in Paris

Putin zufrieden mit erstem Selenskyj-Treffen

Nach seinem flotten Gang in den Élyséepalast zeigt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schon zum Start des Gipfels das Victory-Zeichen. Wenig später ist er am Ziel. Zum ersten Mal überhaupt trifft er Kremlchef Wladimir Putin, schüttelt ihm die Hand.

An einem minimalistischen Holztisch nehmen die beiden Staatschefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem Gastgeber Emmanuel Macron Platz. Putin nickt Selenskyj freundlich zu, bedeutet ihm, sich mal umzudrehen zu den Fotografen für ein Bild.

Truppenabzug

Paris-Gipfel: Friedensprozess für Ostukraine wiederbelebt

Im Ukraine-Konflikt haben Kiew und Moskau mit ihrem Gipfel in Paris eine Wiederbelebung des Friedensprozesses für die umkämpften Gebiete im Osten das Landes angestoßen.

Nach jahrelangem Stillstand im Ringen um eine Lösung des Konflikts in der Ostukraine bekannte sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor den Augen der Weltöffentlichkeit zum Friedensplan von 2015.

Für Russland, das die Separatisten in den Regionen Luhansk und Donezk unterstützt, galt dies als wichtigstes Ergebnis des Gipfels.

Ukraine-Gipfel in Paris: Putin und Selenskyj an einem Tisch

Der Ukraine-Gipfel in Paris mit Kanzlerin Angela Merkel, dem französischen Staatschef Emmanuel Macron und den Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj, hat begonnen. Macron empfing die drei im Élysée, daraufhin gab es zwischen den Teilnehmern jeweils Einzelgespräche. Es ist das erste Mal, dass sich Putin und Selenskyj persönlich treffen. Bislang hatten beide Staatschefs lediglich mehrfach miteinander telefoniert.

Femen protestiert gegen Putin vor Ukraine-Gipfel in Paris

Zwei halbnackte Femen-Aktivistinnen haben vor Beginn des Ukraine-Gipfels in Paris vor dem Präsidentenpalast demonstriert. Eine Aktivistin wurde von Polizisten umringt und direkt vor der Einfahrt des Élyséepalasts abgeführt. „Stoppt Putins Krieg. Putin ist kein Vermittler für den Frieden, er ist ein Kriegspropagandist!“, hieß es auf der Facebook-Seite der Organisation über den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Auf Videos war zu sehen, wie eine der beiden Aktivistinnen von einem Sicherheitsmann auf den Boden gedrückt wurde, bevor mehrere ...

Viele Gräber auf einem Feld

Neuer Anlauf für den Frieden

Die Diplomaten reden gerne vom „Normandie-Format“. Dabei weiß kaum einer, dass damit die russisch-ukrainischen Spitzentreffen unter deutsch-französischer Vermittlung gemeint sind, die seit 2014 in unregelmäßigen Abständen stattfinden. Die erste Begegnung dieser Art organisierte Präsident François Hollande im Schloss Bénouville am Rande der Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie. Anfangs sah es so aus, als ob der russisch-ukrainische Dialog Früchte tragen würde.