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Johannes Rauneker

Johannes Rauneker

Johannes Rauneker (Jahrgang 1982) ist Leiter der Laichinger Lokalredaktion. Zuvor (bis 2012) schrieb er für die SZ Ehingen.

Johanna Jani

Johanna Jani (Jahrgang 1984) ist seit 2009 bei der Schwäbischen Zeitung. Sie absolvierte das dreijährige Crossmediale Volontariat im Medienhaus und arbeitet seitdem in der Digitalredaktion.

Michael Kroha

Michael Kroha (Jahrgang 1991) ist seit 2015 Crossmedia-Volontär bei Schwäbisch Media. Während seiner dreijährigen Ausbildung durchläuft er die Stationen Print (Schwäbische Zeitung in Pfullendorf,...
 Am 5. April endet die offizielle Amtszeit von Roland Weinschenk. Das Bad Waldseer Rathaus hält der scheidende Bürgermeister nic

Von besonnener Bescheidenheit und Dauerthemen in den Schlagzeilen

Ungewohnte Zeiten erleben wir derzeit – alles ist anders, im Großen wie im Kleinen. Persönliche wie berufliche Abläufe und Gewohnheiten haben sich geändert, lang geplante Ereignisse müssen verschoben werden oder fallen gar ganz ins Wasser. In Terminplänen normalerweise unverrückbare Posten spielen plötzlich eine untergeordnete Rolle und viele Dinge, die vorher undenkbar gewesen wären, gehen nun in der Corona-Pandemie unter und beugen sich den aktuellen Gegebenheiten – wie etwa offizielle Abschiedsfeiern.

 Wolfgang Reger (von links), Bürgermeister Artur Rauch, Alt-Bürgermeister Kurt König und Günter Rundel gefällt das närrische Ges

Ragenreute lässt die Dorffasnet hochleben

Mit seinen rund 75 Einwohnern ist das Leben in Eichstegens Ortsteil Ragenreute meistens recht beschaulich. Alle zwei Jahre am Abend des Rosenmontags ist es aber mittlerweile ein sehr beliebter Treffpunkt für Freunde der Dorffasnet. Rund 300 Besucher und Umzugsteilnehmer zogen durch den Ort.

Der Ursprung für das närrische Treiben liegt eigentlich im benachbarten Wolfertsreute. Dort haben sich die Bürger überlegt, zu feiern, dass Klaus Fischer seit 30 Jahren im Weiler wohnt.

 In Handschellen sitzen die Gemeinderäte Michael Amann (von links), Udo Feßler, Laura Trolliet, Kurt Prausmüller und Jörg Singer

Gemeinderäte müssen Pommes frittieren

Beim ersten Altshauser Narrengericht im sehr gut besuchten „Gasthaus Hopfen“ hat Richter Alex König Gemeinderäte unter anderem wegen Körperverletzung verurteilt, weil in der Bürgersaalküche weder gebraten noch frittiert werden darf. Ihre Strafe müssen Michael Amann, Udo Feßler, Laura Trolliet, Kurt Prausmüller und Jörg Singer beim OHA-Treffen im kommenden Jahr leisten.

Staatsanwalt Klaus Eisele verlas die Anklage: „An einem nicht mehr nachzuvollziehendem Tag im Jahr 2019 hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, den Bürgersaal mit ...

Am Ende muss der Bürgermeister nachgeben, denn der Büttel reißt den Schlüssel gierig an sich.

Narren machen dem Zirkus ein Ende

Einen regelrechten Zirkus hat Ostrachs Bürgermeister Christoph Schulz am Donnerstag veranstaltet, um der Absetzung zu entgehen. Als Zirkusdirektor verkleidet bat er vor dem Narrengericht um Wohlwollen und Gnade, wurde aber natürlich wie erwartet schuldig gesprochen.

Ein altbekanntes Gesicht war am Donnerstagnachmittag auf der Anklagebank zu sehen: Christoph Schulz. „Jetzt decken wir die Missetaten auf, die Rathausdamen freuen sich schon drauf“, kündigte der Büttel an.

 Ludwig Geißinger (rechts) wurde zum Riedlinger Mohr gewaschen. Zunftmeister Thomas Maichel überreichte ihm die Urkunde.

„Du bist der Sokrates der Stadtkapelle“

Es ist bis zuletzt ein großes Geheimnis, wer am Vorabend des Glompigen Donnerstags in Riedlingen zum Ehrenmohr 2020 gewaschen wird. Nachdem der Gole rausgerufen und die ganze Meute durch die Fußgängerzone marschiert war, wurde das Rätsel auf dem Wochenmarkt gelüftet. Er war lange Jahre im Kirchengemeinderat, ist Leiter des Altersheim und Tubabläser der Stadtkapelle: Von den Wäschweibern zum Mohr gewaschen wurde in diesem Jahr Ludwig Geißinger.

Die im vergangenen Jahr eingeführte Zeremonie hat sich bewährt.

 Der Dorausschreier ist eine der ältesten Figuren der schwäbisch-alemannischen Fasnet.

Zunftmeister ergänzt das Fasnets-Alphabet

Mit der Schülerbefreiung um 9 Uhr beginnt am Gompiga Donnschtig, 20. Februar, die Hausfasnet in Bad Saulgau. Sie endet am Fasnetsdienschtig um 19 Uhr mit dem Verbrennen der Riedhutzel. SZ-Redakteur Dirk Thannheimer hat den Zunftmeister der Dorauszunft Saulgau, Raphael Osmakowski-Miller, darum gebeten, das ABC der Fasnet mit seinen eigenen Gedanken zu ergänzen.

Aschermittwoch: An Aschermittwoch ist alles vorbei. Schöne Tage liegen dann hinter uns.

 Rolf Reisky.

„So ein OHA hatten wir schon lange nicht mehr“

Rund 4500 Zuschauer, ein gelungener dreistündiger Umzug und ein insgesamt friedliches Fest – nach dem dreitägigen OHA-Treffen zieht Zunftmeister Rolf Reisky eine positive Bilanz. SZ-Redakteurin Julia Freyda sprach mit ihm über den Verlauf.

Drei Tage lang wurde intensiv OHA-Treffen gefeiert, wie lange benötigen Sie nun Urlaub?

Jetzt gibt es noch gar keinen. Es geht schon am Dienstag weiter mit der Maskenvorstellung in der Schule, am Mittwoch sind wir im Hofgut Müller und dann kommt natürlich die Hausfasnet.

 Der Hingucker des Abends der mega-coole Strichmännchentanz.

Musiker rechnen nicht nur mit der Männerwelt ab

Die Fasnet hatte am vergangenen Wochenende Ostrach fest im Griff. Nicht nur das OHA-Treffen stand im Mittelpunkt der Narretei. Die Fans der Saalfasnet kamen in der zum Narrentempel umgestalteten Buchbühlhalle beim Musikball voll auf ihre Kosten.

Trotz Partynacht in der benachbarten OHA-Area konnten sich die Musiker des Musikvereins Ostrach auf ihre treuen Gäste verlassen. Nur wenige Plätze waren frei, als die Musiker um den Maestro Paul Maier den Ball mit flotten Rhythmen, die sofort in die Hände und Beine gingen, eröffneten.

 Beim Württemberglied stehen die Besucher des Zunftmeisters auf. Beim Badenerlied war es zuvor eher ruhig.

OHA-Brüder müssen graue Zellen trainieren

Vergesslichkeit oder fehlende Konzentration – mit ein paar kleineren Pannen, aber immerhin genügend Witz, ist am Sonntagvormittag der Zunftmeisterempfang des OHA-Treffens über die Bühne der Riedhalle in Burgweiler gegangen. Einerseits wurden Geschenke vergessen, andererseits schienen die Zunftmeister aus Altshausen, Herbertingen, Ostrach und Scheer so großen Gefallen an den satirischen Schlagzeilen der „Schwäbischen Zeitung“ vom Jahreswechsel gefunden zu haben, dass sie diese für ihre Abrechnung mit den Bürgermeistern aufgriffen – vergaßen ...