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Moschee in Duisburg

Bombendrohung gegen Ditib-Moschee in Duisburg

Die Ditib-Moschee im nordrhein-westfälischen Duisburg ist nach einer Bombendrohung geräumt worden. Sie wurde am Montag weiträumig abgesperrt und durchsucht.

Am Vormittag sei eine Drohung per E-Mail eingegangen, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Man gehe von einem rechtsextremistischen Hintergrund aus. Weitere Angaben könne man aber erst nach Abstimmung mit dem Staatsschutz machen. Am Nachmittag war die Aktion nach mehr als vier Stunden noch nicht abgeschlossen.

Frau vor Zug gestoßen - Verdächtiger war schon gewalttätig

Ein 28-Jähriger, der eine ihm unbekannte Frau in Nordrhein-Westfalen vor einen einfahrenden Zug gestoßen und getötet haben soll, war nach Polizeiangaben schon vorher gewalttätig. Er sei der Polizei unter anderem wegen Diebstahls und Körperverletzungen bekannt gewesen, heißt es. Der 28-Jährige aus Hamminkeln habe in der Vergangenheit auch zwei Freiheitsstrafen als Ersatz für Geldbußen verbüßt. Der Serbe sei in Deutschland geboren. Er soll am Samstag am Bahnhof in Voerde am Niederrhein die 34-Jährige heimtückisch und aus Mordlust ins Gleisbett ...

Kleinflugzeug in Bruchsal abgestürzt

Nach Flugunglück: Baumarkt wieder offen

Zwei Tage nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs, bei dem die drei Insassen starben, wertet die Polizei Handyvideos des Unfalls und Zeugenaussagen aus. Es gebe viele Augenzeugen, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Darunter seien Mitarbeiter des Baumarktes in Bruchsal (Kreis Karlsruhe), an dem das Flugzeug zerschellt war, ebenso wie Menschen auf dem nahe gelegenen Flugplatz. Zudem hätten sich Autofahrer gemeldet, die zum Zeitpunkt des Absturzes in der Nähe des Unfallortes unterwegs gewesen waren.

Christoph Hebbecker

Keine Macht dem Hass: Dieser Sonderermittler bringt Internet-Hetzer vor Gericht

Der Moment, für den Staatsanwalt Christoph Hebbecker arbeitet, kommt am Tag der Hauptverhandlung. Der 34-jährige Jurist steht auf und verliest in der sterilen Atmosphäre des Gerichtssaals eine Serie von Hasskommentaren.

Der Angeklagte hat sie in der Anonymität des Internets gepostet - in dem Glauben, niemals dafür belangt werden zu können. Doch jetzt verbinden sich die rechten Hetzparolen mit seinem Namen und Gesicht, und er muss dafür Rechenschaft ablegen.

Björn Höcke

AfD-Vize: „Schneise der Verwüstung“ in West-Landesverbänden

AfD-Vize Kay Gottschalk hat den Wortführern des rechtsnationalen Partei-„Flügels“ um den Thüringer Landeschef Björn Höcke eine Mitschuld an den Konflikten in vielen westdeutschen Landesverbänden gegeben.

„Führung heißt, auch die unangenehmen Dinge zu tun, und wenn die Führungsfiguren des Flügels dazu nicht bereit sind, dann gibt es da ein Problem“, sagte Gottschalk der „Welt am Sonntag“. „Und so kommt es, dass wir in allen West-Landesverbänden, in denen der Flügel eine große Rolle gespielt hat oder als Ordnungsmacht hätte auftreten ...

Hass im Netz - NRW-Sonderdezernat spürt 80 Beschuldigte auf

Das NRW-Sonderdezernat für gravierende Fälle politisch motivierter Hassreden im Internet hat bisher etwa 80 Beschuldigte ermittelt. Diese stammten aus der ganzen Republik, erläuterte Staatsanwalt Christoph Hebbecker. Darunter seien mehr Männer als Frauen, aber mehr Frauen als er gedacht hätte. Ältere Männer seien überrepräsentiert, was aber auch daran liegen könne, dass sie tendenziell weniger gut darüber Bescheid wüssten, wie man im Internet anonym bleiben könne.

Heftige Unwetter über NRW - Rheinkirmes geschlossen

Heftige Gewitter sind über Nordrhein-Westfalen hinweggezogen. In Düsseldorf musste die Festwiese der „größten Kirmes am Rhein“ gegen 15.30 Uhr geräumt werden. „Die Sicherheit geht vor“, sagte ein Kirmes-Sprecher. Mehr Glück hatten Zehntausende Besucher des Musik-Events „Parookaville“ in Weeze am Niederrhein. Zwar regnete es auch hier heftig. Die Konzerte auf den zehn Bühnen konnte aber ohne Unterbrechung stattfinden. Auch beim Reitturnier CHIO in Aachen zeigten sich die Veranstalter unbeeindruckt vom Unwetter.

Polizist steht in der Nähe des Unfallortes

Kleinflugzeug stürzt gegen Baumarkt: Drei Insassen sterben

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in der Nähe von Karlsruhe sind am Samstag drei Menschen ums Leben gekommen.

Bei den Opfern handelt es sich um einen 80-jährigen Mann, der wohl Pilot der Maschine war, seine 60 Jahre alte Lebensgefährtin und deren 32-jährigen Sohn, wie die Polizei mitteilte. Das Flugzeug war in der Nähe eines Flugplatzes in der Stadt Bruchsal verunglückt und an der Fassade eines Baumarkts zerschellt.

Nach Angaben der Polizei war das Flugzeug nahe Olpe in Nordrhein-Westfalen gestartet und war auf dem Weg ...

 Aktienhändler an der New York Stock Exchange

Mit 30 schon fürs Alter sparen

Wer mit 30 Jahren monatlich ein wenig Geld zur Seite legen kann, verfolgt damit in der Regel ganz unterschiedliche Ziele: den Traum der eigenen Immobilie erfüllen, für die Hochzeit sparen oder Kinder großziehen. Altersvorsorge hingegen steht auf der Prioritätenliste nicht immer ganz oben. Ist das ein Fehler?

Nicht unbedingt. „Zunächst sollten mögliche Schulden getilgt werden“, sagt Andrea Heyer von der Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig.

Heftiger Länder-Streit über Einheits-Abi

In der Diskussion über ein einheitliches Abitur in Deutschland sind sich Bayern und Nordrhein-Westfalen in die Haare geraten. Der in NRW geborene FDP-Chef Christian Lindner sprach sich für ein Zentralabitur aus. Er halte den Bildungswettbewerb zwischen 16 Bundesländern für aus der Zeit gefallen, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Eine böse Spitze kam aus Bayern: „Dass Lindner ein Zentral-Abi fordert, ist verständlich, denn er selbst hat ja NRW-Abi“, sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume.