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Wolken über dem Parlament

Brexit-Streit: Warten auf den Durchbruch

Im Brexit-Streit haben die EU und Großbritannien in der Nacht zum Mittwoch stundenlang um eine Einigung gerungen. Obwohl ein Abkommen in greifbarer Nähe schien, verkündeten beide Seiten noch keinen Durchbruch.

Die Gespräche wurden unterbrochen und sollen noch an diesem Mittwoch fortgesetzt werden, wie es aus EU-Kreisen hieß. Der Zeitdruck ist enorm: Schon zum Nachmittag soll ein Vertragsentwurf stehen, damit er beim Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs gebilligt werden kann.

Angela Merkel

Merkel spricht Konjunkturgefahr an und verteidigt Klimapaket

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Entwicklung der Konjunktur in Deutschland als „besorgniserregend“ bezeichnet.

Die CDU-Politikerin verwies bei einem „Maschinenbau-Gipfel“ auf internationale Handelskonflikte und Unsicherheiten über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union.

„Wir werden bis zur letzten Minute daran arbeiten, dass ein geregelter Austritt Großbritanniens erfolgt“, sagte sie in Berlin. Deutschland sei aber auch auf den anderen Fall vorbereitet.

Brüssel und London halten rasche Brexit-Einigung für möglich

Die Europäische Union und Großbritannien sehen Chancen für eine schnelle Brexit-Einigung. Das sagten die Chefunterhändler Michel Barnier und Stephen Barclay in Luxemburg. Nicht nur Deutschland fordert aber weitere Zugeständnisse aus London. Der EU-Binnenmarkt müsse geschützt und der Frieden in Nordirland gewahrt werden, sagte Europa-Staatsminister Michael Roth. Der Zeitdruck ist enorm. Ein Deal soll schon beim EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag stehen, um den Austritt geregelt zu vollziehen.

EU-Unterhändler hält Brexit-Einigung diese Woche für möglich

EU-Unterhändler Michel Barnier hält eine Brexit-Einigung mit Großbritannien noch diese Woche für möglich. Das sagte Barnier heute in Luxemburg. Nicht nur Deutschland fordert aber weitere Zugeständnisse aus London. Der EU-Binnenmarkt müsse geschützt und der Frieden in Nordirland gewahrt werden, sagte Europa-Staatsminister Michael Roth. Nicht alle auf Seiten der EU glauben an eine Einigung beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs. „Ich denke, wir brauchen mehr Zeit“, sagte etwa der finnische EU-Ratsvorsitzende Antti Rinne am Montagabend in ...

Irland - Russland

Rugby-WM: Irland und Nordirland in einem Team

Irlands Ruf ertönt. Nicht die stimmungsvolle Hymne „Amhrán na bhFiann“ der Republik Irland, nicht das inbrünstig vorgetragene „God save the Queen“ der politisch zu Großbritannien gehörenden Nordiren.

Am Samstag (12.15 Uhr MESZ, ProSieben Maxx) erklingt das 1995 eigens für die vereinigte Rugby-Mannschaft komponierte „Ireland's Call“ im Viertelfinale der Rugby-WM in Tokio. „Wir werden kämpfen, bis wir nicht mehr kämpfen können. Bis zur letzten Totenmesse.

Bundesregierung drängt London zum Nachgeben beim Brexit

Im Brexit-Streit fordert die Bundesregierung weitere Zugeständnisse von Großbritannien. Die EU stelle vor einer Einigung nur zwei einfache Bedingungen, nämlich den Erhalt des Friedens in Nordirland und den Schutz des europäischen Binnenmarkts, sagte Europa-Staatsminister Michael Roth in Luxemburg. Ob ein Deal in Reichweite sei, könne er nicht sagen, fügte der SPD-Politiker hinzu. Doch tue die EU weiter alles für eine Einigung. „Ein harter Brexit wäre ein Desaster.

EU-Chefunterhändler

Brexit-Lösung rückt näher

Unter großem Zeitdruck sind die EU und Großbritannien am Dienstag einer Brexit-Einigung näher gekommen. Es gebe „erste Anzeichen für Fortschritte“, sagte Irlands Regierungschef Leo Varadkar.

EU-Unterhändler Michel Barnier berichtete Europaabgeordneten von Bewegung auf britischer Seite. „Ein Abkommen scheint mittlerweile in greifbarer Nähe“, schloss der Linken-Abgeordnete Martin Schirdewan aus den Informationen.

Kanzlerin Angela Merkel hatte am Dienstag bekräftigt, man werde bis zur letzten Minute für einen geregelten ...

Der Union Jack weht vor dem Zifferblatt des Queen Elizabeth Tower

EU-Minister beraten Einigungschancen beim Brexit

Die 27 bleibenden EU-Staaten beraten in Luxemburg die Chancen für eine Brexit-Einigung mit Großbritannien. Chefunterhändler Michel Barnier will den Europaministern berichten, ob man bei den intensiven Verhandlungen seit Samstag einer Lösung näher gekommen ist.

Letztlich geht es um die Frage, ob beim EU-Gipfel ab Donnerstag eine Vereinbarung über einen geregelten Austritt Großbritanniens am 31. Oktober gelingen könnte. Andernfalls dürfte erneut über eine Fristverlängerung geredet werden.

EU-Minister beraten Einigungschancen beim Brexit

Die 27 bleibenden EU-Staaten beraten heute in Luxemburg die Chancen für eine Brexit-Einigung mit Großbritannien. Chefunterhändler Michel Barnier will den Europaministern berichten, ob man bei den Verhandlungen seit Samstag einer Lösung näher gekommen ist. Letztlich geht es um die Frage, ob beim EU-Gipfel ab Donnerstag eine Vereinbarung über einen geregelten Austritt Großbritanniens am 31. Oktober gelingen könnte. Andernfalls dürfte wieder über eine Fristverlängerung geredet werden.

Der britische Premierminister Boris Johnson (re.) neben Oppositionsführer Jeremy Corbyn (li.) während der Wiedereröffnung des br

Die Brexit-Uhr tickt - und es gibt ein bisschen Grund zur Hoffnung

Ist das Ausbleiben von Neuigkeiten schon eine gute Nachricht im Brexit-Poker? Drei Tage vor dem als entscheidend gekennzeichneten EU-Gipfel gab es am Montag von den Hauptbeteiligten in London und Dublin vorsichtigen Optimismus zu hören. Man befinde sich in konstruktiven Gesprächen, es bleibe aber noch viel zu tun, hieß es am Amtssitz des britischen Premierministers in der Downing Street. Eine Vereinbarung sei „möglich“, teilte der irische Vizepremier Simon Coveney mit.