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Soldaten in Uniform

Peschmerga-Training mit Ausdauer

Der Bundestag wird an diesem Donnerstag über ein neues Mandat für den seit 2015 laufenden Anti-IS-Einsatz im Irak und in Jordanien beraten. Da sich die Große Koalition auf die Fortsetzung geeinigt hat, wird mit einer breiten Zustimmung gerechnet. Das bisherige Mandat läuft am 31.Oktober aus.

Die Linksfraktion im Bundestag war vor zwei Wochen mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den Einsatz gescheitert. Das Gericht verwarf den Antrag als unzulässig.

Neues Mandat schafft Vertrauen

Ein neues Bundeswehrmandat für den Kampf gegen den IS schafft Vertrauen

Nicht nur die Blicke der Kurden richten sich heute auf den Bundestag, auch die Verbündeten und die Regierung des Irak werden nach Berlin schauen und verfolgen, wie der Bundestag über die Verlängerung des Bundeswehrmandats für den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) abstimmt. Dass die SPD sich lange geweigert hatte, den seit 2015 laufenden Einsatz weiterzuführen, hatte im Sommer für erhebliche Irritationen bei den Partnern in der „Koalition der Willigen“ gesorgt.

Soldaten und die Militärfahrzeuge in der türkischen Stadt Akcakale an der Grenze zur syrischen Stadt Tall Abyad in einem Aufenth

Türkische Militäroffensive? - Von wegen, nennt das Kind beim Namen!

"Die Leitung steht" zwischen Ravensburg und Ulm, zwischen Hendrik Groth und Ulrich Becker. Im SZ-Podcast diskutieren die Chefredakteure von Schwäbischer Zeitung und Südwestpresse über aktuelle gesellschaftspolitische Themen.

Die EU nennt es Militäroffensive, Groth und Becker sagen klar: Was da gerade in Nordsyrien passiert, ist eine türkische Invasion und ein Bruch mit dem Völkerrecht.

Was also ist los vor Ort und wie strahlt das Ereignis auch in den Nordirak aus, wo Hendrik Groth noch vor wenigen Tagen persönlich war?

Michael Blume ist Antisemitismusbeauftragter der Landesregierung und sprach beim Montagsforum im Ravensburger Humpis Museum.

Michael Blume kämpft gegen Antisemitismus - erreicht die Judenfeinde aber nur schwer

Es ist bitter, wenn Veranstalter lange im Voraus eine Bildungsreihe planen und schreckliche Ereignisse das Thema dann viel später plötzlich ins grelle Licht der Aktualität tauchen.

Der Anschlag von Halle, bei dem ein Angreifer nichts weniger als ein Massaker in der Synagoge geplant hat, markiert so einen Augenblick, der fast seherischen Weitblick vermuten lassen könnte. Als hätten die Organisatoren vom Humpis Museum in Ravensburg etwas geahnt, als sie den Antisemitismusbeauftragten der baden-württembergischen Landesregierung, ...

Kurdenmilizen setzen Abzug aus Nordsyrien fort

Kurz vor dem Auslaufen einer Waffenruhe in Nordsyrien hat die Kurdenmiliz YPG ihren Abzug aus umkämpften Gebieten fortgesetzt. Seit Beginn des Rückzugs aus der Grenzstadt Ras al-Ain am Sonntag hätten 100 Fahrzeuge die syrische Grenze in die Region Dahuk im Nordirak überquert, erfuhr die dpa aus kurdischen Quellen. In Dahuk, das zur Autonomen Region Kurdistan gehört, leben überwiegend Kurden. Das türkische Verteidigungsministerium teilte mit, es überwache den Rückzug der Kurdenmilizen in Koordination mit den USA und behindere diesen nicht.

„Unser Leben war das Paradies“: Ghazia Dibo Mohammed ist mit ihrer Familie über die Grenze in den Irak geflohen. Ihre Heimat ist

Im kurdischen Camp Bardarash endet die Flucht vor Erdogans Offensive

Der Weg ins Flüchtlingscamp Bardarash führt über staubige Asphaltstraßen und ausgefahrene Lehmpisten. Am Eingang des Lagers im Nordirak stauen sich die Autos. Dort kontrollieren Wachposten jeden, der in das Camp hinein will. Die Angst ist groß, es könnten sich entflohene Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) unter die geflüchteten Menschen gemischt haben. Für die Kurden wäre das eine Katastrophe: Jahrelang haben sie gegen die Dschihadisten gekämpft.

"Helfen bringt Freude": Spenden-Konto der Schwäbischen Zeitung

Seit dem Jahr 2013 bittet die „Schwäbische Zeitung“ ihre Leser in der Advents- und Weihnachtszeit um Spenden für Menschen auf der Schattenseite des Lebens.

2013 und 2014 ging es um Kinderarmut, 2015 um die Hospiz- und Palliativversorgung. Diese Serie wurde mit dem Katholischen Medienpreis ausgezeichnet.

Seit 2016 heißt das Thema: „Fluchtursachen bekämpfen, menschenwürdiges Leben ermöglichen.“

HIER GEHT ES ZUM SPENDEN-KONTO.

Geschäftsführer von Schwäbisch.Media, Dr. Kurt Sabathil, und der Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung, Hendrik Groth, im Nordi

Was die Hilfe der Schwäbischen Zeitung und unserer Leser im Nordirak bewirkt

Hilfe für jesidische Flüchtlinge im Nordirak ist weiter notwendig.

In den vergangenen Tagen überzeugten sich der Geschäftsführer von Schwäbisch.Media, Dr. Kurt Sabathil, und der Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung, Hendrik Groth, vor Ort über die Projekte, die mit Mitteln der Weihnachtsaktion “Helfen bringt Freude” seit drei Jahren umgesetzt werden.

In zwei Camps leben insgesamt fast 13.000 geflüchtete Jesiden, die nicht ihre Heimat zurückkehren können.

Erdogan und Pence

Waffenruhe und Rückzug der Kurden - Triumph für Erdogan?

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu war nach dem Treffen mit der US-Delegation schon fast in Plauderlaune. „Wir haben wirklich nicht gemerkt, wie so viele Stunden vergangen sind“, erzählte er am Donnerstagabend.

Stundenlang hatten Türken und Amerikaner im Präsidialpalast in Ankara verhandelt. US-Vizepräsident Mike Pence mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan - und dann noch mal die Delegationen unter sich.

Pence trat danach zuerst in Ankara vor die Presse und verkündete, woran eigentlich niemand mehr ...

Der Historiker Michael Wolffsohn.

Historiker fordert mehr äußere und innere Sicherheit

Eigentlich soll sich der Workshop um internationale Konflikte drehen, trotzdem geht Historiker Michael  Wolffsohn zunächst auf den Anschlag in Halle ein, bei dem zwei Menschen am Mittwoch ihr Leben verloren haben. Der Attentäter filmte seine Tat, veröffentlichte ein antisemitisches Manifest. „Kein Weltkonflikt scheinbar“, sagte Wolffsohn. „Aber wenn man es weiter interpretiert, dann doch.“

Deutschlands und Europas Juden seien qualifizierte Arbeitskräfte, Stützen in Wirtschaft und Gesellschaft, deutsche Staatsbürger.