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Gericht

Streit um 180 Euro endet beinahe tödlich

Wegen insgesamt sieben Straftaten, darunter versuchter Totschlag, muss sich ein 30-Jähriger aus Tuttlingen vor dem Landgericht Rottweil verantworten. Er war Teil der Gruppen und teilweise einer der führenden Figuren, die in den vergangenen Jahren Tuttlingen und Umgebung unsicher machten.

Vor Gericht steht ein junger Mann, dessen Anblick unwillkürlich die Frage aufwirft, ob die Friseursalons in den vergangenen Wochen wirklich geschlossen waren.

Türkische Streitkräfte

Hunderte Festnahmen bei Großeinsatz gegen PKK in der Türkei

Nach der Tötung entführter Landsleute im Nordirak sind in der Türkei bei einem Großeinsatz in 40 Provinzen mehr als 700 Menschen festgenommen worden. Ihnen werde Verbindungen zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK vorgeworfen, teilte das Innenministerium in Ankara mit.

Unter den Festgenommenen seien auch Provinz- und Bezirksvorsitzende der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP. Eine HDP-Sprecherin bestätigte der Deutschen Presse-Agentur zunächst 139 Festnahmen.

Es sind nicht die ersten Todesopfer im Rahmen des türkischen Einsatzes im Nordirak. Hier werden drei weitere türkische Staatsbür

Türkische Offensive heizt Konflikt im Nordirak an

Im Nordirak sind 13 türkische Gefangene der kurdischen Terrororganisation PKK getötet worden. Bei den Opfern handelt es sich um türkische Soldaten und Polizisten, die bereits seit Jahren in der Gewalt der Kurdenkämpfer waren. Sie starben beim jüngsten Vormarsch der türkischen Armee in den Irak. Nach Angaben von Ankara wurden die Gefangenen von der PKK mit Kopfschüssen ermordet. Die PKK sagt dagegen, die „Kriegsgefangenen“ seien bei Bombardements der türkischen Luftwaffe gestorben.

Zoom-Konferenz mit Projektpartnern aus aller Welt zum Abschluss der Spendenaktion 2020 „Helfen bringt Freude“: Schwester Kaja Pe

Spendenaktion „Helfen bringt Freude“ finanziert neue Projekte gegen die Pandemie

Mit 1,1 Millionen Euro, dem Erlös der Spendenaktion „Helfen bringt Freude“, unterstützen die Leser der „Schwäbischen Zeitung“ 95 Projekte auf vier Kontinenten in 35 Ländern. Bei der Übergabe der Spendensumme wurde abermals deutlich, dass die Hilfe gerade in Zeiten der Pandemie wichtiger wird.

Zwei Beispiele: „Wir brauchen dringend Geld für weitere Desinfektionsmittel und neue Schutzkleidung“, sagte der stellvertretende Gouverneur der nordirakischen Provinz Dohuk, Ismail Ahmed.

Mit diesem aktuellen Foto bedanken sich die Hilfeempfänger in Indien für die Spenden der SZ-Leser.

„Helfen bringt Freude“: Dafür haben die SZ-Leser gespendet

Sechs Hilfsorganisationen im Erscheinungsgebiet der Lokalausgabe Leutkirch können sich über 4900 Euro freuen – so hoch ist der Anteil, den die „Schwäbische Zeitung“ aus ihrer Weihnachtsspenden-Aktion „Helfen bringt Freude“ dieses Jahr an Initiativen vor Ort jeweils ausschütten kann.

In Leutkirch geht das Geld der SZ-Leser an die Bolivienhilfe, das Schulprojekt Haiti, an den Verein Tukolere Wamu sowie an die „Lesewelten“ der Stiftung Kinderchancen Allgäu, in Isny an die als Vereine organisierten Projekte „Wir helfen sehen“ der ...

 Im Camp Sheikhan ist eine Lehrbäckerei eingerichtet worden: Aus „Helfen bringt Freude“-Mitteln werden im Jahr 2021 Mehl, Hefe,

Leser zeigen Herz und spenden 1,46 Millionen Euro

1,46 Millionen Euro haben die Leserinnen und Leser der „Schwäbischen Zeitung“ für die vier verschiedenen Schwäbisch Media-Hilfsaktionen im vergangenen Jahr gespendet. Das ist ein neuer Höchststand, nachdem im Jahr 2019 auf den Spendenkonten 1,02 Millionen Euro verbucht worden waren.

Alle Rekorde bricht die Spendenaktion „Helfen bringt Freude“: „Mit der Kampagne seit April 2020 haben wir erstmals die Millionen-Euro-Marke geknackt“, sagt Chefredakteur Hendrik Groth.

 Im Skype-Interview: Adisya Thomas von der Caritas-Flüchtlingshilfe Essen, Suad Hana und Sabah Kakoni (von links) im Gespräch mi

„Helfen bringt Freude“: Mehr als eine Million Euro Spenden für Menschen in Not

Am Montag öffnen – nach langer durch die Pandemie bedingte Schließung – im Irak wieder die Schulen. „Und dann sind wir mit jeweils 4700 Winterjacken, Taschen, Heften und Schulmaterial für die Schulkinder in den Camps Mam Rashan und Sheikhan am Start“, sagt Sabah Kakoni. Er verdient sein Geld als Angestellter einer Bank in der Kurdenhauptstadt Erbil, doch in diesen Tagen ist er stark im Ehrenamt tätig: Der 56-Jährige engagiert sich gemeinsam mit seiner Frau Suad Hana, sie ist Chemielehrerin, für die Weihnachtsspendenaktion „Helfen bringt ...

Ein Blick in einen der Schulbusse im nordirakischen Camp Mam Rashan, die aus Mitteln der Weihnachtsspendenaktion „Helfen bringt

Berufswunsch Lehrer, Ingenieur oder Arzt - wovon jesidische Kinder träumen

Nicht zur Schule gehen zu können: Der 15-jährige Salam weiß, wie sich das anfühlt. Er hat diese Erfahrung schon einmal gemacht. 2014 und 2015 war das. In diesen beiden Jahren war der jesidische Junge zusammen mit seinen fünf Geschwistern und seinen Eltern auf der Flucht im Nordirak, nachdem die Terrormiliz „Islamischer Staat“ sein Dorf im Shingal-Gebiet angegriffen hatte.

Erst als die Familie eine Unterkunft im Camp Mam Rashan in der Nähe der kurdischen Provinzhauptstadt Dohuk fand, konnte Salam wieder zur Schule gehen – und zwar ...

Der Weg führt die Menschen in der Region Shingal in eine ungewisse Zukunft.

Die Toten von Kodscho sollen ihre Namen zurückbekommen

Kodscho - 15. August 2014, nachmittags. Die Schüsse sind verhallt, die Schreie sind verstummt. Kachi Amo Salo Awso öffnet langsam die Augen, seine Hände sind noch immer in den von der glühenden Augusthitze ausgetrockneten Boden gekrallt. Er blickt seinem toten Bruder ins Gesicht. Doch er selbst lebt, es ist ein Wunder. Er stolpert los, rennt, weg aus der Hölle, zu der Kodscho geworden ist.

Nordirak, Region Shingal, im Dezember 2020. Die bleiche Wintersonne scheint auf das große Gräberfeld vor der Schule in Kodscho.

Aus IS-Gefangenschaft entkommen: Sara Murad und ihre Tochter (verpixelt).

Der Konflikt um die Kinder lastet auf der jesidischen Gemeinschaft

Es ist eines der traurigsten Kapitel in der jesidischen Geschichte, die in der jüngsten Vergangenheit von einem Völkermord, von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, von Flucht, Not und Elend geprägt ist: Zu Tausenden wurden jesidische Frauen von den Kämpfern der Terrormiliz „Islamischer Staat“ nach dem Überfall auf ihre Dörfer im Shingal-Gebiet am 3. August 2014 verschleppt und vergewaltigt. Selbst Mädchen, die noch keine zehn Jahre alt waren, schonten die Dschihadisten nicht.