Suchergebnis

Mit diesem aktuellen Foto bedanken sich die Hilfeempfänger in Indien für die Spenden der SZ-Leser.

„Helfen bringt Freude“: Dafür haben die SZ-Leser gespendet

Sechs Hilfsorganisationen im Erscheinungsgebiet der Lokalausgabe Leutkirch können sich über 4900 Euro freuen – so hoch ist der Anteil, den die „Schwäbische Zeitung“ aus ihrer Weihnachtsspenden-Aktion „Helfen bringt Freude“ dieses Jahr an Initiativen vor Ort jeweils ausschütten kann.

In Leutkirch geht das Geld der SZ-Leser an die Bolivienhilfe, das Schulprojekt Haiti, an den Verein Tukolere Wamu sowie an die „Lesewelten“ der Stiftung Kinderchancen Allgäu, in Isny an die als Vereine organisierten Projekte „Wir helfen sehen“ der ...

 Im Camp Sheikhan ist eine Lehrbäckerei eingerichtet worden: Aus „Helfen bringt Freude“-Mitteln werden im Jahr 2021 Mehl, Hefe,

Leser zeigen Herz und spenden 1,46 Millionen Euro

1,46 Millionen Euro haben die Leserinnen und Leser der „Schwäbischen Zeitung“ für die vier verschiedenen Schwäbisch Media-Hilfsaktionen im vergangenen Jahr gespendet. Das ist ein neuer Höchststand, nachdem im Jahr 2019 auf den Spendenkonten 1,02 Millionen Euro verbucht worden waren.

Alle Rekorde bricht die Spendenaktion „Helfen bringt Freude“: „Mit der Kampagne seit April 2020 haben wir erstmals die Millionen-Euro-Marke geknackt“, sagt Chefredakteur Hendrik Groth.

 Im Skype-Interview: Adisya Thomas von der Caritas-Flüchtlingshilfe Essen, Suad Hana und Sabah Kakoni (von links) im Gespräch mi

„Helfen bringt Freude“: Mehr als eine Million Euro Spenden für Menschen in Not

Am Montag öffnen – nach langer durch die Pandemie bedingte Schließung – im Irak wieder die Schulen. „Und dann sind wir mit jeweils 4700 Winterjacken, Taschen, Heften und Schulmaterial für die Schulkinder in den Camps Mam Rashan und Sheikhan am Start“, sagt Sabah Kakoni. Er verdient sein Geld als Angestellter einer Bank in der Kurdenhauptstadt Erbil, doch in diesen Tagen ist er stark im Ehrenamt tätig: Der 56-Jährige engagiert sich gemeinsam mit seiner Frau Suad Hana, sie ist Chemielehrerin, für die Weihnachtsspendenaktion „Helfen bringt ...

Ein Blick in einen der Schulbusse im nordirakischen Camp Mam Rashan, die aus Mitteln der Weihnachtsspendenaktion „Helfen bringt

Berufswunsch Lehrer, Ingenieur oder Arzt - wovon jesidische Kinder träumen

Nicht zur Schule gehen zu können: Der 15-jährige Salam weiß, wie sich das anfühlt. Er hat diese Erfahrung schon einmal gemacht. 2014 und 2015 war das. In diesen beiden Jahren war der jesidische Junge zusammen mit seinen fünf Geschwistern und seinen Eltern auf der Flucht im Nordirak, nachdem die Terrormiliz „Islamischer Staat“ sein Dorf im Shingal-Gebiet angegriffen hatte.

Erst als die Familie eine Unterkunft im Camp Mam Rashan in der Nähe der kurdischen Provinzhauptstadt Dohuk fand, konnte Salam wieder zur Schule gehen – und zwar ...

Der Weg führt die Menschen in der Region Shingal in eine ungewisse Zukunft.

Die Toten von Kodscho sollen ihre Namen zurückbekommen

Kodscho - 15. August 2014, nachmittags. Die Schüsse sind verhallt, die Schreie sind verstummt. Kachi Amo Salo Awso öffnet langsam die Augen, seine Hände sind noch immer in den von der glühenden Augusthitze ausgetrockneten Boden gekrallt. Er blickt seinem toten Bruder ins Gesicht. Doch er selbst lebt, es ist ein Wunder. Er stolpert los, rennt, weg aus der Hölle, zu der Kodscho geworden ist.

Nordirak, Region Shingal, im Dezember 2020. Die bleiche Wintersonne scheint auf das große Gräberfeld vor der Schule in Kodscho.

Aus IS-Gefangenschaft entkommen: Sara Murad und ihre Tochter (verpixelt).

Der Konflikt um die Kinder lastet auf der jesidischen Gemeinschaft

Es ist eines der traurigsten Kapitel in der jesidischen Geschichte, die in der jüngsten Vergangenheit von einem Völkermord, von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, von Flucht, Not und Elend geprägt ist: Zu Tausenden wurden jesidische Frauen von den Kämpfern der Terrormiliz „Islamischer Staat“ nach dem Überfall auf ihre Dörfer im Shingal-Gebiet am 3. August 2014 verschleppt und vergewaltigt. Selbst Mädchen, die noch keine zehn Jahre alt waren, schonten die Dschihadisten nicht.

Hendrik Groth

Die Hilfsbereitschaft ist ungebrochen

Ein Streifzug durch die Medien genügt, auch ein Gespräch mit Verwandten oder Bekannten: Wir durchleben derzeit mit der Corona-Pandemie eine Zeit, die in ihrem Ausmaß seit Ende des Zweiten Weltkrieges ihres gleichen sucht. Ein Kollege formulierte kürzlich, dass Corona wahrscheinlich einschneidender für die Mehrheit der Deutschen sei, als es der Mauerfall oder der 11. September 2001 mit den Terroranschlägen in New York und Washington war.

Tatsächlich hat es seit 1945 keine vergleichbare Gefahrenlage weltweit gegeben, in der Menschen ...

In der nordirakischen Ninive-Ebene hat die Terrormiliz „Islamischer Staat“ 2017 viele Christen vertrieben und getötet. In der St

Patriarch von Bagdad: „Wir sind die Wurzeln des Christentums“

Die Christen im Irak erleben eine emotionale Achterbahnfahrt: Zu ihrer Freude hat Papst Franziskus seinen Besuch für Anfang März 2021 angekündigt. Gleichzeitig erleben sie Bedrohungen, Zehntausende Christen sind heimatlos. Das Oberhaupt der mit Rom unierten Christen in der chaldäisch-katholischen Kirche ist der Patriarch von Bagdad, Kardinal Louis Raphael I. Sako. Er vertritt die Interessen der kleinen christlichen Minderheit im Irak gegenüber der Regierung in Bagdad diplomatisch, aber sehr konsequent.

Jahrelang war Zerap Naif Issa Gefangene des IS gewesen. Nun betreibt sie zusammen mit einer Freundin im Basar des Camps Mam Rash

Neues Leben nach dem Horror: So kämpft diese junge Frau gegen ihre Dämonen

Die junge Frau schaut selbstbewusst in die Kamera, ihre Augen strahlen, sie lächelt, als sie von ihrer Arbeit berichtet. Es ist, als säße da hinter der Auslage mit der Damenwäsche ein anderer Mensch. Noch vor einem Jahr war dieselbe junge Frau gezeichnet von dem Horror, den sie in den Jahren zuvor erleben musste. Zerap Naif Issa ist eine Überlebende. Sie war jahrelang in der Gefangenschaft der Terroristen des sogenannten „Islamischen Staates“ (IS), aber sie hat einen Weg gefunden, mit dem umzugehen, was ihr widerfahren ist.

Video: So läuft "Helfen bringt Freude" 2020

Die Schwäbische Zeitung organisiert auch dieses Jahr eine Spendenaktion.

Das gesammelte Geld kommt Flüchtlingskindern im Nordirak und 90 lokalen und ehrenamtlichen Projekten auf der gesamten Welt zu Gute. Nach Angaben von Projektleiter Ludger Möllers hat der Verlag bisher 512.000 Euro gesammelt – und es sollen noch mehr werden. Bis zum 7. Januar können Leserinnen und Leser sowie Interessierte spenden. Das Geld kommt zu 100 Prozent dort an, wo es gebraucht wird.