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Sturmtief im Norden

Sturmböen sorgen für zahllose Einsätze - ein Toter

Schwere Sturmböen haben gestern und bis zum frühen Morgen vor allem im Norden Deutschlands für zahlreiche Feuerwehr- und Polizeieinsätze gesorgt.

Auf der B4 in der Nähe vom niedersächsischen Wesendorf endete gestern ein Unfall mit einem entwurzelten Baum für einen Autofahrer tödlich. Ein aufgrund schwerer Sturmböen umgekippter Baum war auf das Auto des 63-Jährigen gestürzt - ein Cabrio mit Stoffdach, wie die Polizei mitteilte. Der Mann starb noch an der Unfallstelle.

Feuerwehreinsatz

Sturmböen sorgen im Norden für Verkehrsbehinderungen

Schwere Sturmböen haben am Mittwoch im Norden für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Vielerorts stürzten nach Polizeiangaben Äste oder Bäume auf Straßen.

Zwischen Flensburg und Schleswig blockierte ein umgestürzter Baum am Mittwochnachmittag die Gleise der Regionalbahn von Flensburg nach Hamburg, wie die Bahn bei Twitter mitteilte. Ein Zug fiel auf der Teilstrecke aus. Reisende zwischen Flensburg und Schleswig wurden gebeten, auf einen späteren Zug auszuweichen.

Fehmarnbelt-Tunnel

Symbolischer Baustart für Ostseetunnel auf Fehmarn

Mannshohe Erdhügel deuten auf Fehmarn auf das umstrittene Milliardenprojekt hin. Vor der Küste der Ostseeinsel ist bereits wesentlich mehr los.

Von Land aus sind etliche Arbeitsschiffe auf dem Fehmarnbelt zu sehen. Sie sind bereits seit Monaten mit dem Aushub des Tunnelgrabens beschäftigt. Nun geht auch an Land der Bau des 18 Kilometer langen Ostseetunnels von Fehmarn zur dänischen Insel Lolland los.

Reichlich Prominenz ist dafür am Montag zu dem symbolischen Spatenstich in Sichtweite des Fährhafens nach Fehmarn gekommen.

Der Ausbau des 5G-Netzes macht viele neue Handymasten nötig. Allein der Marktführer Deutsche Funkturm GmbH baut jedes Jahr 1000

Ausbau des 5G-Netzes: Ärger um den Funkmast

37,17 Meter. So hoch soll der Turm werden. Ein Mast aus Stahlgitterstreben mit einem Fundament auf einer Fläche von 65 Quadratmetern, mit zwei Podesten und Platz für 24 Mobilfunkantennen, geeignet auch um große Reichweiten abzudecken.

Viel zu hoch, findet Albert Meyer. Und viel zu nah: nur 25 bis 30 Meter entfernt von den ersten Häusern von Wolfartsweiler, einem Teilort von Bad Saulgau im Landkreis Sigmaringen. Nur wenig weiter weg steht das Haus von Albert Meyer, der mit anderen Bürgern eine Initiative gegründet hat.

 Am Mittag flog ein MedEvac-Airbus der Luftwaffe von seinem Standort Köln nach Memmingen.

Ulmer Soldaten fliegen Covid-Patienten nach Norddeutschland

Die Tatsache der knappen Betten auf den süddeutschen Intensivstationen wird immer dramatischer. Seit Freitag ist auch die Bundeswehr im Einsatz und fliegt Patienten von Süddeutschland nach Norddeutschland.

Ein Arzt und ein Intensivpfleger des Ulmer Bundeswehrkrankenhauses sind Teil der Besatzung eines Airbus, der am späten Freitagnachmittag vom Memminger Flughafen aus zum Flughafen Münster/Osnabrück flog. Sechs schwer erkrankte und künstlich beatmete Patienten wurden aus verschiedenen Kliniken in Bayerisch-Schwaben mit ...

IG Metall

IG Metall und Airbus verhandeln im Streit um Konzernumbau

Im Streit um den geplanten Umbau der zivilen Flugzeugfertigung setzen sich die IG Metall und Airbus am Freitag in Hamburg wieder an den Verhandlungstisch. Aus Sicht der IG Metall dürfte sich in dieser fünften Runde entscheiden, ob eine Einigung ins Sichtfeld kommt oder ob die größte deutsche Gewerkschaft nach einer Reihe von Warnstreiks im Sommer erneut in den Konfliktmodus schaltet. Ob wieder «der Druck der Belegschaft notwendig ist, das wird sich in den Verhandlungen morgen zeigen», sagte der Verhandlungsführer der IG Metall, Daniel ...

Marta Perschke feierte 90. Geburtstag

Marta Perschke feierte 90. Geburtstag

In der vergangenen Woche hat Marta Peschke ihren 90. Geburtstag gefeiert. Auch die Stadt Bad Waldsee gratulierte und ließ der Jubilarin einen Geschenkkorb, eine Glückwunschkarte von Bürgermeister Matthias Henne und eine Urkunde von Ministerpräsident Winfried Kretschmann zukommen, wie es in einer Mitteilung heißt. Marta Perschke wurde in Norddeutschland, in Westerloy, geboren und wuchs dort mit weiteren neun Geschwistern auf. 1951 heiratete sie ihren Mann Erich, den sie beim Tanzen kennengelernt hatte.

 Ein Polizist schaut in einen Anhänger, in dem Kälber transportiert werden.

Polizei und Veterinäramt nehmen Tiertransporte ins Visier

Der Verkehrsdienst des Polizeipräsidiums Ravensburg hat Anfang dieser Woche Tiertransporte im Landkreis Ravensburg kontrolliert. Unterstützt wurden die Beamten dabei durch das Veterinär- und Verbraucherschutzamt. Wie laufen solche Kontrollen ab? Und was für Mängel werden dabei festgestellt? Die „Schwäbische Zeitung“ war bei der jüngsten Kontrolle dabei.

Veterinäre dürfen keine Fahrzeuge herausleiten Der erste Fahrer, der an diesem Montagmorgen kontrolliert wird, schaut überrascht.

 Vier Mitarbeiter sind notwendig, um einen beatmeten Patienten von der Bauch- in die Rückenlage zu drehen.

Ringen mit dem Tod - Ein Besuch auf der Intensivstation mit der Kamera

Impfgegner gegen Impfbefürworter gegen Impfgegner. In der öffentlichen Debatte verhärten sich die Fronten während die Intensivstationen der Krankenhäuser volllaufen. So auch am Bundeswehrkrankenhaus (BWK). Ein Besuch vor Ort „an der Front“ in der Ulmer Klinik.

Die Pause muss warten, wieder einmal An der Schleuse zur Intensivstation wartet Ärztin Judith Bauer, zunächst bittet sie zum Gespräch in das Stationszimmer. Eigentlich hätte dort schon vor einer halben Stunde die Frühstückspause stattfinden sollen, doch alle Teller sind ...

Horst Pietzker mit seinem Führerschein aus den 50er-Jahren: Mit dem Dokument verbindet der Rentner viele schöne Erinnerungen. Da

Die 34 D-Mark für den Führerschein bezahlt die Oma

Fast 70 Jahre ist es her, dass Horst Pietzker aus Gammertingen seinen Führerschein gemacht hat – zumindest den ersten. Denn der junge Mann wollte damals mehr: als Busfahrer die Welt entdecken. Also folgte ein zweiter Führerschein, für Lastwagen. Dann kam alles anders und für Pietzker rückte die eigene Familie in den Mittelpunkt. Heute steigt der 86-Jährige lieber gar nicht mehr ins Auto. Weil er niemanden gefährden will und ihm das Fahren krankheitsbedingt ohnehin schwer fällt.