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Bei der Abschlusszeremonie stehen die Delegierten aus Myanmar händehaltend auf der Bühne als Zeichen des Friedens und der Bereit

Früchte von Religions for Peace: Delegierte sprechen über Situation der Rohingya

Nicht einmal einen Monat ist es her, dass Religionsvertreter aus Myanmar und Bangladesch Hand in Hand auf der Bühne im Großen Saal der Lindauer Inselhalle standen. Sie hatten bei der Welttagung „Religions for Peace“ geheime Friedensverhandlungen geführt. Diese tragen nun offenbar erste Früchte: Eine Delegation hochrangiger buddhistischer, christlicher, muslimischer und hinduistischer Führer aus Myanmar ist zu einem historischen Besuch nach Indonesien gereist.

Allgäu Airport

Flughafen Memmingen fährt mit Erdgas

Mit Erdgas-Bussen will der Flughafen Memmingen zum Klimaschutz beitragen. Sechs Flughafenbusse und vier Transporter würden jetzt mit Erdgas betrieben, sagte Geschäftsführer Ralf Schmid am Montag. Damit „reduzieren wir das Treibhausgas CO2 um rund 20 Prozent im Vergleich zu Benzin“.

Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU) übergab am Montag den Förderbescheid der Staatsregierung zum Ausbau des Flughafens - der Freistaat zahlt 14,5 Millionen Euro.

In Deutschland ist Krebs nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen derzeit zweithäufigste Todesursache.

Wird Krebs weltweit zur Haupttodesursache?

Bei den 35- bis 70-Jährigen einiger reicher und aufstrebender Länder hat Krebs inzwischen die Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Haupttodesursache abgelöst. Dieses Studienergebnis wurde am Dienstag beim Europäischen Kardiologie-Kongress (ESC) in Paris vorgestellt.

Die Welt erlebe einen entscheidenden Wandel bei den Nichtübertragbaren Krankheiten: Da Herz-Kreislauf-Erkrankungen in vielen Ländern weiter zurückgehen, dürfte Krebs in einigen Jahrzehnten weltweit die häufigste Todesursache werden, hieß es zu den im Fachmagazin „Lancet“ ...

 Wie nah war Erwin Rommel dem Diktator Adolf Hitler?

DGB-Kreischef: Darum will er Rommel nicht als Straßennamen haben

In Aalen soll es keine Straße geben, die nach einem Kriegsverbrecher und Hitler-Verehrer benannt ist. Das hat der DGB-Kreisvorsitzende Josef Mischko in seinem Appell zum Antikriegstag gefordert. Gemeint ist die Erwin-Rommel-Straße bei der Schillerhöhe.

Rommel war während des Überfalls auf Polen am 1. September vor 80 Jahren Kommandant des Führerhauptquartiers. Adolf Hitler hatte ihn für seine „Verdienste“ rückwirkend auf den 1. August 1939 zum Generalmajor ernannt.

Person neben einer Dattelpflanze

Die Palmen des Präsidenten: Ägypten baut Dattel-Großplantage

Für Mohammed Abdel Saleh, bekannter als Sami, ist das Klettern ohne Sicherung auf zehn Meter hohe Dattelpalmen eine Frage des Charakters. „Man braucht ein mutiges Herz“, sagt der Bauer, für den auf der Farm in Nordägypten kommende Woche die Erntezeit beginnt. Kiloweise frische Datteln werden Sami und seine Helfer dann von den Palmen schneiden — und Plantagenbesitzer Hamada Anwar, der mit den gelben Früchten sein Geld verdient, plant schon die Expansion.

Joachim Herrmann

Herrmann: Können auf Grenzkontrollen nicht verzichten

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat sich dafür ausgesprochen, die Grenzkontrollen in Bayern vorerst beizubehalten. „Wir können so lange auf die Kontrollen nicht verzichten, so lange die EU-Außengrenzen nicht wirksam geschützt sind. Weder auf unsere Grenzkontrollen in Bayern noch auf die in Österreich zu Slowenien“, sagte Herrmann der „Welt“ (Donnerstag). „Das ist auch keine deutsche Extrawurscht, die Franzosen haben an der Grenze zu Italien einen noch intensiveren Grenzschutz.

 Niederwangens Kirche ist einmal mehr ein Anlaufpunkt für Störche aus der Region, ehe diese sich in ihre Winterquartiere verabsc

2019 war ein schlechtes Jahr für die Störche in der Region

Die in der Region lebenden Störche bereiten sich auf den Abflug in südliche Gefilde vor. Anlaufpunkt für die Tiere ist einmal mehr Niederwangen. Auf und an der dortigen Kirche sind SZ-Leser Rainer Breitenstein gleich zwölf Exemplare vor die Linse geraten.

Ein schönes Bild – wenngleich dieses Attribut für das Storchenjahr insgesamt nicht gilt, wie Georg Heine von der Wangener Ortsgruppe des Naturschutzbunds Deutschland konstatiert.

Bei den sich jetzt in Niederwangen versammelnden Störchen handelt es sich nach seinen ...

 Der nigerianische Kardinal John Onaiyekan ist seit 25 Jahren Erzbischof von Abuja und bei der Relgiionstgaung in Lindau der ran

„Wenn sich eine Religion über die andere stellt, vergiftet das alles“

Lindau/Abuja (KNA) - Lindau ist ab Dienstag Gastgeberin des zehnten Welttreffens von Religions for Peace. Ranghöchster Teilnehmer der katholischen Kirche ist der nigerianische Kardinal John Onaiyekan. Im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur spricht der Erzbischof des Hauptstadtbistums Abuja über seine Erwartungen an die Konferenz und über die Hoffnung auf eine Lösung für die vielen Konflikte in Afrika und Asien.

Herr Kardinal, wie viele Teilnehmer werden zu der bevorstehenden zehnten Weltversammlung von Religions for Peace ...

Ministerpräsident Conte

Regierungsdrama in Italien: Conte attackiert Salvini

Im Gezerre um das Rettungsschiff „Open Arms“ und 147 Migranten vor der Insel Lampedusa ist Italiens Regierungschef Giuseppe Conte zum Angriff auf den rechten Innenminister Matteo Salvini übergegangen.

„Unfaire Zusammenarbeit“, „institutionelle Verstöße“, „politischer Eifer“, „absolute Unnachgiebigkeit“ sind nur einige der Vorhaltungen, die Conte am Freitag in einem langen, auf Facebook veröffentlichten Brief auf den Rechtspopulisten abfeuerte.

Rettungsschiff «Open Arms»

Seenotretter auf Irrfahrt: 500 Menschen suchen einen Hafen

Die fast zwei Wochen andauernde Irrfahrt des spanischen Rettungsschiffs „Open Arms“ mit 151 Migranten an Bord geht weiter. Die Situation an Bord werde „mit jedem Tag schwerer“, twitterte die Hilfsorganisation Proactiva Open Arms am Dienstag.

Die NGO forderte die spanische Botschaft in Malta zur Aufnahme der 31 Minderjährigen an Bord auf. „Sie erfüllen die Bedingungen, um als Flüchtlinge anerkannt zu werden“, zitierten spanische Medien ein Schreiben von Kapitän Marc Reig an die diplomatische Vertretung.