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Altmaier

Wirtschaft beklagt Lücke bei Corona-Hilfen

Handwerk, Reisebranche und Familienunternehmen beklagen in der Corona-Krise mangelnde Unterstützung und eine Förderlücke.

„In dieser Extremlage brauchen neben den kleinen Betrieben auch solche mit mehr als zehn Mitarbeitern Soforthilfen“, sagte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Weite Teile des Mittelstandes fielen durch das Raster von direkten Zuschüssen.

Ähnlich äußerte sich auch der Deutsche Reiseverband (DRV).

Hamburger Flughafen

Gutschein oder Geld zurück bei geplatzten Urlaubsplänen

Pauschalreisen und Flüge sind wegen der Corona-Krise abgesagt, Kunden wollen ihr Geld zurück, die Reisebranche fürchtet jedoch um ihre Existenz.

Nach Vorschlägen aus der Bundesregierung sollen Verbraucher künftig Gutscheine erhalten anstelle von Erstattungen. Damit könnten Fluggesellschaften und Reiseveranstalter in der Krise finanziell entlastet und vor Liquiditätsengpässen bewahrt werden, argumentierten Regierungsvertreter im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Flugticket

Vorstoß aus Regierung: Gutscheine statt Erstattung

Bei stornierten Flügen und Pauschalreisen sollen Konsumenten nach Vorschlägen aus der Bundesregierung künftig Gutscheine erhalten anstelle von Erstattungen.

Damit könnten Fluggesellschaften und Reiseveranstalter in der Corona-Krise finanziell entlastet und vor Liquiditätsengpässen bewahrt werden, argumentierten Regierungsvertreter im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Er mache sich um die Veranstalter große Sorgen, sagte der Wirtschafts-Staatssekretär und Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß ...

Lufthansa

Lufthansa und Tui kämpfen in der Coronakrise um Existenz

Die Coronakrise zwingt die Lufthansa und den Reisekonzern Tui in den Existenzkampf. Die Vorstände beider Unternehmen setzen deshalb auf einen strikten Sparkurs und Kurzarbeit für viele tausend Mitarbeiter.

Angesichts komplett weggebrochener Buchungen und ungewisser Dauer der Pandemie verlangen Verbände und Politiker zudem direkte Staatshilfen. Allein die Fluggesellschaften brauchten global rund 200 Milliarden Dollar (185 Mrd Euro) Nothilfe, wie der Airlineverband IATA am Donnerstag in Genf erklärte.

Luftverkehrsbranche darbt

Sars-CoV-2: Reise-Veranstalter ziehen Notbremse

Die Coronavirus-Krise trifft Reisende und die Tourismusbranche mit voller Wucht. Der Reiseverkehr kommt wenige Wochen vor Beginn der Osterzeit weitgehend zum Erliegen.

Mehrere Veranstalter, darunter Branchenprimus Tui, sagten Reisen ab, einige Fluggesellschaften stellen vorerst den Betrieb ein. Bund und Länder beschlossen am Montag, dass Übernachtungsangebote in Deutschland nur noch zu „notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken“ genutzt werden sollen.

Flughafen Hamburg

Corona-Krise: Luftverkehrs- und Reisebranche fordern Hilfe

Der wirtschaftliche Schaden der Corona-Epidemie für den Luftverkehr wird nach Einschätzung des Branchenverbandes BDL größere Ausmaße haben als frühere Krisen.

Es sei jetzt schon sichtbar, dass die Folgen der Coronakrise gravierender seien als bei vergleichbaren Nachfrageeinbrüchen wie in der Finanz- und Wirtschaftskrise oder in Folge des Sars-Virus, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Matthias von Randow.

 Italien, Mailand: Touristen fotografieren sich mit Mundschutz vor der Kathedrale.

Reiseanbieter im Südwesten bemerken erste Unsicherheiten wegen Coronavirus

Die Reisebranche in Deutschland stellt sich auf unsichere Zeiten wegen des Ausbruchs des Coronavirus ein. Zumindest registrieren die Reiseveranstalter eine Zurückhaltung, was Urlaubsbuchungen zu Beginn des Jahres angeht. „Wir sehen uns einem herausfordernden Jahr gegenüber“, sagte Norbert Fiebig, Präsident des Reisewirtschaftsverbandes DRV am Donnerstag in Frankfurt. „Wir stellen eine zunehmende Verunsicherung bei Kunden fest.“ Zu spüren sei die Buchungszurückhaltung insbesondere bei Reisen nach Asien.

Kreuzfahrtschiff «Westerdam».

Coronavirus: Reisebranche zwischen Hoffen und Bangen

Die Tourismusbranche bekommt die Folgen der Coronakrise zunehmend zu spüren. Abschreiben wollen die Reiseprofis das Jahr aber noch nicht. Der Präsident des Branchenverbandes DRV berichtet von zunehmender Verunsicherung von Kunden und einem erhöhten Beratungsbedarf.

Insbesondere bei Trips nach Asien gebe es eine „gewisse Buchungszurückhaltung“, sagte Norbert Fiebig wenige Tagen vor dem Start der Reisemesse ITB in Berlin (4.- 8. März), deren Ausrichtung aktuell ungewiss ist.

Hafen

Coronavirus: Gestörte Lieferketten, gesenkte Prognosen

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zwingt Unternehmen weltweit zum Handeln. Teils wirkt sich die Epidemie schon jetzt auf Geschäfte aus. Eine Übersicht aktueller Branchennachrichten rund um die Ansteckungswelle - Stand 27. Februar:

LAGE IN CHINA: Deutsche und andere europäische Unternehmen in der Volksrepublik bekommen die Folgen der Coronavirus-Epidemie zu spüren. „Die Auswirkungen sind insgesamt schlimm“, erklärten die deutsche und die europäische Handelskammer in China nach einer Umfrage unter ihren Mitgliedsfirmen.

Institut für Virologie

„Stresstest“ durch Virus: Deutsche Firmen haben zu kämpfen

Das neuartige Coronavirus bedroht massiv die deutsche Wirtschaft. Die Industrie erwartet einen „Stresstest“ und fürchtet „spürbare negative Effekte“. Die Börsen rutschen in den Keller.

In einer ohnehin geschwächten Wirtschaftslage in Deutschland droht die Lungenkrankheit, ein „wahrer Konjunkturhemmer“ zu werden, warnt der Industrie- und Handelskammertag am Donnerstag. Schon jetzt spüre die international stark vernetzte deutsche Exportwirtschaft, dass das Coronavirus den weltweiten Handel belaste und Unternehmen ihre ...