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Manfred Lucha (Bündnis 90/Die Grünen)

Städtetag: Land darf Schulsozialarbeit nicht infrage stellen

Mehr als 2600 Schulsozialarbeiter schauen mittelfristig in eine ungewisse Zukunft: Die Landesförderung ihrer Stellen läuft in vier Monaten aus - ohne dass eine Neuregelung ihre Arbeitsplätze absichere, wie der Städtetag kritisiert. Allerdings dürfte die Mehrzahl vorerst auf die Verträge mit den Kommunen vertrauen, sagte Bildungsdezernent Norbert Brugger in Stuttgart. „Wenn das Land aber seine Förderung nicht fortsetzt und ausweitet, steht die Schularbeit in jetziger Form infrage.

Geld

Zeitungen: 100 Millionen Euro für Volkszählung veranschlagt

Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) veranschlagt Medien zufolge für die nächste Volkszählung in Baden-Württemberg 100 Millionen Euro. „Diesen Betrag haben wir für die Haushaltsberatungen angemeldet“, sagte ein Ministeriumssprecher den Zeitungen „Mannheimer Morgen“ und „Heilbronner Stimme“ (Freitag). Offen sei noch die Kostenerstattung für die Städte und Gemeinden. Für die vergangene Erhebung im Jahr 2011 bekamen die Kommunen nach Angaben der Zeitungen 30 Millionen Euro.

Zwei Schüler sitzen vor Tablets

Das Geld aus dem Digitalpakt fließt: Was an den Schulen jetzt passieren soll

Fünf Milliarden Euro für Tablets, W-Lan und digitale Tafeln: Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren hat die damalige Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) den Digitalpakt ins Schaufenster gestellt. Ab dem 7. September kann das Geld endlich fließen, hat Südwest-Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Freitag erklärt. Sie rechnet mit 650 Millionen Euro fürs Land, pro Schüler seien das 433Euro. Wird jetzt alles gut? Nicht ganz, sagt der Städtetag.

Hauptschule

Neue Regeln für Erhalt von Hauptschulen: Städte mahnen

Nach einer jahrelangen Schrumpfkur soll Haupt- und Werkrealschulen wieder neues Leben eingehaucht werden. Als Schulart für praktisch begabte junge Menschen halten die einen sie für unverzichtbar, so etwa Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), der Lehrerverband VBE und der Realschullehrerverband. Für andere wiederum ist sie ein Auslaufmodell, das durch die Realschule ersetzt werden soll, wie die Grünen im Landtag und der Städtetag fordern.

Der Kommunalverband stemmt sich dagegen, dass Kriterien für den Erhalt von Haupt- und ...

Eine Schülerin hält ein Heft in der Hand

Was müssen Eltern für Schulkinder eigentlich bezahlen?

Schulbücher, Taschenrechner, Workbooks: All das zahlen in Baden-Württemberg nicht die Eltern, sondern der Staat. Denn in keinem anderen Bundesland gibt es eine so weit gefasste Lernmittelfreiheit wie im Südwesten. Und doch kommt es immer wieder zu Streit an Schulen um Kosten, die die Eltern tragen sollen. Der Landeselternbeirat hat nun gemeinsam mit dem Kultusministerium einen Leitfaden entwickelt, der Klarheit schaffen soll. Die Details im Einzelnen:

Was bedeutet Lernmittelfreiheit?

Ganztagsschule

Städtetag kritisiert Qualitätskonzept für Ganztagsschulen

Mehr Qualität an den Ganztagsschulen wird nach Einschätzung des Städtetags nicht zu einer Ausweitung des Angebots führen. Der Bildungsdezernent des Städtetags, Norbert Brugger, verwies in einem Schreiben an die Städte darauf, dass die Schulleitungen trotz des Mehraufwands keine zusätzlichen Ressourcen bekämen. Die Zuweisung sei völlig unzureichend und schrecke Schulleitungen schon heute von der Umwandlung ihrer Schule in eine Ganztagsschule ab. „Durch den Qualitätsrahmen wird die Messlatte für eine Ganztagsschule noch erhöht.

Norbert Brugger

Städtetag kritisiert Qualitätskonzept für Ganztagsschulen

Mehr Qualität an den Ganztagsschulen wird nach Einschätzung des Städtetags nicht zu einer Ausweitung des Angebots führen. Der Bildungsdezernent des Städtetags, Norbert Brugger, verwies in einem Schreiben an die Städte darauf, dass die Schulleitungen trotz des Mehraufwands keine zusätzlichen Ressourcen bekämen. Die Zuweisung sei völlig unzureichend und schrecke Schulleitungen schon heute von der Umwandlung ihrer Schule in eine Ganztagsschule ab. „Durch den Qualitätsrahmen wird die Messlatte für eine Ganztagsschule noch erhöht.

Städtetag: Junge haben weniger Interesse an Gemeinderatswahl

Junge Leute zwischen 16 und 25 Jahren im Südwesten sind nach einer Erhebung des Städtetags weit weniger zur diesjährigen Gemeinderatswahl gegangen als alle Wahlberechtigten im Schnitt. Bei einer Befragung des Kommunalverbandes in elf Städten ergab sich eine Differenz bei der Teilnahme - ohne Briefwahl - von etwa 20 Prozentpunkten: Landesweit lag die Wahlbeteiligung am 26. Mai bei 58,6 Prozent - bei den befragten Städten ergab sich allerdings mit 55,4 Prozent ein niedrigerer Wert.

 Ein Wähler wirft einen Wahlumschlag in eine Urne. Bei der Unechten Teilortswahl nutzen viele Wähler ihre Stimmen nicht vollstän

Ravensburg will an Sonderregel bei Wahlen festhalten

Die Unechte Teilortswahl ist ein Auslaufmodell, doch Ravensburg hält bislang noch daran fest. Damit gehört die Stadt inzwischen zu einer Minderheit in Baden-Württemberg. Wahlen werden durch die Abschaffung einfacher und es gibt deutlich weniger ungültige Stimmzettel.

Während vor 30 Jahren noch rund 60 Prozent der Kommunen in Baden-Württemberg die Regeln der Unechten Teilortswahl anwandten, hat sich die Lage inzwischen gedreht: Bei der Wahl 2014 hielten nur noch 40 Prozent (438 Gemeinden) an der Unechten Teilortswahl fest.

Norbert Brugger

Städtetag wünscht sich flexiblere Ganztagsschulen

Viele Eltern im Südwesten melden ihre Kinder lieber nicht an Ganztagsschulen an - der Städtetag wirbt deshalb für Lockerungen im Ganztagskonzept. „Wir müssen uns fünf Jahre nach dem offiziellen Start der Ganztagsschule von der Vorstellung verabschieden, dass immer alle Schüler gemeinsam von 8 bis 16 Uhr die Schulbank drücken“, sagte Bildungsdezernent Norbert Brugger der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag in Stuttgart.

Das Kultusministerium betonte, der Kommunalverband renne bei ihm offene Türen ein.