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Peter Handke

Peter Handke in Rage in Stockholm

Mit gereizten Worten und einer Breitseite gegen Journalisten hat der diesjährige Literaturnobelpreisträger Peter Handke seinen ersten offiziellen Nobelauftritt in Stockholm hinter sich gebracht.

Er ziehe das mit einer Kalligraphie von Fakälien verzierte Klopapier, das ihm jemand anonym geschickt habe, den „leeren Fragen“ von Journalisten vor, sagte der österreichische Schriftsteller am Freitag auf einer Pressekonferenz in der Schwedischen Akademie.

Peter Englund

Akademiemitglied Englund boykottiert Nobelwoche

Aus Protest gegen den Literaturnobelpreis für den Schriftsteller Peter Handke boykottiert ein langjähriges Mitglied der Schwedischen Akademie die diesjährige Nobelwoche.

„Peter Handkes Nobelpreis zu feiern, wäre von meiner Seite grobe Heuchlerei. Das ist alles, was ich dazu zu sagen habe“, teilte Peter Englund der schwedischen Zeitung „Dagens Nyheter“ in einer E-Mail mit. Das Akademiemitglied wird deshalb diesmal an keinen Feierlichkeiten rund um die Literaturnobelpreisvergabe teilnehmen.

Peter Handke

Peter Handke und die hitzige Nobelpreisdebatte

Der Weihnachtsmarkt auf dem Stortorget vor dem Sitz der Schwedischen Akademie in Stockholm verfügt über das Maximalmaß an skandinavischer Winterbesinnlichkeit.

Wenn der Literaturnobelpreisträger Peter Handke an diesem Freitag - seinem 77. Geburtstag - zur Pressekonferenz in die Akademie in der Stockholmer Altstadt kommt, dann dürfte dieser Platz der schwedischen Glögg-Seligkeit auf seinem Weg liegen. Ein entspannter Auftritt steht dem Österreicher aber ganz und gar nicht ins Haus - im Gegenteil.

 Seine Romane kamen beim Publikum bestens an, aber auch die Literaturkritiker zeigten sich gnädig: Matthias Brandt ist inzwische

TV-Kommissare stürmen die Bestsellerlisten

Normalerweise gehen sie im „Tatort“ oder anderen Krimireihen auf Mörderjagd und glänzen auch in Spielfilmen. Doch das ist diesen Schauspielern nicht genug: Immer mehr TV-Kommissare versuchen sich als ernsthafte Romanautoren. Fernsehstars wie Ulrich Tukur und Axel Milberg (beide „Tatort“) oder Matthias Brandt (bis vor kurzem „Polizeiruf 110“), die viele Zuschauer als hartnäckige Ermittler aus Krimis kennen, haben in jüngerer Zeit Romane veröffentlicht, die von der professionellen Literaturkritik mal mehr, mal weniger gut besprochen werden.

Peter Handke

Peter Handke bleibt dünnhäutig bei Nachfragen

Der österreichische Literaturnobelpreisträger Peter Handke reagiert weiterhin äußerst dünnhäutig auf Fragen nach seiner umstrittenen Haltung im Jugoslawien-Konflikt. Ein Interview mit dem Kulturchef der österreichischen Nachrichtenagentur APA, Wolfgang Huber-Lang, in seinem Haus bei Paris brach Handke nach rund einer Stunde ab.

Eine Frage nach seinem 1999 ausgestellten jugoslawischen Reisepass habe das Fass zum Überlaufen gebracht, schilderte Huber-Lang am Freitag.

Peter Handke

Peter Handke: Es ging um Gerechtigkeit für Serbien

Drei Wochen vor der Verleihung des Literaturnobelpreises hat sich der österreichische Schriftsteller Peter Handke (76) ausführlich zu seiner umstrittenen proserbischen Haltung während der Kriege im ehemaligen Jugoslawien geäußert. Es sei um „Gerechtigkeit für Serbien“ gegangen, sagte er im Interview der Wochenzeitung „Die Zeit“.

„Kein Wort von dem, was ich über Jugoslawien geschrieben habe, ist denunzierbar, kein einziges. Das ist Literatur“, betonte Handke.

Margaret Atwood

Promi-Geburtstag vom 18. November: Margaret Atwood

Es war vor zwei Jahren, als Frauen weltweit Margaret Atwoods düstere Dystopie „The Handmaid's Tale“ („Der Report der Magd“) Realität werden ließen. Nicht nur vor dem US-Kapitol zogen Demonstrantinnen mit rotem Umhang und weißer Haube auf, um gegen die Verschärfung der Abtreibungsgesetze in den USA zu demonstrieren. Ihr Outfit glich dem der entrechteten Gebärmaschinen einer fundamentalchristlichen Diktatur aus Atwoods Buch.

Die Politik der Gegenwart und eine gefeierte Serien-Adaption machten Atwoods mehr als 30 Jahre altes Werk ...

Peter Handke

Peter Handke soll sich entschuldigen

Dreieinhalb Wochen vor der Vergabe der Nobelpreise hat die Gesellschaft für bedrohte Völker eine Entschuldigung von Literaturnobelpreisträger Peter Handke bei bosnischen Kriegsopfern gefordert. Das Nobelkomitee der Schwedischen Akademie solle den Österreicher dazu bringen, dass dieser sich öffentlich bei den Opfern des Völkermordes von Srebrenica und Bosnien entschuldige, erklärte die Gesellschaft am Freitag.

Mehrere Organisationen hätten sich dem Aufruf an die Vergabe-Institution des Literaturnobelpreises angeschlossen.

«Report der Magd»

Margaret Atwoods „Report der Magd“ als Graphic Novel

Margaret Atwood ist die bekannteste und erfolgreichste kanadische Schriftstellerin der vergangenen Jahrzehnte. Immer wieder wird Atwood, die am 18. November 80 Jahre alt wird, als Anwärterin auf den Literaturnobelpreis genannt.

Ihr bekanntester und erfolgreichster Roman war „Der Report der Magd“, den sie 1985 veröffentlichte. Die düstere Geschichte um eine Zukunft, in der Frauen jegliche Rechte verloren haben und nur als Gebärmaschinen dienen, wurde schon bald in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Der Fall Doktor Schiwago

Der Fall Doktor Schiwago

Ein Literatur-Nobelpreis für den Roman, fünf Oscars für die Verfilmung - „Doktor Schiwago“ (1958) verschaffte dem russischen Schriftsteller Boris Pasternak weltweite Aufmerksamkeit.

Die sowjetische Zensur verbot den ersten und einzigen Roman Pasternaks, in Hollywood wurde er 1965 in Starbesetzung mit Omar Sharif verfilmt. Was das für das Leben Pasternaks bedeutete, zeigt die Dokumentation „Der Fall Doktor Schiwago - Ich lade Sie zu meiner Hinrichtung ein“.