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 Die Umsetzung der Düngeverordnung wird die Landwirte auch in diesem Jahr beschäftigen. Laut dieser darf Gülle ab 2025 auch auf

Verschärfte Gülle-Regeln reichen Naturschützern nicht

Weniger Dünger, weniger Gülle: Das gilt ab 2021 für viele Landwirte. Doch Naturschützern in Baden-Württemberg geht das nicht weit genug. Sie fordern weiter gehende Maßnahmen von Agrarminister Peter Hauk (CDU), um Arten und Grundwasser zu schützen.

Im Frühjahr endete ein jahrzehntelanger Streit zwischen der Europäischen Union (EU) und Deutschland. Die EU drohte mit millionenschweren Strafzahlungen. Denn in weiten Teilen Deutschlands ist mehr Nitrat im Grundwasser als erlaubt.

Mann auf einer Leiter neben dem Donaubaron

In Ersingen wacht nun mahnend der „Donaubaron“

Krise hin oder her, der Umweltschutz geht weiter. Obwohl wegen der Corona-Pandemie die Müllsammelaktion der Ortsverwaltung Ersingen mit den Schülerinnen und Schülern ausfallen musste, hat nun die Erbacher Ortsgruppe des BUND einen Teil der Aufgabe übernommen – und das auch ganz Regelkonform mit dem gebotenen Abstand. Sie waren in diesen Tagen ohnehin bereits mehrfach unterwegs: Im Rahmen der jährlichen, vierwöchigen Amphibienbetreuung und nun auch zum Aufstellen des „Donaubarons“.

Umweltminister Franz Untersteller (Die Grünen)

Untersteller: Neue Düngeregeln verhindern hohe Strafen

Der Bundesrat hat strengere Düngeregeln beschlossen, aber mit einer längeren Übergangsfrist. Aus Sicht von Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller wurden dadurch „horrende Strafzahlungen“ an die EU zulasten der Länder verhindert. „Das ist ein Beschluss der Vernunft, ich bin sehr erleichtert“, teilte der Grünen-Politiker am Freitag mit. Wäre die Novelle gescheitert, hätte das allein für Baden-Württemberg tägliche Strafzahlungen von rund 150 000 Euro bedeutet.

Bayerische Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU)

Bauernverband droht mit Klage gegen schärfere Dünge-Regeln

Gegen die Stimmen der bayerischen Staatsregierung hat der Bundesrat die Düngevorschriften für die Bauern verschärft, um die Nitratbelastung des Grundwassers zu reduzieren. Der Bayerische Bauernverband (BBV) kündigte am Freitag unmittelbar nach der Abstimmung an, alle rechtlichen Möglichkeiten nutzen zu wollen, um die neue Düngeverordnung wieder zu entschärfen. Umweltschützer und Grüne dagegen begrüßten die neuen Auflagen.

Die Nitratgrenzwerte im Grundwasser werden vielerorts in Deutschland überschritten, Ursache ist nach ...

An einer Messtelle wird eine Grundwasserprobe entnommen

SPD fordert mehr Nitrat-Messstellen in Bayern

Der geplante Ausbau an Nitrat-Messstellen in Bayern geht der SPD im Landtag nicht weit genug. „Wir alle wollen einen effektiven Grundwasserschutz und klare Vorgaben für Gebiete, in denen es Handlungsbedarf gibt. Um diese aber transparent und sinnvoll darzustellen, werden engmaschige Messungen benötigt“, erklärte Fraktionschef Horst Arnold laut Mitteilung in München.

Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) will die Zahl der Messpunkte von 600 auf bis zu 1500 mehr als verdoppeln.

Demonstration der Landwirte in München

Bauern wollen mehr Mitsprache bei neuen Nitrat-Messstellen

Mit rund 100 Traktoren haben Bauern aus Bayern vor dem Umweltministerium in München für mehr Mitsprache bei der Ausweitung des Nitrat-Messstellen-Netzes demonstriert. Mehr als 200 Landwirte hätten an der Kundgebung teilgenommen und einen Forderungskatalog für Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) übergeben, sagte ein Sprecher der Vereinigung „Land schafft Verbindung“ am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in München. In Bayern soll das Messstellennetz mehr als verdoppelt werden: Bisher wurde an 600 Stellen im Freistaat die etwa ...

 Die Zahl der Landwirte im Kreis ist rückläufig.

Strukturwandel prägt Landwirtschaft im Kreis

Die Zahl der Bauernhöfe im Kreis Tuttlingen schrumpft, die Vermarktung lohnt sich häufig nur über die Masse. Daher stockt auch die Umstellung von konventioneller auf Bio-Landwirtschaft. Die Kreistagsfraktion der OGL hat sich gefragt, wie es Landwirten im Kreis Tuttlingen geht. Die Antworten hat Winfried Schwarz, Dezernent am Landwirtschaftsamt, jetzt geliefert.

Aktuell gibt es 479 Landwirtschaftsbetriebe im Kreis, 1999 waren es noch rund 700.

 Im Mengener Stadtgebiet liegen die Nitratwerte unterhalb der kritischen Grenze. In Ostrach, Bad Saulgau und Hohentengen sieht d

Landwirte können sich zum Regionalplan beim Landratsamt informieren

Ein Großteil der 61 Mitglieder der Mengener Meierschaft hat Dienstag auf Einladung des Oberpflegers Martin Neher am Meierschaftsjahrtag teilgenommen. Nach einem Gottesdienst mit Pfarrer Einsiedler in der Liebfrauenkirche tauschten sich die Landwirte im Gasthaus „Sonne“ aus. Dabei erhielten sie auch aktuelle Informationen von der Stadtverwaltung und aus dem Landratsamt. Mit Mundart-Gedichten trug Hugo Breitschmid zum Unterhaltungsprogramm bei.

Sturmschäden: Auf Wunsch der Landwirte fasste Revierförster Gerhard Grom die ...

 Hauptreferentin Helga Pfleiderer (Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz) erläuterte den Landwirten unter andere

Pfleiderer: „An der Düngeverordnung führt kein Weg vorbei“

Rund 120 Landwirte sind zur Fachtagung des Landesbauernverbands zum Thema „Düngung – geltendes Recht und zukünftige Vorgaben“ ins „Kellerhaus“ nach Oberalfingen gekommen. Es referierte Helga Pfleiderer (Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz).

Pfleiderer schenkte den Bauern reinen Wein ein und machte klar, dass aufgrund des Drucks der EU-Kommission an einer Novellierung der Düngeverordnung zum Schutz der Gewässer kein Weg vorbeiführe.

Im Schlachthof

Interview zu Agrarexporten: „Der Bedarf an Schweinefleisch ist gigantisch“

Martin Banse, Experte für internationalen Agrarhandel und Professor am Thünen-Institut Braunschweig, fordert eine Verringerung der Tierbestände. Nina Jeglinski hat mit ihm gesprochen.

Herr Banse, wieso sind Agrarexporte nötig?

Wir bieten weltweit Produkte an, die in Deutschland zu sehr hohen Qualitätsstandards produziert werden. Weltweit steigt die Nachfrage nach Agrarprodukten wie Fleisch, Fleischprodukten und Milch sowie Milchprodukten.