Suchergebnis

Bester Newcome

„Kein Quotensenior“ - Frank Elstner und die Youtube-Stars

Frank Elstner bekommt mit 77 Jahren den Preis als bester Newcomer - das ist der Moment des Abends. In Berlin ist am Donnerstag der Youtube Goldene Kamera Digital Award verliehen worden.

Viele junge Internetgrößen sind dabei. Sie haben mit ihren Videos im Netz Millionen von Fans und können eher wenig mit dem klassischen Fernsehen wie aus Elstners „Wetten, dass..?“-Zeiten anfangen.

Im Publikum sitzt also die Generation Youtube.

Schallplatte

Nostalgie pur: Warum Musikkassette und Polaroid-Kamera wieder im Trend liegen

Hach ja, damals … als man noch aufsprang, um den Lieblingssong im Radio mitzuschneiden; als mit selbst zusammengestellten Mixtapes noch Herzen erobert wurden; als der Bandsalat mit Bleistift und Geduld noch mal gebändigt werden konnte. Wer in den 1980er- oder 1990er-Jahren aufgewachsen ist, der kommt in Erinnerung an die Musikkassette oft ins Schwärmen. Andere werden nostalgisch, wenn sie an die erste Spielekonsole von Nintendo denken oder die alten Partybilder aus der Sofortbildkamera.

Computerspiele sind häufig eine Domäne junger Männer. Bei manchem wird aus einem leidenschaftlich betriebenen Hobby eine nicht m

„Dann habe ich die Kontrolle verloren“: Wie Zocker-Sucht ein Leben zerstörte

Um den Schreibtisch herum leere Flaschen, auf dem Boden eine dicke Staubschicht, überall im Zimmer liegen Klamotten herum.

Mark steht meistens erst am frühen Nachmittag auf. Dann schaut er, ob noch Essen im Kühlschrank ist. Wenn ja, frühstückt er kurz und fängt sofort mit dem Zocken an.

Wenn nicht, geht er schnell etwas holen, bevor er sich an den Computer setzt. Einen Döner, eine Pizza, etwas aus dem Supermarkt. Manchmal ist es die einzige Mahlzeit, die er am Tag zu sich nimmt.

 Sie geben bei LM-Electronic den Ton an (von links): Marcus Martin (Geschäftsführung), Roland Kraft (Fertigungsleiter), Manfred

Millionen Bauteile ohne eigenes Produkt

25 Mitarbeiter, 125 Kunden weltweit und über 115 Millionen verarbeitete Bauteile pro Jahr – seit über 30 Jahren bestückt LM-Electronic für seine Kunden Platinen, die anschließend im Endprodukt verschwinden. Obwohl keines dieser Produkte ohne die Arbeit des Familienunternehmens aus Sigmarszell funktionieren würde, ist die Firma von Gründer Manfred Fink der breiten Masse der Endverbraucher bis heute kaum ein Begriff.

Angefangen hat die Geschichte von LM-Electronic als EMS-Dienstleister im Jahr 1988.

 Torsten und Marcia Oestergaard führen SZ-Leser durch die Firma.

Wie der Globus ins Wohnzimmer kommt

„Früher war der Globus ein klassisches Konfirmationsgeschenk, dann wurde er aber irgendwann durch den Nintendo abgelöst“, erklärt Torsten Oestergaard den gespannt lauschenden zwei Dutzend SZ-Lesern, die am Freitagmorgen den Weg in das Krauchenwieser Industriegebiet gefunden haben. Dort gewährt die Firma Columbus im Rahmen der Sommeraktion „Schwäbische Türöffner“ Einblick ins Innere der Globus-Produktion, der Geschäftsführer und seine Tochter stellen den Betrieb vor und verraten, wieso sie täglich mit Spielfiguren zu tun haben.

Person spielt Autorennen am Smartphone

Wenn das Zocken zu viel kostet

Die Mutter dachte erst an einen Irrtum, als sie die Mobilfunkrechnung sah. Für „In-App-Käufe“ sollten 1431,84 Euro fällig sein. Doch dann wurde sie stutzig, schließlich nutzte die 14-jährige Tochter ihr Smartphone unter diesem Vertrag auch für Online-Spiele.

Dabei hatten die Eltern gedacht, sie hätten alles richtig gemacht. Der Nachwuchs hatte ihrer Meinung nach keinen freien Zugriff auf den Play Store, und die erlaubten Spiele bezahlten sie mit einer Guthabenkarte.

Drei Personen sitzen mit Kopfhörern vor Bildschirmen

Mit welchen Problemen die Videospiel-Branche im Südwesten zu kämpfen hat

„Das ist ein T“, ertönt eine Kinderstimme aus dem Lautsprecher eines Tablets. Der Buchstabe auf dem Bildschirm verwandelt sich in einen brüllenden Tiger, sobald man mit dem Finger darüber fährt. Die Spiele-App Animalingo soll Kindern das Lesen und Schreiben beibringen. Entwickelt wurde das digitale Tieralphabet in Hüttlingen auf der Ostalb in Baden-Württemberg. Die Erfinderin Christine Gold, 47, Brille, hat eigentlich Kunst studiert. Vor vier Jahren kam ihr die Idee eine App für Kinder zu entwerfen.

Smartphone

Umfrage: Smartphone ist populärste Spiele-Plattform

Am liebsten spielen die Menschen in Deutschland auf dem Smartphone. Das geht aus Erhebungen der Marktforschungsfirma GfK hervor, die der Branchenverband game am Dienstag veröffentlichte.

Demnach spielen hierzulande insgesamt 18,6 Millionen Menschen auf Computer-Handys, 400.000 mehr als noch im vergangenen Jahr. „Ob Jung oder Alt, Frau oder Mann: Das Smartphone hat sich innerhalb weniger Jahre zur beliebtesten Spiele-Plattform der Deutschen entwickel“, sagte game-Geschäftsführer Felix Falk.

Michael Jackson mit den Bandmitgliedern

Die 90er Jahre sind zurück

Im Rückblick sieht vieles besser aus - für viele gerade die 90er Jahre. Im Kino und Fernsehen, in der Mode und der Musik und selbst im Museum begegnet einem das Party-Jahrzehnt wieder.

„Wir leben in Zeiten der Retrotopia, die Utopie liegt irgendwie in der Vergangenheit, weil uns momentan eine zukunftsfähige Vision fehlt“, sagt Zukunftsforscher Tristan Horx. Die Neunziger-Nostalgie-Welle überrascht ihn nicht: „Diese Vergangenheitsmomente kommen immer wieder, mit den 70ern war es genauso.

 Ein Game Boy liegt auf einer Reihe von Spielen: Vor 30 Jahren machte Nintendo mit seinen Game Boy das Videospielen unterwegs sa

30 Jahre Game Boy: Wie ein grauer Klotz das Spielen revolutionierte

Spiele auf dem Smartphone gehören heute zum Alltag - vor 30 Jahren wurde der erste Schritt gemacht. Nintendo brachte in Japan den Game Boy heraus, seine erste mobile Spielekonsole. Aus heutiger Sicht ist es ein klobiger Klotz mit lachhaften technischen Daten. Damals war es eine Revolution, die Videogames aus Spielhallen und – damals auch noch nicht so verbreiteten – Konsolen am heimischen Fernseher herausholte. Nintendo erreichte mit dem Game Boy nicht nur Kinder, sondern – dank Spielen wie „Tetris“ – auch Erwachsene.