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Filmfest Hamburg

Filmfest Hamburg mit Preisverleihungen beendet

Mit Preisverleihungen und dem Film „Sorry We Missed You“ von Ken Loach ist das Filmfest Hamburg zu Ende gegangen. Zehn Tage lang waren in den Festivalkinos Produktionen aus aller Welt zu sehen, Schwerpunkte waren Filme aus Frankreich und Deutschland.

Mit 45.000 Besuchern kamen nach Angaben der Veranstalter vom Samstag 2000 Zuschauer mehr als im Vorjahr. 144 Filme waren zu sehen, 332 Filmfest-Gäste aus 33 Ländern kamen und vielerorts wurde über das Gezeigte lebhaft diskutiert.

Nina Hoss spielt in „Das Vorspiel“ Anna Bronsky, eine Lehrerin am Konservatorium, die dort ein strenges Regiment führt.

Nina Hoss als beste Schauspielerin in San Sebastian ausgezeichnet

Der brasilianische Film „Pacificado“ von Paxton Winters hat beim Filmfestival von San Sebastián den Hauptpreis die „Goldene Muschel“ und zwei weitere Auszeichnungen gewonnen. Der auf semi-dokumentarische Weise in den Slums von Rio de Janeiro gedrehte Film erzählt von dem 13-jährigen Mädchen Tati und ihrem Vater. Die beiden kämpfen gegen die Räumung der Slums. Ein großer Erfolg war das Festival für die Deutsche Nina Hoss. Sie wurde für ihre Rolle in Ina Weisses „Das Vorspiel“ als beste Schauspielerin ausgezeichnet.

Nina Hoss

Silberne Muschel für Nina Hoss

Eine große Auszeichnung für Nina Hoss: Die 44-jährige Stuttgarterin hat beim Filmfestival im nordspanischen San Sebastián die Silberne Muschel für die beste Schauspielerin erhalten.

Die Jury der traditionsreichen Veranstaltung überzeugte sie mit ihrer Rolle als strenge Geigenlehrerin im deutschen Drama „Das Vorspiel“ von Ina Weisse. Sie nahm den Preis am Samstagabend in der baskischen Küstenstadt freudestrahlend in Empfang.

Die Darstellerin von „Yella“ (2007) und „Barbara“ (2012) bezeichnete die Dreharbeiten zu „Das ...

Criminal

Criminal

Verhöre gehören zur Routine in den meisten TV-Krimis. Nun kommt eine Serie, in der es ausschließlich um solche Befragungen von Verdächtigen durch Kriminalbeamte geht. Die Serie „Criminal“ mit zwölf Folgen (je drei aus vier Ländern Europas) ist ab Freitag (20.9.) auf Netflix zu sehen.

Sie spielen zu wechselnden Jahreszeiten, sind in sich abgeschlossen und gespickt mit aktuellen Themen wie Folgen des Mauerfalls in Deutschland oder Betrugsvorfälle nach den Terroranschlägen von Paris 2015.

Filmfestival von San Sebastián

Filmfestival von San Sebastián mit vielen Stars

Mit Filmstars wie James Franco und Donald Sutherland sowie einer deutschen Produktion im offiziellen Wettbewerb geht das Filmfestival im nordspanischen San Sebastián am Freitag in seine 67. Ausgabe.

Bis zum 28. September konkurrieren am Golf von Biskaya 18 internationale Streifen um den Hauptpreis „Concha de Oro“ (Goldene Muschel). Die Trophäe ist nach der Form der berühmten Bucht benannt, an der die baskische Metropole liegt.

Für die „Sección Oficial“ wurde unter anderem das deutsche Drama „Das Vorspiel“ von Ina Weisse ...

Film Jojo Rabbit

Nazi-Satire „Jojo Rabbit“ gewinnt beim Filmfest in Toronto

Die Satire „Jojo Rabbit“ von Regisseur Taika Waititi („Thor: Ragnarok“) ist der Siegerfilm beim 44. Toronto International Film Festival (TIFF).

Die Komödie mit Scarlett Johansson und Waititi in den Hauptrollen begeisterte das Publikum der kanadischen Metropole, das traditionell an Stelle einer Jury den Gewinner wählt. Wie TIFF-Co-Chef Cameron Bailey am Sonntag bei der Preisverleihung weiter bekanntgab, ging der zweite Platz an „Marriage Story“ von Regisseur Noah Baumbach.

Das Vorspiel

Nina Hoss mit „Das Vorspiel“ in Toronto

Mit ihrer Rolle als strenge, akribische Geigenlehreerin hat die deutsche Schauspielerin Nina Hoss („Barbara“) beim 44. Toronto International Film Festival (TIFF) die Zuschauer begeistert.

„Es ist ein tiefgehender, aufwühlender Film, der mir sehr am Herzen liegt“, sagte Hoss nach der Weltpremiere des Dramas von Regisseurin Ina Weisse am Sonntag in Toronto.

Hoss spielt in „Das Vorspiel“ eine nach Außen disziplinierte, aber innerlich aufgewühlte Geigenlehrerin, die sich auf Kosten ihres Familienlebens immer stärker auf den ...

Toronto International Film Festival

Deutschland mit 30 Beiträgen beim Filmfest in Toronto

Nordamerika rückt nach Venedig langsam in den Blick der Filmwelt: Während das Filmfest in Italien noch im Gange ist, werden im kanadischen Toronto ab dem 5. September die roten Teppiche ausgerollt.

Dort startet am Donnerstagabend das 44. Toronto International Film Festival (TIFF) mit einer doppelten Weltpremiere: Zum ersten Mal in der TIFF-Geschichte eröffnet ein in Kanada gedrehter Dokumentarfilm das Filmfest - Daniel Rohers „Once Were Brothers: Robbie Robertson and The Band“ über Leben und Werk des Musikers Robbie Robertson.

Der Astronaut Roy McBride (Brad Pitt) macht sich im All auf die Suche nach seinem verschollenen Vater.

Filmfestspiele Venedig: „Ad Astra“ mit Brad Pitt

So etwas braucht man für die Eröffnung eines Filmfestivals: Weltstars, die über den roten Teppich schreiten, und Filme, die gut sind. An beidem ist zumindest an den ersten Tagen kein Mangel in Venedig: „The Truth“ („La Verité“) vom Japaner Hirokazu Kore-eda, der im vergangenen Jahr die Goldene Palme von Cannes gewann, führt mit Catherine Deneuve und Juliette Binoche zwei Stars zusammen, die noch nie gemeinsam in einem Film gespielt haben. Dennoch war der erste französische Film Kore-edas zwar eine Hommage an die Filmgeschichte.

Filmfestspiele Venedig - Binoche + Deneuve

Starker Auftakt beim Filmfest Venedig: Frauen im Mittelpunkt

Der Frauenanteil ist beim diesjährigen Filmfestival Venedig mit nur zwei Regisseurinnen im Wettbewerb zwar gering - doch schon am ersten Tag zeigten Frauen bemerkenswerte Präsenz.

Das lag unter anderem am Eröffnungsfilm „The Truth“, in dem Catherine Deneuve und Juliette Binoche in einer komplizierten Mutter-Tochter-Beziehung aufeinandertreffen. Der japanische Regisseur Kore-eda Hirokazu legte damit im Wettbwerb ein stilles Drama über Familiengeheimnisse, Lügen und verletzte Gefühle vor.