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Ibrahima Traoré

Versuchslabor Afrika-Cup - Rohr: Viele träumen von Trophäe

In das Fußball-Abenteuer in Ägypten stürzt sich Gernot Rohr voller Vorfreude. Erstmals betreut der frühere Profi des FC Bayern München bei einem Afrika-Cup Nigerias Nationalmannschaft.

Und dann bei einem Turnier, das etwas von einem Versuchslabor hat. Erstmals findet das Gipfeltreffen des Kontinents im europäischen Sommer statt. Erstmals wird der Videobeweis - ab dem Viertelfinale - zum Einsatz kommen. Und erstmals wird der Afrika-Pokal mit 24 Teams ausgetragen.

Demo nach mutmaßlichem Kindesmissbrauch - auch Rechtsextreme

Nach einem mutmaßlichen sexuellen Missbrauch eines Mädchens und der Festnahme eines 27-Jährigen hat es in Dessau-Roßlau eine Demonstration gegeben. Etwa 120 Menschen hätten sich am Sonntagabend versammelt, darunter waren auch Teilnehmer, die dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen seien, sagte eine Polizeisprecherin. Die Tat soll sich am Sonntagvormittag ereignet haben, der Verdächtige stammt nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft aus dem Niger.

Opferzahl nach Angriff auf Patrouille im Niger steigt auf 28

Nach einem Angriff radikaler Islamisten auf eine Militärpatrouille im westafrikanischen Niger ist die Zahl der getöteten Soldaten auf 28 gestiegen. Elf am Vortag noch als vermisst geltende Soldaten seien ebenfalls getötet worden, erklärte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Der Westafrika-Ableger der Terrormiliz IS bekannte sich zu dem Angriff und sprach von 40 getöteten Soldaten, wie eine auf die Beobachtung von Extremisten spezialisierte Gruppe, die Site Intelligence Group, berichtete.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hielt am Mittwochabend in Ravensburg eine Grundsatzrede zur Außenpolitik.

Merkel präsentiert sich als Anti-Trump

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Ravensburg mit deutlichen Worten für internationale Zusammenarbeit geworben – und sich gegen Nationalismus und Abschottung gewandt. Ohne ihn ausdrücklich zu nennen, wandte sie sich gegen den Politikansatz von US-Präsident Donald Trump. „Ich setze mich dafür ein, dass wir mehr denn je global statt national, gemeinsam statt allein, weltoffen statt protektionistisch, multilateral statt unilateral handeln“, sagte Merkel.

Mindestens 58 Tote nach Explosion von Tanklaster im Niger

Im westafrikanischen Niger sind bei der Explosion eines Tanklasters mindestens 58 Menschen getötet worden. Der Lastwagen sei in der Nacht bei einer Tankstelle in der Nähe des Flughafens der Hauptstadt Niamey umgekippt, twitterte Innenminister Mohamed Bazoum. Umherstehende Menschen hätten versucht, Benzin abzuzapfen, daraufhin sei der Lastwagen explodiert. Die genaue Ursache des Unfalls war zunächst unklar. Im Niger und vielen anderen afrikanischen Ländern kommt es immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen mit etlichen Todesopfern.

Tanklastwagen explodiert im Niger - mindestens 55 Tote

Im westafrikanischen Niger sind bei der Explosion eines Tanklasters mindestens 55 Menschen getötet worden. Zu dem Unfall sei es in der Nähe des Flughafens der Hauptstadt Niamey gekommen, teilte Innenminister Mohamed Bazoum auf Twitter mit. Der Lastwagen sei nahe einer Tankstelle umgekippt. Der Grund hierfür war zunächst unklar. Mindestens 37 Menschen seien verletzt worden. Vergangene Woche hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel den westafrikanische Staat besucht.

Merkel im Niger

Merkel sagt Niger Hilfe im Kampf gegen Instabilität zu

Mit zusätzlichen Finanzspritzen in den Bereichen Sicherheit, Gesundheit und Entwicklung will Deutschland Niger dabei helfen, nicht in Gewalt und Instabilität abzurutschen.

Der westafrikanische Sahel-Staat habe der illegalen Migration in besonderer Weise den Kampf angesagt, sagte Merkel am Donnerstagabend nach einem Treffen mit den nigrischen Präsidenten Mahamadou Issoufou in der Hauptstadt Niamey. Die Bundesregierung werde sich weiterhin bemühen, deutsche Entwicklungsprojekte „wirklich gut zum Laufen zu bekommen“.

Merkel von nigrischem Präsidenten empfangen

Kanzlerin Angela Merkel ist am Abend auf der dritten und letzten Station ihrer Westafrikareise vom nigrischen Präsidenten Mahamadou Issoufou empfangen worden. Merkel möchte mit Issoufou über die schwieriges Sicherheitslage in seinem Land wegen wachsender Bedrohung durch islamistischen Terrorismus beraten. Merkel bringt eine Reihe Initiativen mit, um Issoufou bei der Stabilisierung unterstützen. Die Bundesregierung will Niger unter anderem im Bereich des Militärs sowie bei der Entwicklung mehr zur Seite stehen.

 Die Regierungschefs der Sahel-Staaten wünschen sich eine schnellere Unterstützung im Kampf gegen den Terror.

Merkel in Afrika: Stabilität in den Sahel-Staaten steht im Fokus

Vieles ist anders als bei den mehr als zehn früheren Afrika-Reisen von Angela Merkel seit der Flüchtlingskrise 2015. Auf dem Trip der Kanzlerin durch Burkina Faso, Mali und Niger geht es nicht wie sonst vor allem um den Kampf gegen illegale Migration und kriminelle, menschenverachtende Schleusergruppen.

Bis diesen Freitag in Niger steht für die 64-Jährige in ihrer vierten und letzten Kanzlerschaft vor allem im Mittelpunkt, die Sahel-Kernstaaten zu stabilisieren.

Merkel bei Bundeswehrsoldaten in Mali

Merkel dankt Bundeswehrsoldaten für schweren Einsatz in Mali

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den rund 850 Bundeswehrsoldaten im nordmalischen Gao für ihren schweren Einsatz für eine Stabilisierung des von islamistischem Terrorismus bedrohten Landes gedankt.

„Die Mission ist schwierig“; sie gehöre zu den gefährlichsten Einsätzen der Bundeswehr weltweit, sagte Merkel am Donnerstag bei Temperaturen um die 50 Grad während ihres ersten Besuches im Camp Castor. Dort ist der Großteil des rund 850 Soldaten starken deutschen Kontingents der UN-Stabilisierungsmission Minusma stationiert.