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Omikron-Variante platzt in Abwehrkampf gegen Corona

In Bayern wächst angesichts nicht nachlassender Corona-Zahlen und der Ankunft der noch weitgehend unerforschten Omikron-Virusvariante aus dem südlichen Afrika die Furcht vor noch schlimmeren Folgen der Corona-Pandemie. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verlangte in der «Augsburger Allgemeinen», ganz Deutschland müsse nun deutlich heruntergefahren werden.

Bis Sonntag wurden 29 von einer Covid-19-Infektion betroffene Intensivpatienten aus Bayern ausgeflogen, um besonders strapazierte Intensivstationen in den Bezirken Schwaben, ...

Patientenverlegung in Deutschland

Bayern im Anti-Corona-Kampf: Intensivpatienten ausgeflogen

In Bayern kämpfen Ärzte, Pfleger und Politik weiter mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die ausgeuferte Corona-Welle, während sich die Anzeichen für einen bevorstehenden Lockdown mehren. Nach einem Vorschlag der wissenschaftlichen Akademie Leopoldina für einen Lockdown auch für Geimpfte fordern Ministerpräsident Markus Söder und sein Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) rasche Beratungen auf Bund-Länder-Ebene.

Die Vorgaben der Leopoldina bezeichnete Söder als «Warn- und Weckruf an Berlin».

Markus Söder

Söder besucht niederbayerischen Corona-Hotspot

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat angesichts der dramatischen Lage in niederbayerischen Kliniken Kommunalpolitiker und Vertreter von Krankenhäusern zum Gespräch getroffen. Einmal mehr sprach er sich für ein höheres Tempo bei Auffrischungsimpfungen sowie für eine baldige allgemeine Impfpflicht aus. Zudem müssten die Kliniken bei der Bürokratie entlastet werden, sagte er in Neuburg am Inn (Landkreis Passau).

«Unsinnige und überflüssige Dokumentationspflichten, die den medizinischen Betrieb lähmen und zusätzliche Arbeit ...

A310 MedEvac - Luftwaffe startet mit Corona-Hilfsflügen

Luftwaffe startet ersten Corona-Hilfsflug nach Bayern

Wegen des drohenden Zusammenbruchs einer geregelten medizinischen Intensivversorgung in Bayern hat die Luftwaffe Hilfsflüge in den Freistaat aufgenommen. Ein in Köln gestarteter Airbus A310 MedEvac landete am Freitag gegen 14.00 Uhr in Memmingen im Allgäu. Von dort sollte die Maschine sechs Corona-Intensivpatienten zum Flughafen Münster-Osnabrück in Nordrhein-Westfalen bringen. Um 16.43 Uhr hob der Airbus in Richtung NRW ab. Die Maschine landete am Abend sicher auf dem Flughafen in Greven bei Münster.

Krankenhaus

Patientenverlegung steht bevor: Kleebatt-Flüge ab Freitag

Die Verlegung von Corona-Patienten aus überlasteten bayerischen Krankenhäusern steht kurz bevor. Aus Bayern sowie Thüringen und Sachsen sollen insgesamt 54 Covid-19-Patienten von Intensivstationen in aktuell weniger stark betroffene Gebiete im Norden und Westen Deutschlands gebracht werden.

Die Bundeswehr bereitete einen Start von Luftwaffenflügen zur Verlegung von Intensivpatienten von Freitag an vor. Auf dem Tisch liegen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur Planungen, die einen Lufttransport vom bayrischen Flughafen ...

Impfung

Impfquoten bei Kindern in Bayern auf hohem Niveau

Die Impfquoten bei Kindern in Bayern bleiben auf hohem Niveau. Bei der Schuleingangsuntersuchung zum Schuljahr 2019/2020 habe der Impfstatus zwischen 96,2 Prozent bei Tetanus und 80,2 Prozent bei Windpocken gelegen, teilte das Landesamt für Gesundheit am Donnerstag in Erlangen mit. Bei Masern, Kinderlähmung, Diphtherie und anderen Infektionskrankheiten stiegen die Impfquoten demnach im Vergleich zum Schuljahr 2018/2019 leicht. Bei Tetanus und Keuchhusten blieben sie unverändert.

Kliniken warnen vor nicht dagewesener Notlage zu Weihnachten

Angesichts der schnell steigenden Zahl von Corona-Patienten fürchten Bayerns Kliniken zum Jahresende eine bislang nicht dagewesene Notlage in der Versorgung. Die Verlegung von Patienten in andere Bundesländer im Rahmen des sogenannten Kleeblatt-Mechanismus werde nur kurzfristig Abhilfe schaffen, warnt Roland Engehausen, der Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft.

«Alle Prognosen gehen in die Richtung, dass die Zahl der Patienten weiter steigen wird und wir in Bayern keine ausreichenden Intensivkapazitäten haben», ...

Bertram Brossardt

Unternehmen sehen Standortqualität in Bayern kritischer

Die bayerischen Unternehmen bewerten die Qualität ihres Standortes kritischer. In einer jährlichen Befragung von IW Consult im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) sank der Wert in diesem Jahr das zweite Mal in Folge und liegt nun bei 74,8 von 100 möglichen Punkten. 2019 hatte die Bewertung mit 76,2 einen Höhepunkt erreicht, 2020 lag er bei 75,5.

«Die Zustimmungswerte sind hoch, in vielen Bereichen allerdings nicht mehr so hoch wie im vergangenen Jahr», sagte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Polizei

Verlorene Handtasche führt zu Impfpass-Fälschern

Über eine verlorene Handtasche, die bei der Polizei in Pocking abgegeben wurde, sind die Beamten mindestens einer mutmaßlichen Fälscherin von Impfpässen auf die Schliche gekommen. In der Handtasche befanden sich neben Personaldokumenten auch mehrere Blanko-Impfnachweise sowie ein Stempel des Impfzentrums des Landkreises Passau, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Die Polizei durchsuchte daraufhin am Dienstag die Wohnung der 19 Jahre alten mutmaßlichen Besitzerin der Handtasche.

Mann verunglückt tödlich bei Betriebsunfall

Bei einem tragischen Betriebsunfall in Niederbayern ist der Fahrer eines Tanklastzuges ums Leben gekommen. Der 57-Jährige wollte am Mittwochmorgen im Gemeindeteil Pleinting (Landkreis Passau) Betriebsstoffe anliefern, wie die Polizei mitteilte. Vermutlich um an den Anschluss für den Entlüftungsschlauch zu gelangen, versuchte er, über eine am Auflieger festmontierte Leiter auf den Tank zu steigen. Dabei verlor er nach ersten Erkenntnissen den Halt und stürzte aus etwa drei Metern in die Tiefe.