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Andres Manuel Lopez Obrador holte die absolute Mehrheit der Stimmen in Mexiko.

Mexiko rückt weit nach links

Es war kurz vor 20 Uhr am Sonntagabend, als der Regierungskandidat José Antonio Meade vor die Presse trat und seine Niederlage im Rennen um Mexikos Präsidentschaft eingestand. Zu dem Zeitpunkt war noch nicht einmal ein Prozent der Stimmen ausgezählt – und Meade gratulierte bereits dem linksgerichteten Wahlsieger Andrés Manuel López Obrador.

Es war das rasche Eingeständnis einer Niederlage, die sich seit fast einem Jahr angekündigt hatte und die dann noch größer ausfiel als erwartet.


Ivan Duque (Mitte) erreichte im ersten Wahlgang die meisten Stimmen.

Kolumbien stehen turbulente Wochen bevor

In Kolumbien gehen der rechtsgerichtete Kandidat Iván Duque und der linksgerichtete Kandidat Gustavo Petro am 17. Juni in eine Stichwahl um das Präsidentenamt. Duque kam in der ersten Wahlrunde auf 39,14 Prozent, Petro auf 25,08 Prozent, wie die Wahlbehörde mitteilte. Der zweite Linkskandidat Sergio Fajardo belegte mit knapp 24 Prozent Platz drei.

Duque von der ultrarechten Partei Demokratisches Zentrum hatte angekündigt, das Friedensabkommen von 2016 mit der Farc-Guerilla überarbeiten zu wollen.

Maduro stellt Freilassung von Oppositionellen in Aussicht

Nach seinem umstrittenen Sieg bei der Präsidentenwahl hat Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro die Freilassung inhaftierter Regierungsgegner in Aussicht gestellt. „Ich verkünde eine Politik der Befriedung, die ermöglicht, dass jene, die in Gewalttaten verwickelt waren, den politischen Kampf aufnehmen können - ohne Waffen und Gewalt“, sagte Maduro bei seiner Vereidigung. Bei Protesten gegen die sozialistische Regierung waren 2014 und 2017 insgesamt über 160 Menschen ums Leben gekommen.

Protest

Venezuela immer weiter isoliert

Nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Venezuela gerät das südamerikanische Land immer mehr ins diplomatische Abseits. Zahlreiche Länder aus der Region riefen am Montag ihre Botschafter zu Konsultationen zurück.

„Wir erkennen die Wahl nicht an, weil sie nicht den internationalen Standards einer demokratischen, freien, fairen und transparenten Abstimmung entspricht“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der sogenannten Lima-Gruppe. Unterstützung erhielt der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro hingegen von seinen ...

Venezuela nach Präsidentenwahl immer weiter isoliert

Nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Venezuela gerät das südamerikanische Land immer mehr ins diplomatische Abseits. Zahlreiche Länder aus der Region riefen ihre Botschafter zu Konsultationen zurück. Man erkenne die Wahl nicht an, weil sie nicht den internationalen Standards einer demokratischen, freien, fairen und transparenten Abstimmung entspricht, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der sogenannten Lima-Gruppe. Unterstützung erhielt der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro hingegen von seinen sozialistischen Verbündeten in ...

Maas verurteilt Einschüchterung der Opposition in Venezuela

Bundesaußenminister Heiko Maas hat das Zustandekommen des Wahlsiegs von Präsident Nicolás Maduro in Venezuela kritisiert. „Das waren nicht die freien, fairen und transparenten Wahlen, die das venezolanische Volk verdient hat“, sagte er am Rande des G20-Außenministertreffens in Buenos Aires. „Wir verurteilen die Einschüchterung der Opposition, die bereits mit der Entmachtung des Parlaments begonnen hatte.“‎ Die Opposition wirft Maduro Wahlmanipulation vor.

Alltagsleben in Venezuela

Umstrittener Sieg: Maduro zementiert Macht in Venezuela

Venezuela steht am Abgrund - doch im Präsidentenpalast Miraflores heißt es erstmal: „Weiter so“. Obwohl die Inflation durch die Decke geht, die Regale in den Supermärkten meist leer bleiben und Hunderttausende Menschen bereits die Flucht ergriffen haben, lässt sich Staatschef Nicolás Maduro in einer umstrittenen Wahl für weitere sechs Jahre im Amt bestätigen.

Nach Angaben des Wahlamtes haben 5,8 Millionen der 20,5 Millionen Wahlberechtigten im Land für Maduro gestimmt.

Präsidentenwahl

Nicolás Maduro: Umstrittener „Beschützer des Volkes“

Die venezolanischen Staatsmedien sprechen über ihn als „den Lenker der Siege“ - die Opposition nennt ihn einen Diktator. Sich selbst betitelt Nicolás Maduro hingegen gern als „Beschützer des Volkes“.

Der 55-Jährige mit dem markanten Schnauzer und Stehkragenhemden ist in weniger als 20 Jahren vom Busfahrer zum Präsidenten des ölreichen Landes aufgestiegen.

Am Sonntagabend ließ er sich erneut im Amt bestätigen. Das Wahlamt bescheinigte ihm einen Sieg mit einem Vorsprung von rund vier Millionen Stimmen vor dem ...

Maduro

Venezuelas Präsident Maduro sichert sich die Macht bis 2025

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro ist trotz der schwersten Krise in der Geschichte des Landes erwartungsgemäß zum Wahlsieger erklärt worden. Die ohnehin schon umstrittene Abstimmung wurde von massiven Manipulationsvorwürfen begleitet.

Wie das Wahlamt mitteilte, habe der Sozialist Maduro 68 Prozent der Stimmen erhalten. Auf den stärksten Gegenkandidaten Henri Falcón von der gemäßigten Opposition entfielen demnach 21 Prozent der Stimmen.

Venezolanisches Wahlamt: Maduro gewinnt Präsidentenwahl

Der venezolanische Amtsinhaber Nicolás Maduro hat die umstrittene Präsidentenwahl nach vorläufigem Ergebnis wie erwartet mit großem Abstand gewonnen. Maduro habe rund 5,8 Millionen Stimmen erhalten, wie das Wahlamt des südamerikanischen Landes am Sonntagabend bekannt gab. Oppositionskandidat Henri Falcón kam demnach auf 1,8 Millionen Stimmen. Auf den evangelikalen Prediger Javier Bertucci entfielen rund 925 000 Stimmen. Falcón hatte zuvor bereits erklärt, die Wahl nicht anzuerkennen und Neuwahlen gefordert.