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Proteste in Chile

Zeiten des Aufruhrs: Proteste erschüttern Südamerika

Seit Wochen wird Südamerika von einer Welle der Proteste erschüttert. Die Wut der Menschen richtet sich gegen rechte und linke Regierungen gleichermaßen: Mal demonstrieren sie gegen soziale Ungleichheit, mal fühlen sie sich um ihre Stimmen bei der Wahl betrogen.

BOLIVIEN:

Nach wochenlangen Protesten hat das Militär dem dienstältesten Präsidenten des Kontinents die Tür gewiesen. Nachdem Manipulationen bei der Wiederwahl von Evo Morales in Bolivien ruchbar wurden, legten die Streitkräfte dem Staatschef den Rücktritt nahe.

USA schränken Reisen nach Kuba weiter ein

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump schränkt Reisen nach Kuba weiter ein: Mit Ausnahme des Flughafens der Hauptstadt Havanna würden künftig keine Flughäfen in Kuba mehr von US-Fluggesellschaften angeflogen, teilte das US-Außenministerium mit. Das Außenministerium teilte mit, mit der Maßnahme solle der Zufluss von Devisen durch Reisende aus den USA eingeschränkt werden. Zur Begründung hieß es, die kubanische Regierung sei verantwortlich für die Unterdrückung des eigenen Volkes und unterstütze die „illegitime“ Regierung von Nicolás ...

Polizisten im Einsatz

Ecuadors Staatschef richtet Sperrbezirke ein

Zum Schutz vor aufgebrachten Demonstranten hat Ecuadors Staatschef Lenín Moreno um das Regierungsgebäude in der Hauptstadt Quito Sperrbezirke eingerichtet.

Bis zum 1. November ist es jeweils von 20.00 bis 05.00 Uhr verboten, sich strategisch wichtigen Gebäuden zu nähern, wie es in einem am Dienstagabend (Ortszeit) veröffentlichten Dekret des Präsidenten heißt.

Demonstranten waren am Dienstag kurzzeitig ins Parlament eingedrungen, das sie wenig später unter Polizeigeleit verließen.

Quito

Ausnahmezustand in Ecuador - Regierung verlässt Hauptstadt

Ecuadors Präsident Lenín Moreno beschuldigt seinen Vorgänger Rafael Correa und Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro, einen Staatsstreich gegen seine Regierung voranzutreiben.

„Maduro und Correa haben ihren Destabilisierungsplan in Gang gesetzt“, sagte Moreno in einer Fernsehansprache am Montagabend (Ortszeit). Die Plünderungen und der Vandalismus bei der Protestwelle der letzten Tage gegen die Erhöhung der Spritpreise bewiesen, dass es sich um ein Bestreben zur Zerstörung der demokratischen Staatsordnung handele.

Ausnahmezustand in Ecuador - Regierung zieht aus Quito weg

Ecuadors Präsident Lenín Moreno hat seinen Vorgänger Rafael Correa und Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro beschuldigt, einen Staatsstreich gegen seine Regierung voranzutreiben. „Maduro und Correa haben ihren Destabilisierungsplan in Gang gesetzt“, sagte Moreno in einer Fernsehansprache. Die Plünderungen und der Vandalismus bei der Protestwelle der letzten Tage gegen die Erhöhung der Spritpreise bewiesen, dass es sich um ein Bestreben zur Zerstörung der demokratischen Staatsordnung handele.

Venezuelas Präsident Maduro

Maduro trifft Kremlchef Putin

Mitten im Machtkampf zwischen Regierung und Opposition in Venezuela will sich Präsident Nicolás Maduro Unterstützung von Kremlchef Wladimir Putin holen.

Bei dem Treffen in Moskau wollen beide bei einem Vier-Augen-Gespräch über eine Vertiefung der Beziehungen reden. Zudem soll es nach Moskauer Angaben auch um die Einmischung anderer Länder in die Innenpolitik des lateinamerikanischen Staates gehen - gemeint sind vor allem die USA. Maduro kam am Dienstag in der russischen Hauptstadt an.

Venezuelas Präsident Maduro trifft Kremlchef Putin in Moskau

Angesichts der immer schärferen Sanktionen gegen den Krisenstaat Venezuela trifft sich Präsident Nicolás Maduro morgen in Moskau mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin. Bei dem Treffen gehe es auch um die Einmischung anderer Länder - gemeint sind vor allem die USA - in die inneren Angelegenheiten des lateinamerikanischen Staates, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Geplant sei ein Vier-Augen-Gespräch der beiden Staatschefs, sagte Peskow. Nicht vorgesehen sei eine Unterzeichnung irgendwelcher Dokumente.

 Donald Trump bei einer Rede.

Warum Trump seinen Sicherheitsberater Bolton gefeuert hat – und was das für den Rest der Welt bedeutet

Die Neigung von US-Präsident Donald Trump, zum verbalen Knüppel zu greifen, lässt bisweilen vergessen, mit welchem Programm er einst angetreten ist. Abgesehen davon, dass er an den Nachkriegsallianzen der USA rüttelte, versprach er so etwas wie weltpolitische Bescheidenheit. Den Rückzug aus Konfliktgebieten, den Abschied von der Rolle des Weltpolizisten, die das Land schon unter Barack Obama nicht mehr so recht spielen wollte. „Wir werden nicht mehr darum wetteifern, ausländische Regierungen zu stürzen, über die wir wenig wissen und die uns ...

Neues Verfahren gegen Venezuelas Oppositionschef Guaidó

Im Machtkampf zwischen der Regierung und der Opposition in Venezuela hat die Generalstaatsanwaltschaft ein weiteres Ermittlungsverfahren gegen den selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó eingeleitet. Der Oppositionsführer hintertreibe die jahrelangen Bemühungen der venezolanischen Regierung zur Rückgabe der rohstoffreichen Region Esequibo, hieß es. Damit habe er sich des Vaterlandsverrats schuldig gemacht. Guaidó hatte sich im Januar zum Übergangsstaatschef erklärt.

Nicolas Maduro

Machtkampf in Venezuela: Maduro will Parlament auflösen

In dem seit Monaten andauernden Machtkampf in Venezuela will Präsident Nicolás Maduro offenbar das von der Opposition kontrollierte Parlament auflösen.

Die regierungstreue Verfassungsgebende Versammlung setzte am Montag eine Kommission ein, die den Termin für die Parlamentswahl festlegen soll. „Wenn wir bei den Beratungen zu dem Schluss kommen, dass die Wahlen dieses Jahr stattfinden müssen, weil die Nationalversammlung nicht mehr existiert, dann werden wir es so machen“, sagte der Vorsitzende der Verfassungsgebenden Versammlung und ...