Suchergebnis

Leibwächter von Guaidó in Venezuela festgenommen

Zwei Leibwächter des selbsternannten venezolanischen Interimspräsidenten Juan Guaidó sind von Sicherheitskräften festgenommen worden. Guaidó beschuldigte via Twitter die Regierung von Präsident Nicolás Maduro, seine Mitarbeiter entführt zu haben. Nach Angaben von Informationsminister Jorge Rodríguez waren die beiden Mitarbeiter Guaidós in einen illegalen Waffenhandel verwickelt. Sie hätten versucht, Gewehre zu verkaufen, die bei dem gescheiterten Aufstand vom 30.

Viel weniger Unterstützer als im Januar: Der selbst ernannte venezolanische Interimspräsident Juan Guaidó bei einer Kundgebung z

Warum aus der Revolte in Venezuela die Luft raus ist

RIO DE JANEIRO - Es war eine Szene, wie es sie so oft gegeben hat in den vergangenen Monaten. In Caracas steigt Juan Guaidó auf eine improvisierte Tribüne, die Ärmel seines Hemdes sind hochgekrempelt, der Schlips sitzt perfekt. In der linken Hand hält er das Megafon, mit der Rechten gestikuliert er und verkündet das rasche Ende der Regierung von Nicolás Maduro. So war es auch am Freitag wieder, am venezolanischen Nationalfeiertag. „Die letzten Tage der Diktatur sind gezählt, sie schließt sich ein und hat keine Argumente mehr.

Krise in Venezuela

Neuer Vermittlungsversuch im Machtkampf in Venezuela

Im seit Monaten andauernden Machtkampf in Venezuela haben die verfeindeten Lager sich auf einen neuen Vermittlungsversuch eingelassen.

Vertreter der Regierung und der Opposition wollen sich in dieser Woche zu Gesprächen auf der Karibikinsel Barbados treffen, wie das norwegische Außenministerium am Sonntag mitteilte. Die Regierung in Oslo tritt in dem Konflikt als Vermittler auf.

Zuletzt waren bereits mehrere Vermittlungsversuche gescheitert.

Neuer Vermittlungsanlauf im Machtkampf in Venezuela

Im seit Monaten andauernden Machtkampf in Venezuela haben die verfeindeten Lager sich auf einen neuen Vermittlungsversuch eingelassen. Vertreter der Regierung und der Opposition wollen sich in dieser Woche zu Gesprächen auf der Karibikinsel Barbados treffen, wie das norwegische Außenministerium mitteilte. Die Regierung in Oslo tritt in dem Konflikt als Vermittler auf. Zuletzt waren bereits mehrere Vermittlungsversuche gescheitert. Die sozialistische Regierung von Präsident Nicolás Maduro betont zwar stets ihre Dialogbereitschaft, ist ...

Militärparade und Oppositionsdemonstration in Venezuela

Vertreter von Regierung und Opposition sind in Venezuela erneut auf die Straße gegangen. Zum venezolanischen Unabhängigkeitstag ließ Staatschef Nicolás Maduro in Caracas Militäreinheiten defilieren. Der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó führte eine Kundgebung an, die gegen den mutmaßlichen Foltertod eines inhaftierten Marineoffiziers protestierte. Maduro erklärte bei der Eröffnung der Militärparade, er erwarte in der kommenden Woche „gute Nachrichten“ von den Gesprächen mit Oppositionsvertretern in Norwegen.

Maduro

Venezuelas Regierung wird Foltermord vorgeworfen

In Venezuela soll ein festgenommener Marineoffizier in Gewahrsam zu Tode gefoltert worden sein. Das werfen zahlreiche Staaten der Region und die USA der Regierung Nicolás Maduros vor.

Der Korvettenkapitän Rafael Acosta Arevalo sei am 21. Juni von bewaffneten Männern festgenommen worden und eine Woche später mit sichtbaren Zeichen von Folter am Körper vor einem Richter erschienen, teilte die sogenannte Lima-Gruppe am Sonntag mit. Am Samstag sei er in einem Krankenhaus gestorben.

Nationaltrainer

Außenseiter Venezuela will Messis Argentinier ärgern

Venezuela steckt in einer tiefen Krise, doch die Nationalmannschaft des südamerikanischen Landes lässt ihre Fans derzeit träumen.

In den Supermärkten gibt es kaum etwas zu kaufen, den Krankenhäusern gehen die Medikamente aus, zahlreiche Oppositionelle sitzen in Haft. Die Vinotinto (die Weinrote) hingegen ist bei der Südamerikameisterschaft auf der Erfolgsspur: Mit einem Sieg und zwei Unentschieden zieht das Team als Gruppenzweiter hinter Brasilien in das Viertelfinale der Copa América ein und trifft am Freitag in Brasilien auf die ...

Geflohen

Immer mehr Venezolaner suchen Asyl in Europa

Estefanía erwartet nicht, dass man sich die Tragik ihrer venezolanischen Heimat in Deutschland oder sonstwo in Europa ausmalen kann. Ihr Blick ist zugleich traurig und verärgert.

Ihre Worte aber sprechen Bände: „Egal, ob du reich oder arm bist: Die Krise schlägt dir dort jeden Tag brutal ins Gesicht.“ Vor gut neun Monaten hatte die 25-Jährige es endgültig satt: die Lebensmittel-, Medikamenten- und Wasser-Knappheit, die ausufernde Kriminalität, die Behördenwillkür, die Stromausfälle und die oft kilometerlangen Schlangen vor den Läden.

Machtkampf in Venezuela - UN-Kommissarin fordert Kompromisse

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat dem Einsatz eines kleinen Teams von Menschenrechtsexperten in dem Krisenland zugestimmt. Das gab UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet in Caracas bekannt. Sie rief die Behörden in Venezuela dazu auf, all jene freizulassen, die wegen der friedlichen Äußerung von Meinungsverschiedenheiten ihrer Freiheit beraubt worden seien. Die chilenische UN-Kommissarin hatte sich während ihres Besuchs auch mit Opfern von Menschenrechtsverletzungen und deren Familien getroffen.

Angelina Jolie

Angelina Jolie besucht venezolanische Flüchtlinge

Die US-Schauspielerin und UN-Sondergesandte Angelina Jolie hat das kolumbianische Grenzgebiet zu Venezuela besucht, um sich über die Lage der venezolanischen Flüchtlinge zu informieren.

In einer Einrichtung in Maicao traf die 44-Jährige am Samstag (Ortszeit) Geflüchtete aus dem Krisenland, wie örtliche Medien berichteten.

Inzwischen seien rund 4 Millionen Menschen aus Venezuela geflohen, rund 1,3 Millionen von ihnen hätten in Kolumbien Zuflucht gesucht, sagte Jolie später in einer Pressekonferenz.