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Venezuelas Opposition will nicht mehr mit Maduro verhandeln

Fast ein Jahr nach Beginn des erbitterten Machtkampfs in Venezuela hat die Opposition weitere Gespräche mit der Regierung von Präsident Nicolás Maduro vorerst ausgeschlossen. „Maduro hat jede Verhandlungslösung der Krise in Venezuela unmöglich gemacht“, teilte der Oppositionsführer und selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidómit. Nach Angaben der Regierungsgegner war eine norwegische Delegation auf dem Weg in das südamerikanische Land, um die Verhandlungen zwischen den verfeindeten Lagern wieder anzuschieben.

Streit um Parlamentsvorsitz in Venezuela - Guaidó vereidigt

Rund 100 Abgeordnete der Opposition in Venezuela um den selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó haben sich gegen den Widerstand der Nationalgarde Zugang zum Parlament verschafft. Dort wurde Guaidó erneut als Präsident der Nationalversammlung vereidigt. Vorgestern hatten Parlamentarier der regierungstreuen Sozialistischen Einheitspartei des Präsidenten Nicolás Maduro sowie Abtrünnige des Oppositionsbündnisses bereits Luis Parra zum Parlamentspräsidenten gewählt.

Oppositionsführer

Venezuelas Parlament spaltet sich in konkurrierende Häuser

Das venezolanische Parlament hat sich am Sonntag in zwei konkurrierende Gremien gespalten, die jeweils ihren eigenen Parlamentspräsidenten wählten.

Angeblich rund 100 Abgeordnete der Opposition bestätigten Juan Guaidó, der auch das Amt des Interimspräsidenten für sich beansprucht, als Parlamentschef. Guaidó ist der wichtigste Widersacher des Präsidenten Nicolás Maduro. Zuvor hatten Anhänger Maduros und Dissidenten der bisherigen Opposition allerdings bereits Luis Parra zum Präsidenten des Abgeordnetenhauses gewählt.

Alba-Gipfel in Havanna

Bolivien tritt Anti-Maduro-Gruppe bei

Nach dem Rücktritt des linken Präsidenten Evo Morales hat Bolivien eine Kehrtwende in den Beziehungen zu Venezuela vollzogen. Die Übergangsregierung des Andenlandes trat der sogenannten Lima-Gruppe bei, wie das Außenministerium am Sonntag mitteilte.

Die Mitglieder der Gruppe sprechen dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro jegliche Legitimität ab. Unter dem Sozialisten Morales war Bolivien einer der engsten Verbündeten der Regierung Maduros gewesen.

Venezuela: Neue Verschwörung soll aufgedeckt worden sein

Fast ein Jahr nach Beginn des erbitterten Machtkampfes zwischen Regierung und Opposition in Venezuela hat die sozialistische Regierung von Präsident Nicolás Maduro nach eigenen Angaben erneut Umsturzpläne aufgedeckt. Verschwörer hätten geplant, Kasernen zu übernehmen und die Regierung zu stürzen, sagte Maduro nach einem Bericht der Zeitung „El Nacional“. Gegen die Umstürzler würden Haftbefehle erlassen. Hinter der Aktion stecken nach Einschätzung der Regierung der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó sowie der Oppositionsführer ...

Proteste in Chile

Zeiten des Aufruhrs: Proteste erschüttern Südamerika

Seit Wochen wird Südamerika von einer Welle der Proteste erschüttert. Die Wut der Menschen richtet sich gegen rechte und linke Regierungen gleichermaßen: Mal demonstrieren sie gegen soziale Ungleichheit, mal fühlen sie sich um ihre Stimmen bei der Wahl betrogen.

BOLIVIEN:

Nach wochenlangen Protesten hat das Militär dem dienstältesten Präsidenten des Kontinents die Tür gewiesen. Nachdem Manipulationen bei der Wiederwahl von Evo Morales in Bolivien ruchbar wurden, legten die Streitkräfte dem Staatschef den Rücktritt nahe.

USA schränken Reisen nach Kuba weiter ein

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump schränkt Reisen nach Kuba weiter ein: Mit Ausnahme des Flughafens der Hauptstadt Havanna würden künftig keine Flughäfen in Kuba mehr von US-Fluggesellschaften angeflogen, teilte das US-Außenministerium mit. Das Außenministerium teilte mit, mit der Maßnahme solle der Zufluss von Devisen durch Reisende aus den USA eingeschränkt werden. Zur Begründung hieß es, die kubanische Regierung sei verantwortlich für die Unterdrückung des eigenen Volkes und unterstütze die „illegitime“ Regierung von Nicolás ...

Polizisten im Einsatz

Ecuadors Staatschef richtet Sperrbezirke ein

Zum Schutz vor aufgebrachten Demonstranten hat Ecuadors Staatschef Lenín Moreno um das Regierungsgebäude in der Hauptstadt Quito Sperrbezirke eingerichtet.

Bis zum 1. November ist es jeweils von 20.00 bis 05.00 Uhr verboten, sich strategisch wichtigen Gebäuden zu nähern, wie es in einem am Dienstagabend (Ortszeit) veröffentlichten Dekret des Präsidenten heißt.

Demonstranten waren am Dienstag kurzzeitig ins Parlament eingedrungen, das sie wenig später unter Polizeigeleit verließen.

Quito

Ausnahmezustand in Ecuador - Regierung verlässt Hauptstadt

Ecuadors Präsident Lenín Moreno beschuldigt seinen Vorgänger Rafael Correa und Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro, einen Staatsstreich gegen seine Regierung voranzutreiben.

„Maduro und Correa haben ihren Destabilisierungsplan in Gang gesetzt“, sagte Moreno in einer Fernsehansprache am Montagabend (Ortszeit). Die Plünderungen und der Vandalismus bei der Protestwelle der letzten Tage gegen die Erhöhung der Spritpreise bewiesen, dass es sich um ein Bestreben zur Zerstörung der demokratischen Staatsordnung handele.

Ausnahmezustand in Ecuador - Regierung zieht aus Quito weg

Ecuadors Präsident Lenín Moreno hat seinen Vorgänger Rafael Correa und Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro beschuldigt, einen Staatsstreich gegen seine Regierung voranzutreiben. „Maduro und Correa haben ihren Destabilisierungsplan in Gang gesetzt“, sagte Moreno in einer Fernsehansprache. Die Plünderungen und der Vandalismus bei der Protestwelle der letzten Tage gegen die Erhöhung der Spritpreise bewiesen, dass es sich um ein Bestreben zur Zerstörung der demokratischen Staatsordnung handele.