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Sebastian Brendel

Canadier Brendel über Umweg ins Halbfinale

Sebastian Brendel aus Potsdam hat den Einzug ins olympische Halbfinale nur mit einer Extra-Runde geschafft.

Der dreimalige Kanu-Olympiasieger, der zuvor in Tokio im Zweier-Canadier mit Tim Hecker Bronze holte, wurde in seinem Vorlauf von den Mitfavoriten Martin Fuksa aus Tschechien und Balazs Adolf aus Ungarn knapp geschlagen und landete nach 1000 Metern auf Rang drei. Im Viertelfinale gewann er dann und zog weiter.

Der 33 Jahre alte Vorzeigepaddler könnte an diesem Samstag den Hattrick in seiner Paradedisziplin ...

Ryan Crouser

Kugelstoß-Weltrekordler Crouser feiert zweites Gold

Kugelstoß-Koloss Ryan Crouser ist auch bei den Olympischen Spielen in Tokio unschlagbar. Nach 2016 in Rio gewann der 28 Jahre alte US-Amerikaner die zweite Goldmedaille. Bei dem Weltrekordler und WM-Zweiten stellte sich nicht die Frage, ob er gewinnt, sondern mit welcher Weite.

Auch in Japans Hauptstadt katapultierte der aus Portland stammende Crouser mit seiner Drehstoßtechnik die Eisenkugel über 23 Meter auf 23,30 Meter - nur sieben Zentimeter von seiner Weltrekordweite entfernt.

Hoff und Schopf

Vier deutsche Boote erreichen das Kanu-Halbfinale

Die deutschen Kajak-Boote mit dem Duo Max Hoff/Jacob Schopf sowie die Einer mit Jule Hake und Sabrina Hering-Pradler sind bei den Olympischen Spielen in Tokio direkt ins Halbfinale gepaddelt.

Auf Umwegen schaffte das auch Canadier-Spezialistin Lisa Jahn, die als Zweite im Viertelfinale der Kanu-Wettbewerbe bei ihrer Olympia-Premiere ebenfalls weiter kam.

Der Mitfavorit im Kajak-Zweier über 1000 Meter zeigte auf dem Sea Forest Waterway eine gute Vorstellung mit Platz zwei im Vorlauf.

Coronavirus

Forscher werten Sterbedaten in der Corona-Pandemie aus

Ein deutsch-israelisches Forscherteam hat die Sterbedaten während der Corona-Pandemie von rund 100 Ländern in vergleichbarer Form aufbereitet.

Ein Ergebnis: Die Übersterblichkeit - die Zahl der Toten über die gewöhnlich zu erwartende Sterblichkeit hinaus - lag in Deutschland unter der europäischer Nachbarländer.

Mit rund 50 zusätzlichen Toten pro 100.000 Einwohnern habe Deutschland in der Pandemie eine viel geringere Übersterblichkeit erfahren als umliegende europäische Länder (Niederlande: 110;

Laurel Hubbard

Transgender-Athletin Laurel Hubbard erwägt Karriereende

Die neuseeländische Gewichtheberin Laurel Hubbard erwägt ihr Karriereende. «Das Alter hat mich eingeholt. Wahrscheinlich hat es mich schon vor einiger Zeit eingeholt», sagte die 43-Jährige in Tokio.

«Deshalb ist es wahrscheinlich an der Zeit, darüber nachzudenken, mich auf andere Dinge in meinem Leben zu konzentrieren.»

Hubbard hatte am Montag eine Medaille in der Gewichtsklasse über 87 Kilogramm klar verpasst. Die Neuseeländerin ist die erste Athletin bei Olympischen Spielen, die offen ihre Geschlechtsidentität angepasst ...

Friedhof

Forscher werten weltweite Sterbedaten in der Pandemie aus

Ein deutsch-israelisches Forscherteam hat die Sterbedaten während der Corona-Pandemie von rund 100 Ländern in vergleichbarer Form aufbereitet. Ein Ergebnis: Die Übersterblichkeit - die Zahl der Toten über die gewöhnlich zu erwartende Sterblichkeit hinaus - lag in Deutschland unter der europäischer Nachbarländer.

Mit rund 50 zusätzlichen Toten pro 100.000 Einwohnern habe Deutschland in der Pandemie eine viel geringere Übersterblichkeit erfahren als umliegende europäische Länder (Niederlande: 110;

Heil und Plößel

Segler Heil/Plößel holen erneut Bronze

Erik Heil und Thomas Plößel haben bei den olympischen Segel-Regatten vor Enoshima erneut Bronze gewonnen.

Dank eines zweiten Platzes im Medal Race der 49er verbesserten sich der Kieler und der Hamburger vom vierten auf den dritten Rang der Gesamtwertung und wiederholten ihren Erfolg von Rio 2016. Gold sicherten sich die Briten Dylan Fletcher/Stuart Bithell durch den Sieg im Medaillenrennen, Silber ging an die Rio-Olympiasieger Peter Burling/Blair Tuke aus Neuseeland.

Malaika Mihambo

Das war die Olympia-Nacht: Gold im Weitsprung

Am elften Entscheidungstag der Olympischen Spiele in Tokio gab es bereits in der deutschen Nacht vier weitere Medaillen.

Leichtathletik I: Der Weltmeisterin Malaika Mihambo ist im Weitsprung-Krimi von Tokio eine goldene Punktlandung gelungen. Im Olympia-Finale triumphierte die 27-Jährige von der LG Kurpfalz im letzten Versuch mit 7,00 Metern. Silber sicherte sich die bis zum fünften Durchgang führende viermalige Weltmeisterin und London-Olympiasiegerin Brittney Reese aus den USA mit 6,97 Metern vor der Weltjahresbesten Ese Brume aus ...

Laurel Hubbard

Transgender Hubbard: Ohne Medaille, aber mit Botschaft

Laurel Hubbard formte mit ihren Händen ein Herz und verneigte sich zum Abschied. Eine gute halbe Stunde lang nur stand die neuseeländische Gewichtheberin an diesem denkwürdigen Tag in der langen Historie Olympischer Spiele im Mittelpunkt.

Als erste Olympia-Athletin, die offen ihre Geschlechtsidentität angepasst hat. Als Transgender. Als Person, die sich mit dem Geschlecht, das ihr bei der Geburt zugeschrieben wurde, nicht zugehörig fühlt.

Weltrekord-Vierer

Frauen-Bahnrad-Vierer fährt Weltrekord - Männer Siebte

Der Vierer der Frauen hat bei den olympischen Bahnrad-Wettbewerben sensationell einen Weltrekord aufgestellt.

Franziska Brauße (Eningen), Lisa Brennauer (Durach), Lisa Klein (Erfurt) und Mieke Kröger (Bielefeld) fuhren am Montag in Izu in der Qualifikation in 4:07,307 Minuten und verbesserten damit die alte Fabelzeit der britischen Frauen um fast drei Sekunden.

Damit hat das deutsche Team gute Chancen, das Finale der zwei besten Mannschaften zu erreichen.