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 Dekan Hellger Koepff (v. l.), Prädikantin Imre Winter, Landesbischof Frank Otfried July und Pfarrer Markus Lutz feierten den Go

Seit 125 Jahren ein Ort des Innehaltens und des Gebets

Mit einem festlichen Gottesdienst hat die evangelische Kirchengemeinde Bad Buchau den Jahrestag der Kirchweih vor 125 Jahren begangen. Mit Frank Otfried July, Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, und Dekan Hellger Koepff aus Biberach war hoher Besuch nach Bad Buchau gekommen. Sie zelebrierten zusammen mit Pfarrer Markus Lutz und Prädikantin Imke Winter den Gottesdienst; die musikalische Umrahmung gestalteten der Kirchenchor, die Klangwerkstatt der Stadtkapelle Bad Buchau und Renate Bechtle an der Orgel.

 Portät eines Mannes

Wo Goethes Faust rüde randalierte

Friedrich Justin Bertuch will gerade zur Sache kommen. Erstmals hat er seine junge Frau heimgeführt ins prächtige Palais, da stört Lärm vorm Portal. Bertuch öffnet, wird von zwei jungen Männern in die Empfangshalle gedrängt. Sie beschimpfen ihn als „Spießer“, mokieren sich, dass er die Wände mit Tapeten verziert, und reißen sie mit ihren Schwertern herunter, zünden ein Buch auf seinem Schreibtisch an und drohen, den großen Spiegel zu zertrümmern. Bertuch, Weimarer Unternehmer und Geheimer Sekretär am Fürstenhofe ist geschockt: Einer der ...

 Die „Gartenfreunde Ursprung e.V.“ sind stolz auf ihr neues Insektenhotel.

Gelebte Gemeinschaft und aktiver Naturschutz im Schrebergarten

Etwas versteckt, in zweiter Reihe zur Straße, sind direkt neben dem Gelände der Firma Dethleffs viel Ruhe, sattes Grün, bunte Blumen, Obst und Gemüse und gut gelaunte „Gartler“ zu finden: Seit 1985 besteht die Kleingartenanlage des Vereins Gartenfreunde Ursprung in Isny. Nicht mehr viele – aber dennoch ein paar – Kleingärtner von damals sind heute noch hier und pflegen nicht nur ihre eigenen Parzellen, sondern arbeiten auch zusammen an den Gemeinschaftsplätzen des Areals.

Ein eingespieltes Team: Falkner Leo Mandlsperger mit seinem Wüstenbussardweibchen Lisa.

Greifvögel im Einsatz: Kampf gegen Krähen geht nächstes Jahr weiter

Sechs Wochen lang haben der Falkner Leo Mandlsperger und sein Team im Februar und März Greifvögel aufsteigen lassen, um Saatkrähen aus dem Laupheimer Stadtgebiet zu vergrämen. Die Aktion soll auch nächstes Jahr fortgesetzt werden. Einstimmig hat der Gemeinderat dafür am Montag 80 000 Euro bewilligt, im Vorgriff auf den Haushalt 2020.

Bei der Vergrämung und Umsiedlung der gesetzlich geschützten Saatkrähen sind auch dieses Jahr Fortschritte erzielt worden, berichtete Ulrike Stöhr vom städtischen Umweltamt.

Tatort: Nemesis

Tatort: Nemesis

Da ist Blut auf dem Bild an der Wand und auf dem Haar des Mannes am Schreibtisch, viel Blut. Daneben ein Teller mit Resten seines Abendessens. Schnitt. Die berühmte Dresdner Altstadtsilhouette. Schnitt.

Eine moderne Villa am Elbhang, im Schlafzimmer eine Frau und ein Junge im Bett. Immer wieder greift sie zum Telefon. „Bitte melde Dich, ich mache mir Sorgen“, spricht sie auf den Anrufbeantworter. Stunden später wird Szenegagastronom Joachim „Jojo“ Benda von einer Angestellten gefunden - tot.

Beide starren in die Kamera

Lindauer Turmfalken bekommen Nachwuchs

Bereits seit Mai nistet ein Turmfalken-Pärchen im Turm der Asklepios-Klinik Lindau. Jetzt ist der Nachwuchs des Vogelpaars da.

29 Tage beträgt die Brutzeit für die Turmfalken-Weibchen in der Regel. Sind die Jungen geschlüpft, werden sie zunächst gut vier Wochen lang gefüttert. Nachdem sie das Nest dann verlassen haben, werden sie noch weitere vier Wochen von den Eltern begleitet. Danach verlassen sie ihren Geburtsort und suchen sich ein eigenes Revier.

 Die Attenweiler Drittklässler sind begeistert: Mit ihrer Lehrerin Petra Ege, Rektor Karl-Josef Strohm und Peter Huhndorf von de

Schüler bauen Nistkästen – Vögel sind schon eingezogen

Die Drittklässler der Grundschule Attenweiler freuen sich über 300 Euro der Aktion Engagieren und Kassieren. Die Kinder haben Nistkästen selbst gebaut und daheim aufgehängt. In so manchen Kasten sind bereits Meisen eingezogen, die von den Schülern beobachtet werden. Engagieren und Kassieren ist einer Aktion der Kreissparkasse Biberach und der „Schwäbischen Zeitung“.

Mit Unterstützung der Interessengemeinschaft Streuobstwiese Attenweiler und ihrer Klassenlehrerin Petra Ege haben die Kinder aus bereits zugesägten Holzteilen Nistkästen ...

 In der Realität wäre die Geschichte von Nemo, dem kleinen Clownfisch, anders verlaufen, erklärt Meeresbiologin Frauke Bagusche.

Interview mit Meeresbiologin Frauke Bagusche

Am liebsten schwimmt sie mit einem Matarochen. „Es gibt unter Wasser kaum ein eleganteres Wesen“, findet Frauke Bagusche. Die Meeresbiologin erforscht die Lebensräume der Ozeane und stellt diesen faszinierenden Kosmos in ihrem Buch „Das blaue Wunder“ vor. Mit Christa Sigg sprach sie über gesprächige Heringe und sich prostituierende Pinguindamen, über den fatalen Rückgang der Korallenriffe und Nemos wahre Geschichte.

Frau Bagusche, eigentlich ist es ein schöner Gedanke, dass wir überall Meerluft atmen.

A3N38 allein im Nest.

Ute Reinhard braucht nur einen einzigen Ring

In Bad Wurzach hatte Ute Reinhard, die Storchenbeauftragte des Regierungspräsidiums Tübingen, in diesem Jahr wenig zu tun. Ein einziger Jungstorch war von demselben Storchenpaar, das vor Jahresfrist auf dem Nest auf der Grundschule gleich drei Jungstörche großgezogen hatte, so gut gehegt und gepflegt, dass es die schwierige Zeit im Mai überlebt hat.

Bei der Beringung am Mittwochabend – wie immer stellte die Feuerwehr Bad Wurzach ihre Drehleiter zur Verfügung – verlief alles friedlich.

 Ein Turmfalkenpaar hat sich hier eingenistet.

Turmfalken brüten im Turm der Asklepios-Klinik Lindau

Ungewöhnlicher Besuch in der Lindauer Asklepios-Klinik: Seit kurzer Zeit nistet ein Turmfalken-Pärchen im Turm der Klinik. Ein toller Anblick für Patienten, Besucher und Mitarbeiter und ein lauschiges Plätzchen für das Vogelpaar, wie die Klinik schreibt.

Mit rund 35 Zentimetern Größe gehören Turmfalken zu den kleinsten Greifvögeln in Deutschland. Rund 50 000 Paare dieser Art leben derzeit im Bundesgebiet, heißt es in der Pressemitteilung.