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 Glockenblumen in einer Blumenwiese

Wildblumenwiese als Insektenweide jetzt einsäen

Der Frühherbst läutet die Ruhephase in der Natur ein. Im Garten ist jetzt Pflanzzeit für Stauden und Obstbäume. Wer im Frühjahr verpasst hat, eine Wildblumenwiese einzusäen, kann dies jetzt nachholen.

Bienenweide, Schmetterlingstraum oder Wildblumenmischung – die verheißungsvollen Namen von Blumensamenmischungen in Baumärkten und Geschäften versprechen viel. Aber welchen Nutzen haben sie tatsächlich für Wildbienen und Schmetterlinge? Siegfried Frosdorfer, Vorsitzender der Nabu-Ortsgruppe Bad Buchau-Federsee, freut sich über das ...

 Der Laubfrosch ist gefährdet.

BUND und Nabu fordern Ausbau der B 31-neu

Die Naturschutzverbände BUND Markdorf und Nabu Bodensee befürworten den dreispurigen Ausbau der B 31-neu zwischen Immenstaad und Meersburg auf der bestehenden Trasse. „Dies würde zu einer Minimierung des Flächenverbrauchs führen, die überregional bedeutsamen Bestände der Fauna und Flora weitgehend erhalten und die geschützten, hochwertigen Biotoptypen im Wesentlichen bewahren“, schreiben die beiden Verbände in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Sie unterstützen die von den Planern vorgeschlagenen Vorkehrungen zur Reduzierung der ...

 Der neue Vorstand des Ellwanger Naturschutzbundes, von links: Josef Schenk, Angelika Benninger, Landesvorsitzender Johannes Ens

Stabwechsel beim Nabu Ellwangen

Der Nabu Ellwangen hat einen neuen Vorstand. Bei der gut besuchten Hauptversammlung im Roten Ochsen hat der langjährige Vorsitzende Hariolf Löffelad den Stab an ein neues Führungsteam weitergeggeben.

Nach 23 Jahren im Amt hat sich Hariolf Löffelad jetzt aus der Leitung der Nabu-Ortsgruppe Ellwangen zurückgezogen. In den kommenden vier Jahren wird ein Vierer-Vorstandsteam mit Bernd Kreidler, Angelika Benninger, Robert Krämer und Josef Schenk die Geschicke des Ellwanger Nabu lenken.

Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin

Einheitsdenkmal: Naturschützer klagen gegen Baubeginn

Der Baubeginn des Freiheits- und Einheitsdenkmals in Berlin könnte sich weiter verzögern. Der Naturschutzbund (NABU) Berlin hat Klage gegen die Genehmigung der Senatsbauverwaltung eingereicht.

Das bestätigte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts. Ob die Klage eine aufschiebende Wirkung auf den Baubeginn hat, wie der NABU erklärte, konnte das Gericht zunächst nicht bestätigen.

Anfang Oktober hatte die Behörde für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz grünes Licht für den Baubeginn unter strengen Natur- und Artenschutzauflagen ...

Eine Biene zieht Nektar aus einer gelben Wiesenblume

Bauernaufstand im Südwesten

An den bundesweiten Bauernprotesten gegen die Agrarpläne der Bundesregierung haben sich auch in Baden-Württemberg viele Landwirte beteiligt. Mit Hunderten Traktoren legten sie in Stuttgart teils den Verkehr lahm. Auch in Freiburg demonstrierten Bauern gegen Pläne der Bundesregierung für mehr Natur- und Tierschutz in der Landwirtschaft. Neben der Agrarpolitik aus Berlin stören sie sich im Südwesten vor allem an den Forderungen des Bienen-Volksbegehrens für mehr Artenschutz.

 Armin und Patricia Hofmann bieten am 23. Oktober im Leutkircher Bocksaal einen Diavortrag über das Allgäu.

Diavortrag über das Allgäu

Der Umweltkreis Leutkirch und der NABU Leutkirch laden am Mittwoch, 23. Oktober um 19.30 Uhr in den Bocksaal Leutkirch zum Diavortrag mit den Natur- und Tierfotografen Armin und Patricia Hofmann aus Kempten ein. Mit ihrem Beitrag, der unter dem Titel „Lebendiges Allgäu – Der Natur auf der Spur im Wandel der Jahreszeiten“ steht, möchten sie laut Ankündigung des Veranstalters den Besuchern die Einzigartigkeit der heimischen Natur- und Kulturlandschaft näherbringen.

 Muntere Kletterer: die Bartmeisen.

Bartmeisen zeigen Kletterakrobatik

Im Herbst lohnt sich ein Spaziergang auf dem Federseesteg besonders, denn man kann einen seltenen und zugleich hübschen Schilfbewohner besonders gut beobachten: die Bartmeise. Das Praktische: In Sichtweite der Besucher turnen die munteren Kletterer im Schilf.

Morgens, auf dem Federseesteg kurz hinter dem Aussichtsturm. Die Luft ist noch recht frisch. Kein menschliches Geräusch ist zu hören, der Wind steht günstig. Nur gelegentlich tönt aus dem Schilf ein nasales „tschin tschin“.

Larissa und Emily (von rechts) schnitzen ihren eigenen Kürbis.

Gutes Wetter, leckeres Essen, viele Aktionen

Es passte einfach alles: Das Wetter zauberte den passenden Rahmen für das Programm, das leckere Essen und die zahlreichen Aktionen an den Ständen der rund 30 beteiligten Vereine. Entsprechend gut war die Stimmung bei den vielen Besuchern in der Stadt. Der verkaufsoffene Sonntag kam bestens an. Und auch das Häfler Stadtmarketing zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Stadtfestes: „Friedrichshafen präsentierte sich in der Innenstadt und dem Bodensee-Center von seiner besten Seite und der Besucherandrang war größer als erhofft“, zog Thomas ...

Orchidee des Jahres 2019 gekürt

Orchidee des Jahres: Knabenkraut leidet unter Klimawandel

Das stark gefährdete Breitblättrige Knabenkraut ist zur Orchidee des Jahres 2020 gewählt worden. Die stattliche Orchidee, die im Frühjahr purpurfarbene Blüten entfaltet, komme nur in Feuchtgebieten vor.

Sie leide unter dem Klimawandel, weil ihr Lebensraum durch geringere Niederschlagsmengen immer trockener werde, teilten die Arbeitskreise Heimische Orchideen der Bundesländer im thüringischen Arnstadt mit. Vor allem Trockenheit im Frühjahr gefährde die Bestände.

Windkraftanlagen im Offshore Windpark «Nordsee-Ost»

Windenergie: Nabu warnt Überlastung in Nord- und Ostsee

Beim Ausbau der Windkraft auf Nord- und Ostsee drohen die Risiken für die Umwelt nach Ansicht des Naturschutzbunds (Nabu) in den Hintergrund zu geraten.

„Ich habe das Gefühl, die Windindustrie und Teile der Politik möchten einen Freifahrtschein haben“, sagte der Nabu-Meeresschutzexperte Kim Detloff der Deutschen Presse-Agentur. Angesichts neuer Ausbauziele sei die Gefahr groß, dass jetzt Schnelligkeit vor Qualität gehe und Windparks an der falschen Stelle gebaut werden.