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Gegen den Atomkrieg, für den Frieden setzte sich die Mahnwache vor dem Trossinger Konzerthaus ein, die trotz Ferien- und Coronaz

Trossinger erinnern an Atombombenabwürfe

Der Himmel war am Sonntagvormittag so blau wie im August 1945, als die Blitze Hunderttausende von Menschen töteten. 75 Jahres später gedachten rund 40 Friedensaktivisten und -aktivistinnen der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki. Doch es ging nicht nur um Erinnerung – auch und vor allem um die nukleare Gegenwart und Zukunft.

Eingeladen zur Mahnwache vor dem Konzerthaus hatten der Lehrer Andreas Solleder sowie die Gemeinderäte Wolfgang Steuer (Offene Grüne Liste) und Dieter Görlich (SPD).

Große Ratsversammlung in Kabul

Kabul: Ratsversammlung macht Weg für Friedensgespräche frei

In Afghanistan hat eine große Ratsversammlung der umstrittenen Freilassung inhaftierter Taliban zugestimmt und damit die wichtigste Hürde für den Beginn innerafghanischer Friedensgespräche aus dem Weg geräumt.

„Wir stehen an der Schwelle der Friedensverhandlungen“, sagte der Vorsitzende des Rats für Versöhnung und Leiter der Versammlung, Abdullah Abdullah, nach der Verlesung der Abschlusserklärung. Die Freilassung von 400 als besonders gefährlich eingestuften Taliban galt als letzte Forderung der islamistischen Gruppe vor ...

John Bolton

Bolton: Trump hat „keine triftigen Gründe“ für Truppenabzug

Der ehemalige Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, hat den geplanten Abzug von US-Truppen aus Deutschland kritisiert.

Trump habe keine „triftigen Gründe“ angeführt, warum er fast 12.000 Soldaten abziehen wolle, sagte Bolton der Deutschen Presse-Agentur anlässlich des Erscheinens seines Buchs „Der Raum, in dem alles geschah“ in Deutschland am 14. August. Trump wolle die Soldaten wegen der geringen Verteidigungsausgaben Deutschlands und des Handelsdefizits verlegen, daran habe er aufgrund seiner ...

Gedenkzeremonie

Japan gedenkt des Atombombenabwurfs auf Hiroshima

Angesichts der Sorgen vor einem neuen atomaren Wettrüsten hat die japanische Stadt Hiroshima der Opfer des Atombombenabwurfs vor 75 Jahren gedacht.

Hiroshimas Bürgermeister Kazumi Matsui rief die Welt auf, sich gegen jegliche Bedrohungen - seien es Atomwaffen oder auch die Corona-Pandemie - zusammenzuschließen. Die Zivilgesellschaft müsse „egozentrischen Nationalismus ablehnen“. UN-Generalsekretär António Guterres warnte in einer Video-Botschaft vor einem erneuten atomaren Wettrüsten.

Fregatte «Hamburg»

Fregatte „Hamburg“ zum Irini-Einsatz vor Libyen ausgelaufen

Die Fregatte „Hamburg“ ist von Wilhelmshaven zu einem fünfmonatigen Mittelmeer-Einsatz vor der Küste des Bürgerkriegslandes Libyen ausgelaufen. Die 250 Soldatinnen und Soldaten an Bord werden an der seit Anfang Mai laufenden EU-Auslandsmission Irini teilnehmen.

Zu deren Aufgaben gehört es, das vom UN-Sicherheitsrat verhängte Waffenembargo gegen Libyen durchzusetzen, Informationen über illegale Ölexporte zu sammeln und Schleuserkriminalität zu unterbinden.

Ein US-Soldat steht nahe eines Truppenübungsplatzes in Bayern

Umfrage: US-Truppenabzug trifft überwiegend auf Zustimmung

Während die Politik in Deutschland den geplanten Abzug von US-Truppen mehrheitlich ablehnt, trifft er in der Bevölkerung überwiegend auf Zustimmung. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur befürworten 47 Prozent eine Reduzierung der derzeit 36 000 Soldaten. Jeder Vierte meint sogar, die US-Streitkräfte sollten Deutschland ganz verlassen. Dagegen ist noch nicht einmal jeder Dritte (32 Prozent) dafür, dass die amerikanischen Truppen in der bisherigen Stärke bleiben (28 Prozent) oder sogar ...

US-Truppenabzug

Umfrage: US-Truppenabzug trifft überwiegend auf Zustimmung

Während die Politik in Deutschland den geplanten Abzug von US-Truppen mehrheitlich ablehnt, trifft er in der Bevölkerung überwiegend auf Zustimmung.

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der dpa befürworten 47 Prozent eine Reduzierung der derzeit 36.000 Soldaten. Jeder Vierte meint sogar, die US-Streitkräfte sollten Deutschland ganz verlassen. Dagegen ist noch nicht einmal jeder Dritte (32 Prozent) dafür, dass die amerikanischen Truppen in der bisherigen Stärke bleiben (28 Prozent) oder sogar ...

Fahrzeuge der türkischen Streitkräfte

Rüstung für die Türkei in Millionenhöhe bleibt

Auch nach dem Einmarsch der Türkei in Nordsyrien hat die Bundesregierung Rüstungslieferungen an den Nato-Partner in zweistelliger Millionenhöhe genehmigt.

In den neuneinhalb Monaten seit dem Start der Offensive am 9. Oktober 2019 bis zum 22. Juli 2020 gab sie grünes Licht für Lieferungen im Wert von 25,9 Millionen Euro. Darunter waren aber keine Kriegswaffen. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Politikerin Sevim Dagdelen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Swetlana Tichanowskaja löst Euphorie aus. Dabei will die 37-Jährige eigentlich gar nicht unbedingt Präsidentin werden. Ihr Ziel:

Diese Frau fordert Weißrusslands Dauerpräsidenten Lukaschenko heraus

Kann eine „Hausfrau“ in Weißrussland „Europas letzten Diktator“ bei der Präsidentenwahl in die Knie zwingen? In dem seit mehr als einem Vierteljahrhundert von Präsident Alexander Lukaschenko mit harter Hand regierten Land ist das vor der Abstimmung in einer Woche eine der meistdiskutierten Fragen. Denn die 37 Jahre alte Swetlana Tichanowskaja füllt seit Tagen in den Städten in Belarus ganze Stadien mit ihren Anhängern. Die Mutter von zwei Kindern und ausgebildete Fremdsprachenlehrerin, die als Sekretärin und Übersetzerin arbeitete, gilt als ...

US-Militärflughafen im rheinland-pfälzischen Spangdahlem

US-Luftwaffe will Eifel-Standort Spangdahlem erhalten

Der Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem in Rheinland-Pfalz bleibt nach Angaben der US-Airforce trotz der geplanten Verlegung von Soldaten erhalten.

„Derzeit gibt es keine Pläne, Spangdahlem zu schließen“, teilte der Oberst der US-Luftwaffe und Kommodore des 52. Jagdgeschwaders, David Epperson, in der Nacht zum Samstag mit.

Die 480. Kampfstaffel und Teile des 52. Jagdgeschwaders sollen nach Angaben der Air Base Spangdahlem nach Italien verlegt werden.