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Wada

Wada-Exekutive entscheidet über Bestrafung für Russland

Die Führung der Welt-Anti-Doping-Agentur wird am 9. Dezember in Lausanne entscheiden, ob Russland für vier Jahre weitgehend aus dem Weltsport verbannt wird.

Das unabhängige Prüfkomitee CRC der Wada hatte die Manipulation der Dopingdaten aus dem Moskauer Labor als nachgewiesen angesehen und Empfehlungen für Sanktionen gegeben. Sie sind Grundlage des Urteils des Wada-Exekutivkomitees.

Was haben die Russen Verbotenes getan?

Auch fünf Jahre nach Aufdeckung des Staatsdopings zeigt sich das Land unbelehrbar.

Stefanie Teeuwen

Eisschnelllauf-Präsidentin Teeuwen zurückgetreten

Überraschung vor den deutschen Eisschnelllauf-Meisterschaften in Inzell: Stefanie Teeuwen ist mit sofortiger Wirkung als Präsidentin der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft zurückgetreten.

Dies teilten DESG-Vizepräsident Uwe Rietzke und Schatzmeister Dieter Wallisch in einer Erklärung mit.

„Als Spitzensportlerin im Eisschnelllauf blieb Stefanie Teeuwen dem Sport auch nach ihrer aktiven Zeit bis heute treu. Frau Teeuwen bedankt sich bei allen, die sie auf ihrem Weg unterstützt und begleitet haben“, heißt es in der ...

Witold Banka

Neuer WADA-Präsident Banka will neue Ära

Die Wahl des Polen Witold Banka zum neuen Präsidenten der Welt-Anti-Doping-Agentur war eine Formsache, galt aber trotzdem als wichtigste Zukunftsentscheidung der Organisation.

„Es ist nicht einfach in den jetzigen Zeiten das Ruder zu übernehmen“, sagte Lars Mortsiefer, Vorstand der Nationalen Anti-Doping-Agentur. „Ich glaube, es ist gut zu sehen, dass da jemand unbedarft, jung aber mit klaren Zielen in die Kommandozentrale kommt.“

Das WADA-Gründungskomitee hatte den 35 Jahre alten früheren 400-Meter-Läufer auf einer ...

Labor

NADA für russisches Olympia-Aus bei Daten-Fälschung

Russland darf beim Nachweis der Fälschung von Daten aus dem Moskauer Analyselabor keine Gnade erwarten.

„Bewahrheiten sich die erneuten Manipulationen, kann man eine Teilnahme an Olympischen Spielen aus meiner Sicht nicht mehr rechtfertigen“, sagte Andrea Gotzmann, die Vorstandsvorsitzende der Nationalen Anti-Doping-Agentur, der Deutschen Presse-Agentur. „Wenn die Fakten auf dem Tisch liegen, wenn es klar ist, dass manipuliert wurde, müssen wirklich Sanktionen folgen.

Andrea Gotzmann

Gotzmann zu DOSB-Rückzug: „Nicht ohne Not“

Die NADA-Vorstandsvorsitzende Andrea Gotzmann begegnet dem angebotenen Rückzug des Deutschen Olympischen Sportbundes aus dem Aufsichtsrat der Nationalen Anti-Doping-Agentur zurückhaltend.

„Es ist ein Vorstoß, der mir eigentlich zeigt, dass der Sport sich in Deutschland ganz klar von der Anti-Doping-Arbeit abgrenzen möchte und das in eine neutrale unabhängige Institution überführen will“, sagte die NADA-Chefin der Deutschen Presse-Agentur.

Doping-Prozess

Anklagen in der Blutbeutelaffäre bis Jahresende

Die Doping-Ermittlungen der „Operation Aderlass“ stehen vor dem Abschluss. „Wir sind auf der Zielgeraden“, sagte Kai Gräber, Leiter der Münchner Schwerpunktstaatsanwaltschaft Doping, bei einem Medienworkshop in Bonn.

Er gehe davon aus, dass gegen den mutmaßlichen Drahtzieher Mark S. aus Erfurt und „andere Beteiligte“ des grenzübergreifenden Blutdoping-Netzwerkes bis Ende des Jahres Anklage erhoben werden könne. Die Münchner Behörde hatte in Kooperation mit ihren Kollegen in Österreich das große Geschäft mit Eigenblutdoping durch ...

Alfons Hörmann

DOSB-Chef Hörmann: „Wir wollen der NADA kein Geld wegnehmen“

Alfons Hörmann hat als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes bekräftigt, dass ein Rückzug des DOSB aus dem Aufsichtsrat der Nationalen Anti-Doping-Agentur keine negativen Folgen für die Finanzierung habe.

„Wir wollen nicht mehr Geld, und wir wollen der NADA auch kein Geld wegnehmen“, sagte Hörmann am Mittwoch im Rahmen der öffentlichen Anhörung im Sportausschuss zum Anti-Doping-Gesetz. Es gehe nur um die Verteilung der Gelder aus den richtigen Töpfen.

Andrea Gotzmann

Experten sprechen sich für Kronzeugenregelung aus

Vertreter der Nationalen Anti-Doping-Agentur und des Deutschen Olympischen Sportbundes sowie Sportrechtsexperten haben sich einhellig für die Einführung einer Kronzeugenregelung im Rahmen des Anti-Doping-Gesetzes ausgesprochen.

Das war das Ergebnis einer öffentlichen Anhörung im Sportausschuss des Bundestages. Es wurden aber auch Forderungen nach einem verschärften Strafrahmen und der Ausweitung von Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften laut.

Alfons Hörmann

DOSB schlägt Rückzug aus NADA-Finanzierung vor

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will sich aus der direkten Finanzierung der Nationalen Anti-Doping-Agentur und dem Aufsichtsrat der NADA zurückzuziehen.

„Wenn schon weltweit darüber diskutiert wird, ob es sinnvoll ist, dass nennenswerte Teile der Finanzierung aus dem Sport kommen und der Sport nennenswerte Einflussmöglichkeiten über die Gremienbesetzung auf die Nationalen Anti-Doping-Agenturen hat, dann könnte man ja in Deutschland mit gutem Beispiel vorangehen“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann bei einer ...

Anhörung

Anhörung des Sportausschusses zum Anti-Doping-Gesetz

Der Sportausschuss des Bundestages hat für Mittwoch (14.00 Uhr) zu einer öffentlichen Anhörung zu möglichen Änderungen und Ergänzungen im Anti-Doping-Gesetz eingeladen. Insbesondere geht es um die Einführung einer gesonderten Kronzeugenregelung.

Experten der Nationalen Anti-Doping-Agentur, des Deutschen Olympischen Sportbundes, des Vereins Athleten Deutschland und der Münchner Schwerpunktstaatsanwaltschaft Doping werden ihre Einschätzungen geben.