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Ernst Weidenbusch (CSU) könnte der nächste Münchner Flughafenchef werden. Er ist Befürworter einer dritten Startbahn.

CSU und Freien Wählern droht Ärger

In der schwarz-orangen bayerischen Regierungskoalition bahnt sich Ärger an. Grund ist die Nachfolge des Münchner Flughafen-Chefs Michael Kerkloh. Der dann 66-jährige Luftfahrtmanager geht nach 17Jahren als Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG) Ende dieses Jahres in den Ruhestand. Bei der Neubesetzung wollen die Freien Wähler (FW) ein Wörtchen mitreden.

Der Chefposten in Deutschlands zweitgrößtem Flughafen sei keine Position, die Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eben mal so nebenher neubesetzen kann.

Natascha Kohnen beim Landesparteitag

Kohnen als SPD-Vorsitzende in Bayern wiedergewählt

Natascha Kohnen bleibt Landesvorsitzende der bayerischen SPD. Auf einem Parteitag am Samstag in Bad Windsheim bestätigten die Delegierten die 51-Jährige mit 79,3 Prozent in ihrem Spitzenamt. Kohnen erhielt 230 von 290 Stimmen. Damit lag sie merklich unter dem Ergebnis von 88,3 Prozent bei ihrer ersten Wahl im Mai 2017. Nach dem Absturz bei der Landtagswahl im vergangenen Herbst war Kohnen intern unter Druck geraten. Bis zuletzt gab es kritische Stimmen - aber auf dem Parteitag keinen Gegenkandidaten.

 Martin Schulz (Mi.) war zu Gast bei der SPD-Landtagsfraktion. Neben ihm der Fraktionsvorsitzende Horst Arnold (li.) sowie Landt

Martin Schulz macht den bayerischen Genossen Mut

Wenn es bei der SPD einen „Mister Europa“ gäbe, dann wäre es wohl immer noch Martin Schulz. Der ehemalige Europaparlamentspräsident und kurzzeitige SPD-Vorsitzende war deshalb Gast auf der Winterklausur der SPD-Fraktion im bayerischen Landtag. Allerdings sei er nicht gekommen, „um Ratschläge zu geben“, sagte Schulz nach der Diskussion mit den 22 bayerischen Landtagsabgeordneten.

Schulz kam zu der auf den ersten Blick nur schwer nachvollziehbaren Einschätzung, dass die bayerischen Genossen mit Blick auf die Europawahl am 26.

Natascha Kohnen

SPD will Sozialstaat „nicht nur auf dem Papier“

Nach der Schlappe bei der Landtagswahl im vergangenen Jahr will die SPD in Bayern das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen. Man wolle endlich zeigen, wofür die SPD konkret stehe, sagte die Landesvorsitzende Natascha Kohnen am Donnerstag nach der Winterklausur der SPD-Landtagsfraktion in München. Aufgabe ihrer Partei sei es, auf die drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen soziale Antworten zu finden. Sie wolle den Sozialstaat „nicht nur auf dem Papier“.

Maxi Schafroth

Schafroth: SPD verwandelt sich in „homöopathische Essenz“

Der Kabarettist Maxi Schafroth hat Mitleid mit der SPD. Die Partei verwandele sich „in eine homöopathische Essenz“, sagte er der Münchner „Abendzeitung“ (Donnerstag). „Es tut mir so leid um euch, SPD!“, sagte der 34 Jahre alte Allgäuer, der heuer erstmals beim Starkbieranstich auf dem Münchner Nockherberg die Festrede halten wird. „Die Natascha Kohnen hat mit ihrer Anstandskampagne gezeigt, dass man im politisch aufgeheizten Klima mit Anstand nicht mehr weit kommt.

Natascha Kohnen (SPD)

Kohnen will starken Sozialstaat: „Klebe nicht an meinem Amt“

SPD-Landeschefin Natascha Kohnen will die Bayern-SPD mit klaren Inhalten und dem festen Ziel eines starken Sozialstaats aus der Krise führen. In einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur wenige Wochen vor einem SPD-Sonderparteitag kündigte sie zudem an, um ihren Posten als Landesvorsitzende zu kämpfen - aber nicht um jeden Preis. „Ich bin absolut entschlossen. Aber ich klebe nicht an meinem Amt“, sagte sie. „Wenn sich die Partei anders entscheiden sollte, ist das auch in Ordnung.

Den Jahresrückblick präsentierte Django Asül.

Darum war 2018 ein richtig mieses Jahr

2018 muss mies gewesen sein. Wer diesen Eindruck nicht längst selbst hatte, wurde von Kabarettist Django Asül im Edwin-Scharff-Haus nachhaltig darauf hingewiesen.

In der deutschen Politik sowieso, aber auch in der weltweiten und selbst im Fußball. Der 46-Jährige betrachtete 2018 in seinem „Rückspiegel“ und brachte mit seinen Ansichten und Erkenntnissen das Publikum im nicht ganz gefüllten Saal ständig zum Lachen. Wobei der Niederbayer mit türkischen Wurzeln manches so schonungslos auftischte, dass einem das Lachen bisweilen ...

Natascha Kohnen (SPD)

SPD will Kommission: Thema Verjüngung nicht bei Parteitag

Der Vorschlag der SPD-Landesvorsitzenden Natascha Kohnen (51) zur Verjüngung ihrer Partei soll nicht beim Parteitag in Bad Windsheim Ende Januar eingebracht werden. Der Landesvorstand habe in Nürnberg am Samstag die Initiative Kohnens diskutiert, aber es werde keinen Antrag für den Parteitag zum Thema Verjüngung geben, teilte ein Sprecher mit. Kohnen hatte vorgeschlagen, jeden dritten Listenplatz bei Landtags- und Bundestagswahlen künftig mit einem unter 35-jährigen Vertreter der Jusos zu besetzen.

Hubert Aiwanger (Freie Wähler)

Freie Wähler geben bei Beauftragten nach: Proteste

Die neue bayerische Staatsregierung aus CSU und Freien Wählern will ebenso viele Regierungsbeauftragte berufen wie bisher. Auf Druck der Freien Wähler, die unmittelbar vor der Landtagswahl noch Verfassungsklage gegen die Bestellung dieser Beauftragten durch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eingereicht hatten, soll es nun zwar eine gesetzliche Regelung dafür geben. Ansonsten aber haben die Freien Wähler ihren Widerstand dagegen aufgegeben - und sollen in Zukunft selber zwei der Beauftragten-Posten besetzen.

Natascha Kohnen (SPD)

Nach Wahldesaster offene Kritik an bayerischer SPD-Führung

Rund einen Monat nach dem desaströsen Ergebnis der SPD bei der bayerischen Landtagswahl fordern innerparteiliche Kritiker einen auch personellen Neuanfang bei den Sozialdemokraten im Freistaat. Die Signale aus dem Landesvorstand um die Spitzenkandidatin Natascha Kohnen ließen bisher nicht den Willen nach einer umfassenden Analyse der Niederlange „und einer spürbaren Erneuerung“ erkennen, heißt es in einem von etlichen SPD-Funktionären unterzeichneten Thesenpapier.