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Natascha Kohnen

SPD attackiert Söder und Seehofer: Fordert 30-Stunden-Woche

Mit Angriffen auf Bundesinnenminister Horst Seehofer und Ministerpräsident Markus Söder (beide CSU) und dem Ruf nach einer 30-Stunden-Woche ist die Bayern-SPD aus der Sommerpause gestartet. Auf einem Internetparteitag bezeichnete Landeschefin Natascha Kohnen Seehofer wegen dessen Agieren in der Moria-Krise am Samstag als untragbaren Innenminister. Söder sprachen Kohnen und Generalsekretär Uli Grötsch die Eignung als denkbarer Kanzlerkandidat ab und warfen ihm überbordenden Ehrgeiz und Profilierungssucht vor.

Natascha Kohnen, Vorsitzende der SPD in Bayern

SPD: Internet-Parteitag mit Themen Pflege, Arbeit, Verkehr

Mit dem ersten reinen Internetparteitag ihrer Geschichte betritt die Bayern-SPD heute wegen der Corona-Krise Neuland. Bei der Beratung per Videokonferenz wollen die Genossen unter anderem über drei Leitanträge des Landesvorstands abstimmen, die unter anderem eine generelle Verkürzung der Regelarbeitszeit auf 30 Stunden fordern.

Weitere Themen sind eine Reform der Pflege- und Gesundheitsversorgung sowie eine klimafreundliche Mobilitätswende.

Weniger Arbeitszeit, bessere Pflege: SPD schärft ihr Profil

Im Zuge der Digitalisierung übernimmt die Bayern SPD einen erneuten Anlauf für eine generelle Verkürzung der Regelarbeitszeit. „Der Stress der modernen Gesellschaft ist für viele Bürger*innen sehr belastend. Deshalb plädieren wir perspektivisch für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich und eine genauere Definition von Arbeitszeit im digitalen Zeitalter“, heißt es in einem Leitantrag des SPD-Vorstands, der am Samstag auf dem kleinen Parteitag des Landesverbandes beschlossen werden soll.

Eva Lettenbauer

Nach Feuer in Moria auch Hilfsbereitschaft in Bayern

Nach dem verheerenden Feuer im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos wächst auch im Freistaat Bayern die Hilfsbereitschaft. Grüne und SPD forderten umgehend die Aufnahme von Flüchtlingen. Auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) betonte, Bayern werde helfen, sofern der Bund grünes Licht für eine Aufnahme gebe. Die Absprachen zur generellen Aufnahme von Flüchtlingen liegt in der Zuständigkeit der Bundesregierung.

„Bayern kann und muss helfen.