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Cavusoglu und Maas

Sicherheitskonferenz endet mit Treffen zur Libyen-Krise

Am letzten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz wollen heute etwa ein Dutzend Außenminister sowie Vertreter internationaler Organisationen eine Lösung des Libyen-Konflikts vorantreiben.

Bei dem Treffen (9.00 Uhr) unter Vorsitz von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) und der Vereinten Nationen soll über die Umsetzung der Beschlüsse des Berliner Gipfels vor vier Wochen beraten werden.

„Es geht jetzt Stück für Stück darum, das umzusetzen, was in Berlin beschlossen wurde“, sagte Maas.

Anschläge in Jerusalem - Tote bei Gewalt im Westjordanland

Gut eine Woche nach Vorstellung des amerikanischen Nahost-Plans eskaliert der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern erneut. Bei zwei Anschlägen in Jerusalem wurden nach israelischen Angaben ein Polizist sowie zwölf israelische Soldaten verletzt, einer davon schwer. Dabei wurde bei einem Anschlag in der Altstadt der palästinensische Angreifer laut Polizei getötet. Bei Zusammenstößen mit israelischen Soldaten im Westjordanland gab es nach palästinensischen Angaben zwei Tote.

Zusammenstöße im Westjordanland

Anschläge in Jerusalem - Tote bei Gewalt im Westjordanland

Gut eine Woche nach Vorstellung des amerikanischen Nahost-Plans eskaliert der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern erneut. Bei zwei Anschlägen in Jerusalem wurden nach israelischen Angaben ein Polizist und zwölf israelische Soldaten verletzt, einer davon schwer.

Dabei wurde bei einem Anschlag in der Altstadt der palästinensische Angreifer laut Polizei getötet. Bei Zusammenstößen mit israelischen Soldaten im Westjordanland gab es nach palästinensischen Angaben zwei Tote.

Arabische Liga lehnt Trumps Nahost-Plan ab

Die Arabische Liga hat den von US-Präsident Donald Trump vorgelegten Nahost-Plan abgelehnt. Der Plan führe zu einem Status, bei dem es zwei unterschiedliche Klassen von Bürgern gebe, sagte der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit, bei einem Krisentreffen der arabischen Organisation. Die Palästinenser würden Bürger zweiter Klasse sein. Der US-Vorschlag bringe weder Stabilität noch Frieden, sondern säe nur weitere 100 Jahre Konflikt und Leiden.

Tempelberg

Palästinenser reagieren resigniert auf Trumps Nahost-Plan

Gaza am Wochenende, die Menschen erledigen ihre Einkäufe auf dem Markt im Zentrum der Großstadt, die Situation auf den Straßen ist ruhig. Von den erwarteten massiven Protesten nach der Präsentation des amerikanischen Nahost-Plans ist nichts zu sehen.

Der Bauarbeiter Ramsi Ajub ist davon nicht überrascht. „Das ist wegen der schlechten Wirtschaftslage. Die Menschen sind müde, arm und frustriert“, sagt der 36-jährige Familienvater. „Das Leiden der Menschen in Gaza ist größer als der 'Deal des Jahrhunderts'.

Nahost-Konflikt

Israel greift erneut Hamas-Ziele nach Raketenbeschuss an

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut einen Stützpunkt der islamistischen Hamas im Gazastreifen angegriffen.

Dies sei eine Reaktion auf den Beschuss mit drei Mörsergranaten aus dem Küstengebiet gewesen, teilte das Militär am Freitag mit. Eine davon sei vom Raketenabwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen worden.

Israelische Medien berichteten am Freitag, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe eine für Sonntag geplante Kabinettssitzung abgesagt.

SPD-Außenpolitikexperte Nils Schmid

SPD-Außenpolitiker Schmid zu Trumps Nahost-Plan: „Ich kann keinen Durchbruch erkennen“

Nils Schmid, der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, sieht in Präsident Trumps Plänen keinen Durchbruch für den Frieden im Nahen Osten.

Das sagte er im Gespräch mit Sabine Lennartz.

Herr Schmid, Donald Trump sagt, sein Friedensplan sei bisher der beste. Stimmt das?

Ich kann nicht erkennen, dass mit diesem Vorschlag ein Durchbruch in dem seit mehr als 70 Jahre andauernden Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern gelungen ist.

Zeitungsleser im saudischen Jiddah: Die islamische Welt ist in ihren Reaktionen auf den Nahost-Plan von US-Präsident Donald Trum

Trumps Plan spaltet den Nahen Osten

Scharfe Kritik aus der Türkei und Iran, Unterstützung aus Saudi-Arabien, Ägypten und anderen Ländern: Die islamische Welt ist in ihren Reaktionen auf den Nahost-Plan von US-Präsident Donald Trump tief gespalten. Obwohl die Palästinenser als direkt Betroffene den Plan strikt ablehnen, zeigten sich die Regierungen der mächtigen Golfstaaten und ihre Partner am Mittwoch offen für Trumps Vorschläge. Für sie hat der Kampf gegen den regionalen Rivalen Iran höchste Priorität – und deshalb sind ihnen gute Beziehungen zu den USA und die Annäherung an ...

Israels Oppositionsführer will Knesset-Votum zu Nahost-Plan

Nach dem Willen von Israels Oppositionsführer Benny Gantz soll das Parlament nächste Woche dem Nahost-Plan von US-Präsident Donald Trump zustimmen. Er wolle den Plan in die Knesset bringen, sagte der Chef des Mitte-Bündnisses Blau-Weiß und Herausforderer von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Tel Aviv. Der Plan sei eine „historische Chance, um Israels Grenzen und seine Zukunft zu beeinflussen“. Trump hatte am Dienstag seine Vision von einer Lösung des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern präsentiert.

Israels Rechte dringt nach Trump-Plan auf Annektierung

Nach Veröffentlichung des Nahost-Plans von US-Präsident Donald Trump dringt Israels Rechte auf die umgehende Annektierung von 30 Prozent des besetzten Westjordanlands. Der ultrarechte Verteidigungsminister Naftali Bennett fordert, Israel müsse noch vor der Wahl am 2. März alle Siedlungen im Westjordanland sowie das Jordantal seinem Staatsgebiet einverleiben. Er bekräftigte gleichzeitig seine Ablehnung eines Palästinenserstaates, dessen Gründung auch Teil des Trump-Plans ist.