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In insgesamt 150 deutschen Städten soll mit Plakaten für ein Atomwaffenverbot geworben werden.

Plakataktion: Friedensregion Bodensee kämpft für Atomwaffenverbot

Der Verein Friedensregion Bodensee erinnert mit Großplakaten in Lindau, Friedrichshafen, Konstanz und Radolfzell an die Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki vor 75 Jahren. „144 000 Menschen verdampften und verglühten in Hiroshima sofort, weitere 280 000 starben in den Folgejahren“, schreibt der Verein. Die Plakate werden laut Pressemitteilung zeitgleich in 150 deutschen Städten aufgehängt. Der Verein fordert ein UN-Atomwaffenverbot.

Am 7.

Das Leben des Rote-Kreuz-Gründers ist im Henry-Dunant-Museum dokumentiert.

Auf den Brand folgt Biedermeier

Heiden im Appenzellerland war einst Kurort und Wohnstätte Henry Dunants. Heute besitcht es mit hübschen Biedermeierbauten.

Der Blick von Heidens berühmtem Kirchturm ist fantastisch: Unten im Tal liegt der Bodensee dem schmucken Schweizer Dörfchen zu Füßen. Rundherum erhebt sich die Appenzeller Hügellandschaft, in saftiges Grün getaucht. Stattliche Häuser in schönstem Klassizismus reihen sich im Zentrum aneinander. Mondän wirkt der kleine Ort mit seinen gut 4000 Einwohnern.

Gegen den Atomkrieg, für den Frieden setzte sich die Mahnwache vor dem Trossinger Konzerthaus ein, die trotz Ferien- und Coronaz

Trossinger erinnern an Atombombenabwürfe

Der Himmel war am Sonntagvormittag so blau wie im August 1945, als die Blitze Hunderttausende von Menschen töteten. 75 Jahres später gedachten rund 40 Friedensaktivisten und -aktivistinnen der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki. Doch es ging nicht nur um Erinnerung – auch und vor allem um die nukleare Gegenwart und Zukunft.

Eingeladen zur Mahnwache vor dem Konzerthaus hatten der Lehrer Andreas Solleder sowie die Gemeinderäte Wolfgang Steuer (Offene Grüne Liste) und Dieter Görlich (SPD).

 Wolfgang Schlupp-Hauck übergab einen Ginkgo-Setzling aus Hiroshima an Oberbürgermeister Michael Dambacher. Rechts Josef Baumann

Ellwangens OB erhält einen Ginkgo-Setzling aus Hiroshima

„Ursprünglich sollte die erste Atombombe über Nazideutschland gezündet werden.“ Daran hat Josef Baumann, Religionslehrer und Mitglied des Ellwanger Friedensforums, am Donnerstag um 8.15 Uhr bei der Gedenkveranstaltung des Aktionsbündnisses Mahnwache Ellwangen auf dem Marktplatz erinnert. Doch die erste Atombombe wurde am 6. August 1945 über Hiroshima abgeworfen. Der Atombombenabwurf über diese japanische Großstadt und der Abwurf einer zweiten drei Tage später über Nagasaki sei tausendfacher Mord an unschuldigen Zivilisten gewesen, so Baumann.

Mit leuchtenden Laternen auf dem Fluss Motoyasu wird jedes Jahr der Opfer gedacht, die durch den Abwurf einer US-Atombombe in Hi

75 Jahre Hiroshima: Verzweifelte Stimmen gegen das Vergessen

Auf einmal ist es still. In der flirrenden Augusthitze zirpen Zikaden. Schulkinder, die eben noch kreischend aus dem Bus kletterten, verharren in Ehrfurcht und Disziplin. Über die auffällige Brücke, die dem Piloten des amerikanischen Atombombers vor 75 Jahren als Orientierung diente, marschieren sie schweigend auf die von zwei Flussarmen umschlossene Insel.

Am 6. August 1945 um 8.13 erschien am Himmel der amerikanische Bomber „Enola Gay“, zwei Minuten später erreichte er das angepeilte Ziel im Zentrum von Hiroshima.

„Hiroshima und Nagasaki mahnen.“ Das sagen (von links) Gerhard Schneider, Margret Schneider, Pater Reinhold Baumann, Josef Bauma

Mahnwache erinnert an Atombomben-Opfer von Hiroshima

75 Jahre ist es her, dass über der japanischen Großstadt Hiroshima die erste Atombombe der Welt gegen Menschen eingesetzt wurde und dadurch 80 000 Menschen unmittelbar getötet wurden. Mit einer Gedenk-Mahnwache gemeinsam mit den Kirchengemeinden erinnert das Aktionsbündnis Mahnwache Ellwangen am Donnerstag um 8.15 Uhr auf dem Marktplatz an dieses schreckliche Ereignis am 6. August 1945 und an den Atombombenabwurf drei Tage später in Nagasaki mit 30 000 unmittelbaren Todesopfern.

Bei der Explosion der Atombombe am 9. August 1945 steigt eine 18 Kilometer hohe pilzförmige Rauchwolke über der Stadt Nagasaki a

Verein erinnert an Atombomben-Abwürfe von Hiroshima und Nagasaki

Die Atombomben-Abwürfe von Hiroshima und Nagasaki jähren sich zum 75. Mal. Vor diesem Hintergrund veranstaltet der Gammertinger Verein „Lebenshaus Schwäbische Alb“ eine Mahnwache am Donnerstag, 6. August, sowie eine Anzeigenaktion in den Amtsblättern der Region. Damit soll an die Tragödien erinnert, der Opfer gedacht und auf heutige Gefahren hingewiesen werden.

Anlässlich des Hiroshima-Gedenktags am 6. August organisiert der Verein eine Mahnwache am Stadtbrunnen an der Sigmaringer Straße in Gammertingen.

 Oberbürgermeister Michael Dambacher hisst vor dem Ellwanger Rathaus die Flagge der Mayors for Peace, der Bürgermeister für den

Dambacher hisst die Flagge der Mayors for Peace

„Büchel ist überall. Atomwaffenfrei jetzt“, hat es auf einem Transparent des Aktionsbündnisses Mahnwache geheißen. Gemeinsam mit dem Ellwanger Friedensforum und weiteren Friedensaktivisten wurde am Flaggentag der Mayors for Peace mit Pace-Fahnen und mit der Friedenstaube vor dem Rathaus für eine Welt ohne Atomwaffen und für Frieden und Abrüstung demonstriert.

Die Stadt Ellwangen ist Mitglied des weltweiten Bündnisses von 7900 Städten. Als einer dieser „Bürgermeister für den Frieden“ hisste Oberbürgermeister Michael Dambacher die ...

Papierkranich

Darum fliegen 2000 Wangener Papierkraniche nach Japan

Die Volkshochschule (VHS) Wangen hat gemeinsam mit dem Schulförderverein der Berger-Höhe-Schule die Aktion „1000 Kraniche für die Hoffnung“ ins Leben gerufen. Von Mai bis Juli waren die Wangener aufgerufen, Origami-Kraniche aus Papier zu falten. Jetzt ist klar: Es sind deutlich mehr geworden – und das war am Mittwoch auf dem Marktplatz sichtbar.

„Eigentlich wollten wir dazu Workshops und Kurse anbieten, wo man diese japanische Falttechnik erlernen kann.

Start einer neuen russischen Interkontinentalrakete im Jahr 2018. Die Zahl solcher nuklear bestückbarer Waffensysteme werden bis

Bangen um den verbliebenen Atom-Abrüstungsvertrag

Ein heller Blitz zuckt, und eine pilzförmige Explosionswolke reckt sich gen Himmel. Hitze von mehreren Tausend Grad verdampft binnen Sekunden alles Leben im Umkreis von mehreren Kilometern, Hunderttausende Menschen in Dutzenden Kilometern Entfernung werden für den Rest ihres Lebens gezeichnet. Viele sterben an Strahlenschäden und Krebs.

Das Szenario der beiden amerikanischen Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki ist auch nach 75 Jahren immer noch im Gedächtnis der Menschheit verankert.