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Prozess in Aachen

Betrugsprozess: Anwalt soll NSU-Opfer erfunden haben

Zu Beginn eines Betrugsprozesses vor dem Landgericht Aachen hat die Staatsanwaltschaft einem Rechtsanwalt die Erfindung eines NSU-Opfers vorgeworfen.

Der 52 Jahre alte Jurist habe beim NSU-Prozess in München ein Opfer des Nagelbombenanschlags der Rechtsterroristen in der Kölner Keupstraße vertreten, das es in Wirklichkeit gar nicht gibt, sagte der Staatsanwalt. Dafür habe der Anwalt mehr als 211.000 Euro aus der Staatskasse bezogen. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe.

Prozess gegen Anwalt von erfundenem NSU-Opfer

Anklage wirft Rechtsanwalt Erfindung von NSU-Opfer vor

Zu Beginn eines Betrugsprozesses vor dem Landgericht Aachen hat die Staatsanwaltschaft einem Rechtsanwalt am Freitag die Erfindung eines NSU-Opfers vorgeworfen. Der 52 Jahre alte Jurist habe beim NSU-Prozess in München ein angebliches Opfer des Nagelbombenanschlags der Rechtsterroristen in der Kölner Keupstraße vertreten, das es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Dafür habe der Anwalt mehr als 200 000 Euro aus der Staatskasse bezogen. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe.

Angeklagter (r.) sitzt im Saal neben Rechtsanwalt (l.)

Anwalt soll NSU-Opfer erfunden haben: 211000 Euro abkassiert

Zu Beginn eines Betrugsprozesses vor dem Landgericht Aachen hat die Staatsanwaltschaft einem Rechtsanwalt die Erfindung eines NSU-Opfers vorgeworfen. Der 52 Jahre alte Jurist habe beim NSU-Prozess in München ein Opfer des Nagelbombenanschlags der Rechtsterroristen in der Kölner Keupstraße vertreten, das es in Wirklichkeit gar nicht gibt, sagte der Staatsanwalt am Freitag. Dafür habe der Anwalt mehr als 211 000 Euro aus der Staatskasse bezogen. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe.

Eine goldfarbene Justitia-Figur steht vor Aktenbergen

Beschuldigte in Drohmail-Affäre wohl „Trittbrettfahrer“

Das in der Affäre um die rechtsextreme Drohschreiben-Serie „NSU 2.0“ verdächtigte Ehepaar aus Bayern spielt einem Ermittler zufolge eher eine Nebenrolle. Man könne davon ausgehen, dass es sich um „Trittbrettfahrer“ handele, sagte der Frankfurter Oberstaatsanwalt Michael Loer am Donnerstag in einer Sitzung des Rechtsausschusses des hessischen Landtages in Wiesbaden. Er berief sich dabei auch auf Erkenntnisse des Landeskriminalamtes.

Allein seit einer Sitzung des hessischen Landtagsinnenausschusses am 21.

Ein Rechtsanwalt steht im Gerichtssaal

Anwalt soll NSU-Opfer erfunden haben: Prozessauftakt

Der Rechtsanwalt einer erfundenen Nebenklägerin im Münchner NSU-Prozess steht von Freitag (7. August) an in Aachen unter anderem wegen Betrugs vor Gericht. Der Anwalt soll beim NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München ein Opfer des Nagelbombenanschlags vom Juni 2004 in der Kölner Keupstraße vertreten haben, das es in Wirklichkeit gar nicht gab. Dafür soll er von 2013 bis 2015 zu Unrecht Zahlungen von insgesamt mehr als 200 000 Euro erhalten haben, wie das Landgericht Aachen mitteilte.

Bayerische Polizei

Gewerkschafts-Chef: „Polizeibashing ist angesagt“

Die bayerische Polizei hat nach Ansicht des Gewerkschaftsvorsitzenden Jürgen Köhnlein kein Rassismusproblem. „Polizeibashing ist derzeit angesagt und bringt Klicks“, sagte der Vorsitzende des Bayerischen Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) im Interview des „Straubinger Tagblatt“ (Mittwochsausgabe). „Wir haben hier ein Empfindungsproblem, kein mit Fakten hinterlegtes Problem“, betonte er. „Die stetige Diskussion um latenten Rassismus, übermäßige Polizeigewalt, Racial Profiling und Stammbaumforschungen nährt aber den Boden ...

Demonstration gegen die «NSU 2.0»-Drohmails

„NSU 2.0“: Illegale Pumpgun bei Ex-Polizist gefunden

Bei dem in der Affäre um die rechtsextreme Drohschreiben-Serie „NSU 2.0“ beschuldigten Ex-Polizisten aus Landshut haben Ermittler mutmaßlich illegale Waffen gefunden. Das bestätigte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft München. Mehrere Medien hatten darüber berichtet.

Es handle sich um eine Pumpgun und zwei Pistolen. Außerdem seien verbotene Gegenstände wie Pfefferspray und Schlagstöcke gefunden worden. „Damit besteht neben und völlig unabhängig von den Tatvorwürfen im Zusammenhang mit "NSU 2.

Polizei Blaulicht

„NSU 2.0“: Illegale Pumpgun bei Ex-Polizist gefunden

Bei dem in der Affäre um die rechtsextreme Drohschreiben-Serie „NSU 2.0“ beschuldigten Ex-Polizisten aus Landshut haben Ermittler mutmaßlich illegale Waffen gefunden. Das bestätigte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft München am Mittwoch. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Es handle sich um eine Pumpgun und zwei Pistolen. Außerdem seien in seiner Wohnung weitere verbotene Gegenstände wie Pfefferspray und Schlagstöcke gefunden worden.

Festnahme in „NSU 2.0“-Affäre: Verfassungsschutz ermittelt

Nach der vorübergehenden Festnahme eines bayerischen Ex-Polizisten im Zusammenhang mit der Affäre um die rechtsextreme Drohschreiben-Serie „NSU 2.0“ ermittelt auch das bayerische Landesamt für Verfassungsschutz. Das bestätigte das bayerische Innenministerium am Dienstag in München auf Anfrage. Es gehe darum, „ein Gesamtbild zu bekommen“, sagte ein Sprecher. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte am Montag angekündigt, die hessischen Behörden unterstützen zu wollen.

Rechtsextreme Drohmails

Beschuldigter in Drohmail-Affäre weist Vorwürfe zurück

Der in der Affäre um die rechtsextreme Drohschreiben-Serie „NSU 2.0“ in Landshut vorübergehend festgenommene Ex-Polizist hat die Vorwürfe gegen ihn entschieden zurückgewiesen. Das bestätigte die Frankfurter Staatsanwaltschaft.

Er habe nichts mit den Drohmails zu tun und wisse auch nicht, wer dahinterstecke, sagte der 63-Jährige im Gespräch mit „Süddeutscher Zeitung“, NDR und WDR. Jemand wolle offenbar gezielt die Polizei auf eine falsche Spur lenken.