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„Gebe“ Zeller, der erfolgreichste Häfler Rennfahrer, vor einem Teil seiner 380 Pokale.

„Gebe“ Zeller sagt Servus

Er ist der erfolgreichste Rennfahrer der Renngemeinschaft Graf Zeppelin. Erst 2005 ist der heute 86-Jährige aus dem Auto ausgestiegen, allerdings nur, um keine Rennen mehr zu fahren. 55 Jahre lang hat Gebhard „Gebe“ Zeller mit Leidenschaft und „Benzin im Blut“ Motorsport betrieben. Zuerst auf zwei, später auf vier Rädern. Davon zeugen die 380 Pokale in seiner Wohnung. Jetzt soll Schluss sein, verrät die hochdekorierte und sympathische Häfler Motorsport-Legende der „Schwäbischen Zeitung“.

 Luft nach unten gibt es keine mehr für den TSV in der Oberliga – nach oben noch massiv viel derselben. Nina Feil, Laura Henning

Schlusslicht, aber gute Laune

Die Tischtennisvereine haben am Wochenende wieder spannende Spiele geboten.

Damen Oberliga: TSV Untergröningen - NSU Neckarsulm 2:8. Am Sonntag hatte die erste Damenmannschaft des TSV Untergröningen in der Tischtennis Oberliga Baden-Württemberg ihr letztes Spiel der Vorrunde. Zuhause ging es gegen die Gäste von der Neckarsulmer Sportunion. Die Kulisse vor rund 70 Zuschauern war wie immer auf dem Untergröninger Rötenberg lautstark. An den Zuschauern lag es nicht – am Ende der Partie nach gut zwei Stunden Spielzeit standen die ...

Bayern für längere Speicherung von Daten rechter Straftäter

Zur besseren und langfristigeren Erkennung von ehemaligen Rechtsextremisten fordert Bayerns Innenminister Joachim Herrmann längere Speicherfristen für entsprechenden Behördeneinträge. „Wir müssen überlegen, die Fristen zu verlängern“, sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in München. Aktuell dürfen die Ermittlungsbehörden die Einträge von bestimmten Delikten der politisch motivierten Kriminalität bei Erwachsenen in der Regel zehn Jahre speichern, bei Jugendlichen fünf und bei Kindern zwei Jahre.

Stephan E.

Anwalt: Stephan E. will im Fall Lübcke erneut gestehen

Der Anwalt des Hauptverdächtigen im Mordfall Lübcke hat ein neues Geständnis seines Mandanten Stephan E. angekündigt.

„Mein Mandant hat mich gebeten, dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof mitzuteilen, dass er ein ausführliches Geständnis abgeben möchte und nun endlich die Wahrheit über die Tatnacht ans Tageslicht bringen will“, erklärte Pflichtverteidiger Frank Hannig am Donnerstag. Mit dem Geständnis wolle E. „alle noch offenen Fragen über den Tathergang klären“.

 Nina Feil holte drei der vier TSV-Punkte.

Tischtennis: Ein 4:8 an einem düsteren Tag

Mit einer 4:8-Niederlage kehrte die erste Damenmannschaft des TSV Untergröningen in der Tischtennis-Oberliga von ihrem Auswärtsspiel beim VfL Sindelfingen II ins Kochertal zurück. An diesem düsteren Sonntagnachmittag war es Nina Feil vorbehalten, mit drei Punkten die Glanzpunkte für den TSV zu setzen.

Beim bisher ungeschlagenen Tabellenzweiten (11:1) trat das TSV Quartett als klarer Außenseiter an – konnte aber dennoch gut mit der 3. Bundesligareserve des VfL mithalten und die Partie spannender als erwartet gestalten.

 Bei der Gedenkfeier des Friedensforums am Mahnmal vor dem Jüdischen Friedhof in Ellwangen wurde der Opfer des nationalsozialist

Hubele kritisiert vor jüdischem Friedhof die „rechtspopulistische AfD“

„Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg.“ Mit diesem Schwur der Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald am 19. April 1945 hat Siegfried Hubele von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Mitarbeiter der Gedenkstätte Hessental seine Rede am Sonntag bei der Gedenkfeier für die Opfer des nationalsozialistischen Terrors am Mahnmal vor dem jüdischen Friedhof begonnen – und ging dann hart ins Gericht mit der AfD.

 Heribert Prantl in der Tuttlinger Stadthalle.

Aufforderung zum kleinen Widerstand

Es war ein markantes Finale des 16. Tuttlinger Literaturherbsts: Heribert Prantl, Jurist, Journalist und Autor, gab am Mittwochabend seinen rund 350 Zuhören in der Stadthalle Denkanstöße – und forderte sie zum „kleinen Widerstand“ auf.

Prantl begann seinen in sieben Kapitel aufgegliederten Vortrag mit einem für ihn sehr wichtigen Thema: 70 Jahre Grundgesetz. Vor allem auf die Bedeutung des Artikels 20.2 des Grundgesetzes wies Prantl hin, der besagt, dass das Volk die Staatsgewalt „in Wahlen und Abstimmungen“ ausüben könne.

Merkel besucht NSU-Gedenkort in Zwickau

Merkel gedenkt der NSU-Opfer

Es ist ein symbolischer Akt: Am zerstörten Gedenkbaum für das erste Todesopfer der rechtsextremen Terrorzelle NSU legt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im sächsischen Zwickau eine weiße Rose nieder.

Vom Festakt für den Produktionsstart des E-Autos im VW-Werk ist die Regierungschefin herübergekommen - ganz bewusst, wie sie betont. Weil vor genau acht Jahren ein Haus explodiert ist, bei dem sich im Nachhinein dann herausgestellte, dass es aufs engste verbunden war mit schrecklichen Morden.

dpa-Nachrichtenüberblick POLITIK, Montag, 04.11.2019 - 18 Uhr

Einigung bei Grundrente wird zunehmend zur Koalitionsfrage

Berlin (dpa) - Der Streit über die Grundrente wird zunehmend zur Grundsatzfrage für die Zukunft der großen Koalition. Die SPD machte am Montag klar, dass ein Scheitern der Grundrente ein großes Fragezeichen hinter den Bestand des Regierungsbündnisses insgesamt setzen würde. Mehrere führende Koalitionspolitiker mahnten zu einer Einigung. Zahlreiche Abgeordnete aus der CDU/CSU-Fraktion stemmen sich aber gegen eine Lösung ohne umfassende Prüfung des Bedarfs der ...

Kanzlerin Merkel bei Gedenken an NSU-Opfer in Zwickau

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Zwickau der zehn Todesopfer der rechtsextremen Terrorgruppe NSU gedacht. Sie besuchte einen Gedenkort, der erweitert und gestern eröffnet worden war. An dem Ort stehen jetzt zehn neu gepflanzte Bäumen. Dabei legte Merkel an der Stelle, an der Anfang Oktober der Gedenkbaum für den ermordeten Enver Simsek abgesägt worden war, eine weiße Rose nieder. Zwischen 2000 und 2007 töteten die Terroristen acht türkischstämmige und einen griechischstämmigen Kleinunternehmer sowie eine Polizistin.