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Prozess Revolution Chemnitz

„Revolution Chemnitz“: Rechte Terrorverdächtige vor Gericht

Tätowierungen, die Haare kurz geschoren oder kahlköpfig - im Prozess gegen die rechte Gruppierung „Revolution Chemnitz“ tragen die Angeklagten sichtbar ihre Gesinnung in den Hochsicherheitssaal des Oberlandesgerichts (OLG) Dresden.

Einige am Montag vermummt mit schwarzen Hoodies oder Jacken und Kapuze über dem Kopf, andere mit einer aufgeklappten blauen Aktenmappe vor dem Gesicht, bis die Reporter mit Kameras den Raum verlassen müssen. Nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft sollen die acht Männer aus dem Raum Chemnitz im September ...

Mann blickt aus Fenster

Enno Bunger im Interview: „Ich mag es, mich in Melancholie zu suhlen“

Lange war es still um Enno Bunger. Nicht, weil er einfach eine Musikpause gebraucht hat. Der Musiker hatte erst einmal zwei Schicksalsschläge zu verdauen, ehe er sie in Texten für sein neues Album „Was berührt, das bleibt“ verarbeiten konnte. Innerhalb kurzer Zeit erkrankten seine Partnerin und die seines besten Freundes an Krebs. Die Partnerin seines besten Freundes starb an der Krankheit. Das Album war für Enno Bunger nun wie eine ganz persönliche Therapie.

NSU

NSU-Mordserie ist bis heute Bezugspunkt für Extremisten

Die Mordserie der Neonazi-Terrorzelle NSU wirkt als Bezugspunkt für Extremisten bis heute nach.

Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Martina Renner (Linke) hervorgeht, hat die Polizei zwischen Anfang Juni 2018 und Mitte Juli 2019 bundesweit 35 politisch rechts motivierte Straftaten registriert, bei denen die Täter Bezug auf den „Nationalsozialistischen Untergrund“ nahmen.

Die Antwort, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, zeigt, dass es dabei meist um Drohungen ...

Beate Zschäpe

Mordserie des NSU ist bis heute Bezugspunkt für Extremisten

Die Mordserie der Neonazi-Terrorzelle NSU wirkt als Bezugspunkt für Extremisten bis heute nach. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Martina Renner (Linke) hervorgeht, hat die Polizei zwischen Anfang Juni 2018 und Mitte Juli 2019 bundesweit 35 politisch rechts motivierte Straftaten registriert, bei denen die Täter Bezug auf den „Nationalsozialistischen Untergrund“ nahmen. Die Antwort, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, zeigt, dass es dabei meist um Drohungen ging oder es wurde ...

20.07.2019, Hessen, Kassel: Einsatzkräfte der Polizei laufen an Einsatzfahrzeugen vorbei. Die rechtsextreme Kleinstpartei Die R

Der Staatsfeind in den eigenen Reihen: Überblick über rechtsextreme Vorfälle bei der Polizei

Normalerweise rückt die Polizei an, wenn sich in der Stadt ein Protestzug zusammenfindet. Diesmal aber kamen die Demonstranten zur Polizei: Mitte Januar versammelten sich rund 150 Menschen vor dem 1. Polizeirevier auf der Frankfurter Zeil, um gegen strukturellen Rassismus und rechte Ideologie im Polizeiapparat zu demonstrieren. Der Ort des Protests war nicht zufällig gewählt: Das Revier der Mainmetropole steht im Zentrum eines Skandals um mutmaßliche rechtsextreme Netzwerke in der hessischen Polizei.

Beate Zschäpe

Ein Jahr nach Zschäpe-Urteil: Grüne fordern mehr Aufklärung

Ein Jahr nach dem Urteil gegen Beate Zschäpe im Münchner NSU-Prozess fordern die Grünen weitere Aufklärung über rechtsradikale terroristische Strukturen in Deutschland. „Bis heute sind zahlreiche Fragen rund um die rechtsterroristische Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds, seiner Mitglieder und Unterstützer noch immer ungeklärt“, sagte Bundestags-Fraktionsvize Konstantin von Notz der Deutschen Presse-Agentur. Der Staat stehe in der Pflicht, dem aller Entschiedenheit weiter nachzugehen - auch mit Blick auf den Mord am Kasseler ...

Polizisten

Polizist nach Drohfax an Anwältin vorübergehend festgenommen

Ein Polizist aus Mittelhessen ist im Rahmen der Ermittlungen zu den Drohfaxen an die Frankfurter Anwältin Seda Basay-Yildiz vorläufig festgenommen worden.

Er sei allerdings am selben Tag wieder freigelassen worden, da keine Haftgründe vorlagen und ein dringender Tatverdacht nicht nachgewiesen werden konnte, sagte eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Entlastet sei der Beamte aber nicht: „Die Ermittlungen gehen weiter.

Polizist nach Drohfax an Anwältin vorübergehend festgenommen

Ein Polizist aus Mittelhessen ist im Rahmen der Ermittlungen zu den Drohfaxen an die Frankfurter Anwältin Seda Basay-Yildiz vorläufig festgenommen worden. Er sei allerdings am selben Tag wieder freigelassen worden, da keine Haftgründe vorlagen und ein dringender Tatverdacht nicht nachgewiesen werden konnte, sagte eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft. Entlastet sei der Beamte aber auch nicht: „Die Ermittlungen gehen weiter.“ Basay-Yildiz hatte im NSU-Prozess Nebenkläger aus den Familien der Opfer der rechtsextremen Mordserie ...

Zwei uniformierte Männer stehen neben einem Sarg

Tödliche Gefahr vom rechten Rand wächst

Ist der mutmaßlich rechtsextremistisch motivierte Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke der Auftakt zu einer neuen Welle des Rechtsterrorismus in Deutschland? Beteiligte am großen NSU-Rechtsterroristenprozess, der am 11. Juli vorigen Jahres zu Ende ging, und Experten auf dem Gebiet des Extremismus halten das für gut möglich. Aus ihrer Sicht ist die gewaltbereite rechtsextremistische Szene sogar „gestärkt“ aus dem Prozess hervorgegangen.

Matthias Quent

Quent: Mordfall Lübcke neue Dimension von Rechtsterrorismus

Der Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft, Matthias Quent, sieht in dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke eine neue Dimension des Rechtsextremismus. Erstmals seit 1945 sei ein amtierender Politiker von einem mutmaßlichen Rechtsextremisten ermordet worden, sagte Quent am Dienstag in München. „Deswegen ist die Tat eine Zäsur.“ Die Tat sei „klar ein Fall von Terrorismus“. Denn es handele sich um eine erhebliche Gewalttat mit politischer Dimension und dem Ziel, Angst und Schrecken zu verbreiten.