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Hilde Mattheis sprach beim Politischen Aschermittwoch in Schelklingen.

Politischer Aschermittwoch in Schelklingen: Mattheis findet deutliche Worte gegen Rechts

Der für die SPD erfreuliche Wahlsieg in Hamburg führte zu keinem übervollen Rittersaal in Schelklingen zum traditionellen Politischen Aschermittwoch in Schelklingen. Seit 1998 wird der Auftritt eines bekannten Parteimitglieds in Schelklingen am Tag nach der Fasnet gepflegt. Um „Neues aus Berlin“ geht es dann, eigentlich stets sachlich. Mit dabei war dieses Mal wieder Hilde Mattheis.

Mattheis mahnt zu Aufgeschlossenheit und Toleranz„Hamburg ist eine wunderbare Ausnahme“, betonte die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis.

Zweigeteiltes Bild: Links Söder und rechts Habeck

Markus Söder verspottet Grünen-Chef Habeck als Käpt’n Iglo

Seine Fans waren nicht enttäuscht, im Gegenteil: Am Schluss seiner Rede auf dem politischen Aschermittwoch der CSU in Passau bekräftigte der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Markus Söder seine Absage an eine persönliche Kanzlerkandidatur noch einmal mehr als deutlich: „Mein Platz ist in Bayern und nicht in Berlin.“ Der Beifall in der Dreiländerhalle war demonstrativ kräftig.

Es sei schon wahr, wenn gesagt werde, Deutschland brauche einen Bayern an der Spitze, sagte er und nahm eine Anleihe bei Martin Luther: „Hier ...

Gegen Rechts

Bunter Protest in Dresden gegen Neonazis

Trommeln, Trillerpfeifen, laute Musik und Sprechchöre - bunt und lautstark haben in Dresden zahlreiche Menschen gegen eine Kundgebung von Neonazis und einen sogenannten „Trauermarsch“ zum Gedenken an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg demonstriert.

„Gemeinsam gegen den Rechtsruck in Europa“ war etwa auf Transparenten zu lesen. Pink gekleidete Demonstranten hielten ein Pappschild mit der Aufschrift: „Lieber Paradiesvogel als Reichsadler.

Thomas Strobl, Innenminister und Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg, beim Interview.

Thomas Strobl: „Beschäftigung allein schafft keinen automatischen Bleibegrund“

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) steht bei vielen oberschwäbischen Handwerkern und Mittelständlern in der Kritik. Der Grund: Immer wieder werden Menschen abgeschoben, die Arbeit haben. Die Unternehmerinitiative „Bleiberecht“ kritisiert das scharf. Im Interview mit Hendrik Groth, Daniel Hadrys und Katja Korf erklärt Strobl, wer gehen muss und wer bleiben darf.

Herr Strobl, in Rot am See hat ein Mann vor zehn Tagen mehrere Familienmitglieder erschossen.

Katharina Schulze (Die Grüne)

Schulze muss wegen Mittelfinger-Geste 500 Euro zahlen

Wegen einer beleidigenden Mittelfinger-Geste in Richtung von NPD-Anhängern muss Grünen-Landtagsfraktionschefin Katharina Schulze 500 Euro an eine gemeinnützige Organisation zahlen. Ein Fraktionssprecher bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht des „Münchner Merkur“ (Freitag). Schulze hatte auf einer Demonstration gegen die rechtsextreme NPD im Herbst 2018 in München den „Stinkefinger“ gezeigt, was juristisch als Beleidigung gilt. Funktionäre der Partei hätten Schulze angezeigt, schrieb das Blatt, deshalb habe die Justiz den ...

 Puzzles waren 2019 einer der Renner im Programm von Ravensburger.

Lieber Puzzle statt Smartphone

Wer ein 1000-Teile-Puzzle zusammensetzen will, muss schon einiges an Zeit und Geduld mitbringen. Wie muss das erst bei der 42 000-Teile-Variante sein? Oder bei einem Puzzle ganz ohne Motiv, bei dem es darum geht eine große schwarze Fläche korrekt zusammenzufügen? Der oberschwäbische Spielehersteller Ravensburger verkauft solche Puzzle-Varianten – und eine Geduldsprobe dabei gleich mit. Bei den Kunden kommt das gut an.

21 Millionen Puzzle hat das oberschwäbische Familienunternehmen nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr verkauft.

Verena Hartmann

AfD-Abgeordnete zu Austritt: „Flügel“ will Partei übernehmen

Die AfD-Bundestagsabgeordnete Verena Hartmann hat ihren Austritt aus Partei und Fraktion mit wachsender Macht des rechtsnationalen „Flügels“ in der AfD begründet.

„Der Flügel will die AfD voll und ganz übernehmen, da es sich mit diesem "Etikett" mehr erreichen lässt, als mit dem adäquateren NPD-Label“, schrieb die künftig fraktionslose Abgeordnete am Dienstag auf ihrer Facebook-Seite. „Diejenigen, die sich gegen diese rechtsextreme Strömung wehren, werden gnadenlos aus der Partei gedrängt“, fügte sie hinzu.

Konzentration im Sportgeschäft bedroht kleine Händler

Deutschlands Sportgeschäfte stehen nach Einschätzung der Branche vor einem tiefgreifenden Umbruch. In den kommenden Jahren werden voraussichtlich viele kleinere Geschäfte schließen, während große Gruppen und Online-Handel sich halten oder zulegen.

Davon gehen sowohl der Marktführer Intersport als auch die etwas kleinere Konkurrenz von Sport 2000 aus, wie die Vorstände der zwei Unternehmen am Sonntag auf der Münchner Sportartikelmesse Ispo sagten, dem mit über 2800 Ausstellern größten Treffen der Branche in Europa.

Viele Menschen fürchten sich vor Altersarmut und wollen etwas dagegen tun.

„Fridays gegen Altersarmut“: Warum vor der Gruppe gewarnt wird

Lobenswertes Engagement gegen Altersarmut oder von Rechtsextremen unterwandert? Der Paritätische Wohlfahrtsverband und die Gewerkschaft Ver.di warnen vor der Gruppe „Fridays gegen Altersarmut“ - zu Unrecht, finden deren Mitglieder. 

Mehr als 300.000 Follower hat die Gruppe „Fridays gegen Altersarmut“ auf Facebook. Knapp 200 Mahnwachen sollen heute auf Initiative der Gruppe in ganz Deutschland stattfinden. 

Auch in Baden-Württemberg und Bayern sind am Nachmittag mehrere Aktionen geplant, unter anderem in Singen, ...

Kundgebung

Friedensgebet und rassistische Töne nach Angriff von Aue

Die blutige Eskalation einer Weihnachtsfeier in Aue-Bad Schlema wühlt die Menschen in der Erzgebirgsstadt auf. Vier Tage nach der Attacke auf einen ehrenamtlichen Helfer lud die betroffene Kirchgemeinde St. Nicolai am Samstagabend zu einem Friedensgebet ein.

Mehr als 350 Menschen kamen nach Schätzungen eines dpa-Reporters in die Kirche. Die Polizei sprach am Abend von rund 500 Teilnehmern. Eine Stunde später folgten laut Polizei rund 2200 Menschen dem Aufruf eines NPD-Funktionärs zu einer Kundgebung.