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Im Hafen von Pozzallo

Lösung für Migranten von Bord der „Eleonore“

Nach einwöchiger Blockade auf dem Mittelmeer gibt es für die Verteilung der 104 Migranten des deutschen Rettungsschiffs „Eleonore“ eine Lösung.

Deutschland werde 43 der Menschen aufnehmen, hieß es am Dienstagabend aus dem Bundesinnenministerium in Berlin. Die anderen Migranten werden von Frankreich, Irland, Portugal und Luxemburg aufgenommen, wie eine Sprecherin der EU-Kommission am Dienstag sagte. Die Brüsseler Behörde organisiere nun die Verteilung der Migranten von Italien aus.

Sennotrettung im Mittelmeer

Rettungsschiffe „Eleonore“ und „Mare Jonio“ dürfen anlegen

Dutzende Migranten von zwei tagelang blockierten Rettungsschiffen dürfen nach einer dramatischen Sturmnacht nun doch in Italien an Land.

Der Kapitän des deutschen Schiffs „Eleonore“, Claus-Peter Reisch, rief nach einer Woche Blockade auf dem Meer den Notstand aus und steuerte trotz eines Verbots der italienischen Regierung nach Sizilien.

Dort konnte er am Montag im Hafen von Pozzallo überraschend rasch anlegen. Die Migranten durften aussteigen.

Feuer

Brasiliens Gouverneure geben Bolsonaro Kontra

Wegen seiner umstrittenen Umweltpolitik bekommt der rechte Präsident Jair Bolsonaro nun auch in Brasilien Gegenwind zu spüren.

Die Gouverneure des Amazonasgebiets fürchten internationale Wirtschaftssanktionen und einen schweren Imageschaden wegen des Streits um die verheerenden Waldbrände und das Hilfsangebot der G7-Staaten. „Wenn sich Brasilien auf internationaler Ebene isoliert, setzt es sich ernsten Handelssanktionen gegen unsere Produzenten aus“, sagte der Regierungschef des Bundesstaates Maranhão, Flávio Dino, bei einem Treffen ...

Claus-Peter Reisch

Deutsches Rettungsschiff nimmt rund 100 Migranten auf

Das deutsche Rettungsschiff „Eleonore“ hat rund 100 Migranten auf dem Mittelmeer aufgenommen. Die Menschen seien am Montag gerettet worden, während ihr Boot am Sinken gewesen sei, sagte Axel Steier, Sprecher der Dresdner Hilfsorganisation Mission Lifeline, die die „Eleonore“ unterstützt. Eigner und Kapitän ist der Deutsche Claus-Peter Reisch. „Ich bin sehr froh, dass wir alle Menschen retten konnten. Es war buchstäblich in letzter Sekunde“, twitterte Reisch.

Abholzung im Regenwald

Der Amazonas-Regenwald als „grüne Lunge“ und Klimaretter

Der Amazonas-Regenwald gilt als die Lunge der Welt. Seit Wochen brennt es in dem brasilianischen Gebiet. Ist es ein Desaster für das weltweite Klima? Ein Faktencheck.

BEHAUPTUNG: „Der Amazonas-Regenwald produziert mehr als 20 Prozent des weltweiten Sauerstoffs“, schreibt der portugiesische Fußball-Star Cristiano Ronaldo.

BEWERTUNG: Das ist nach Ansicht vieler Forscher richtig.

FAKTEN: Viele Wissenschaftler und Umweltverbände gehen davon aus, dass ein Fünftel des weltweiten Sauerstoffs über das riesige ...

Abholzung im Regenwald

Der Amazonas-Regenwald als „grüne Lunge“ und Klimaretter

Der Amazonas-Regenwald gilt als die Lunge der Welt. Seit Wochen brennt es in dem brasilianischen Gebiet. Ist es ein Desaster für das weltweite Klima? Ein Faktencheck.

BEHAUPTUNG: „Der Amazonas-Regenwald produziert mehr als 20 Prozent des weltweiten Sauerstoffs“, schreibt der portugiesische Fußball-Star Cristiano Ronaldo.

BEWERTUNG: Das ist nach Ansicht vieler Forscher richtig.

FAKTEN: Viele Wissenschaftler und Umweltverbände gehen davon aus, dass ein Fünftel des weltweiten Sauerstoffs über das riesige ...

Azza Karam lächelt in die Kamera

Religionskonferenz: Einsatz für Umwelt, Bildung und Frauen

Mit der Amtsübergabe an die neu ernannte Generalsekretärin ist die 10. Weltkonferenz von Religions for Peace in Lindau am Bodensee zu Ende gegangen. Azza Karam möchte interreligiöse Konzile stärken und an Task Forces für Umwelt, Bildung und Friedensförderung arbeiten, wie die 50-Jährige im Rahmen der Abschlusszeremonie am Freitag ankündigte. Dies waren inhaltliche Schwerpunkte der Tagung, zu der rund 900 Religionsvertreter, Politiker und Mitarbeiter von internationalen Nichtregierungsorganisationen (NGO) aus mehr als 100 Ländern kamen.

Nachtruhe

Malta lässt Migranten von „Ocean Viking“ an Land

Die zweiwöchige Blockade des Rettungsschiffs „Ocean Viking“ auf dem Mittelmeer mit 356 Migranten an Bord hat ein Ende. Malta werde die Menschen erst einmal aufnehmen, bevor sie auf andere EU-Staaten verteilt werden, twitterte Regierungschef Joseph Muscat am Freitag.

Neben Deutschland und Frankreich wollen Portugal, Rumänien, Luxemburg und Irland Migranten aufnehmen. „Keiner wird in Malta bleiben“, betonte Muscat.

Deutschland wolle sich „gemeinsam mit Frankreich in signifikanter Höhe beteiligen“, sagte ein Sprecher des ...

Vor G7-Gipfel in Biarritz

Nach Druck vor G7-Gipfel: Macron erlaubt Kritikern Zugang

Nach langem Tauziehen hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nachgegeben und zumindest 30 Vertretern unabhängiger Organisationen (NGO) doch den Zugang zum G7-Gipfel in Biarritz ermöglicht. Das berichteten die Entwicklungsorganisationen Oxfam und ONE der Deutschen Presse-Agentur.

Anders als bei früheren Gipfeln der sieben großen Industrienationen (G7) hatte ihnen Paris bislang die Akkreditierung und damit den Zugang zu den Medienvertretern im Pressezentrum verweigert.

Lampedusa

Migranten gehen in Italien von Bord der „Open Arms“

Italiens Hardliner Matteo Salvini grollt, Migranten jubeln: Nach einer rund dreiwöchigen Blockade auf dem Mittelmeer sind die 83 Migranten von dem Rettungsschiff „Open Arms“ nun doch in Italien an Land gegangen. Alle Menschen durften in der Nacht zu Mittwoch auf die Insel Lampedusa.

Das Schiff wurde vorläufig beschlagnahmt und nach Porto Empedocle auf Sizilien gebracht. Die Staatsanwaltschaft begann Ermittlungen gegen unbekannt wegen Amtsmissbrauchs.