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 Die 41-jährige Julia Wilhelm stammt aus Russland und feiert Weihnachten nach dem julianischen Kalender.

Weihnachten fernab der Heimat

Sie kommen aus der Mongolei, aus Indien, Afrika, der ehemaligen Sowjetunion und aus Syrien: die Frauen, die derzeit am städtischen Projekt „Gemeinsam stark werden“ teilnehmen. Für manche ist es das erste Weihnachtsfest in der neuen Heimat. Einige feiern aus religiösen Gründen Weihnachten nicht oder an einem anderen Tag.

Trotzdem sind sie offen für das christliche Fest und die vorweihnachtlichen Traditionen, mit denen sie in Aalen konfrontiert werden.


 Kurz unterbrochen wurde die Sitzung, da sich der deutsche Botschafter in Mosambik, Detlev Wolter, im Beisein des Integrationsa

Integrationskonzept vorgestellt

Das neue Integrationskonzept der Stadt Aalen ist bei der Sitzung des Ausschusses für Integration vorgestellt worden. Nun geht das Papier in die Ortschaftsräte.

Uta-Maria Steybe, Leiterin des Integrationsteams der Stadt Aalen, gab einen Einblick über die Anzahl der Menschen mit Migrationshintergrund in Aalen und zeigte, dass bereits heute fast die Hälfte der null- bis zehnjährigen Kinder in Aalen Migrationshintergrund haben. Danach ging sie näher auf das neu erstellte Konzept ein: „Herzstück des Konzeptes ist die klar vorgegebene ...

Pulse of Europe widmet sich Chancen von Berufsstartern

Bei der jüngsten Veranstaltung von Pulse-of-Europe in Aalen ist es um das Thema Integrationspolitik gegangen. Der Europäische Stabilitätsfonds ist Co-Finanzierer mehrerer Projekte, die sich mit der beruflichen Weiterbildung, besonders von Menschen mit Migrationshintergrund widmen.

„25 Prozent der Aalener Einwohner hat einen Migrationshintergrund. Immer noch hat diese Gruppe im Durchschnitt schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Genau deshalb wollte der Gemeinderat Förderungen schaffen, um anzusetzen“, sagte Uta-Maria Steybe, ...

„Pulse of Europe“: Chancen am Arbeitsmarkt

Bei der nun elften Veranstaltung von „Pulse of Europe“ in Aalen wird das Thema der Integrationspolitik im Vordergrund stehen. Sie findet statt am Sonntag, 6. Mai, um 14 Uhr am Aalener Markplatz. Zu Gast dabei sind Uta-Maria Steybe, die Beauftragte für Chancengleichheit und für Integration der Stadt Aalen, sowie Muammer Ermis, der mit der Aufgabe als „Berufswerber“ im Projekt tätig ist. Unter anderem geht es bei der Veranstaltung um den europäischen Stabilitätsfonds, der Co-Finanzierer mehrerer Projekte ist, die sich mit der beruflichen ...


Die Ausstellung „Was glaubst denn du?“ wurde am Montagabend im Rathausfoyer eröffnet. Pfarrer Manfred Metzger (links) hielt ein

Positives Signal für ein friedliches Miteinander

Respekt, Toleranz und mehr voneinander Wissen – diesen wesentlichen Aspekten im Verhältnis von Christentum und dem Islam widmet sich bis zum 2. März die speziell für Kinder konzipierte Ausstellung „Was glaubst denn du?“ im Rathausfoyer in Aalen. Bei der Eröffnung am Montagabend wurde gleich das Miteinander von Christen und Moslems praktiziert.

„Das Rathausfoyer ist der richtige Platz für eine solche Ausstellung, hier trifft sich alles“, sagte Oberbürgermeister Thilo Rentschler bei der Begrüßung der rund 50 Gäste.

Wie Christen und Muslime glauben

„Was glaubst denn du?“ heißt eine Ausstellung über Islam und Christentum für Kinder von Klasse drei bis sechs, die am Montag, 19. Februar, um 18 Uhr im Aalener Rathausfoyer eröffnet wird. Die Wanderausstellung der evangelischen Landeskirche ermöglicht Kindern, Wissen über das Christentum und den Islam, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu lernen.

Unter anderem dreht sich die Ausstellung um Fragen wie „Bist Du Muslim oder Christ?“, „Kannst du mir erklären was an Ramadan passiert?


Grundlage für einen zufriedenstellenden Dialog: gemeinsam Suppe essen. Muammer Ermis, Manfred Metzger, Küchenchefin Cigdem Celi

Den Dialog am Laufen halten

Trump, Erdogan, Le Pen, Wilders: Das Verhältnis zwischen Christen und Muslimen ist vordergründig angespannt wie selten zuvor. Der christlich-islamische Dialogkreis, der sich seit zehn Jahren um ein gutes Verhältnis zwischen den Religionen bemüht, bleibt aber seiner Linie treu: Den Dialog am Laufen halten. „Wir pflegen ein gutes Miteinander – auch das ist eine politische Aussage“, sagt Manfred Metzger, evangelischer Pfarrer in Unterkochen. „Ich sehe unser Verhältnis nicht angespannt.


In diesem Raum ist am Sonntag „Nathan Next Door“ zu Gast. Unser Foto zeigt (von links) Daniela Mühlbäck, Projektkoordinatorin B

Treffliche Vorlage für den Boulevard Ulmer Straße

Ob Gotthold Ephraim Lessing bei der Niederschrift von „Nathan der Weise“ an die Ulmer Straße im Jahr 2017 gedacht hat, ist nicht überliefert. Fest steht: Der Text passt wie gemacht auf das soziokulturelle Projekt „Boulevard Ulmer Straße“, mit dem das Theater der Stadt Aalen sein Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen begleitet. Bei freiem Eintritt ist eine szenisch-musikalische Lesung unter den Titel „Nathan Next Door“ am kommenden Sonntag um 15.30 Uhr im Konferenzraum der Merke-Moschee (Ditib) in der Ulmer Straße 122 zu erleben.

Ditib-Moschee hat neuen Vorstand

Die Mitglieder der Ditib-Moschee in Aalen haben ihren neuen Vorstand gewählt. Er setzt sich zusammen aus Cemil Sahin, Musa Satir, Harun Satir, Muammer Ermis und Necati Balkaya.

Vor der Wahl appellierte Vereinsmitglied Turgay Dündar in einer Ansprache an die türkische Gemeinde, ihren Vorstand und an die Geistlichen, keine Politik in der Moschee zu zulassen. „Niemand hat das Recht, in der Moschee für eine Partei oder Person Werbung zu treiben“, so Dündar.

Migranten werden seltener eingeladen

Claudia Burkhard, Referentin bei der Bertelsmann-Stiftung, hat jetzt die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zum Thema „Ausbildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ in Aalen vorgestellt.

Die gute Nachricht: Für 75 Prozent der Betriebe, die Jugendliche mit Migrationshintergrund ausbilden, ist dies nichts Außergewöhnliches. „Je mehr Erfahrungen Betriebe mit der Ausbildung von jungen Migranten gemacht haben und je größer die Betriebe sind, desto selbstverständlicher ist dieser Umstand“, stellte Claudia Burkard fest.