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Ditib-Moschee

Ditib bildet erstmals Imame in Deutschland aus

Es ist ein viel beachteter Startschuss: Die bundesweit größte Islam-Organisation Ditib bildet nach anhaltender Kritik jetzt erstmals einen Teil ihrer Imame in Deutschland aus.

Die Türkisch-Islamische Union hat dafür im Eifel-Ort Dahlem ein neues Zentrum errichtet. Es handele sich um einen „Neuanfang“ mit zunächst 22 Teilnehmern, es sollen aber in einen dynamischen Prozess deutlich mehr werden, sagte der Ditib-Bundesvorsitzende Kazim Türkmen zur Eröffnung.

 Sineb El Masrar ist Chefredakteurin der Zeitschrift „Gazelle“ und bezeichnet sich als muslimische Feministin.

Vielfältige Stimmen auf der Islamkonferenz

Am Mittwoch lädt Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) Muslime nach Berlin ein, um mit ihnen auf der Deutschen Islamkonferenz (DIK) über ihre Religion zu debattieren. Der Minister erwartet Kooperation auf Seiten der Muslime. Doch welche Erwartungen haben diese ihrerseits? Vier Gefragte geben Antwort.

 

Sineb El Masrar, Chefredakteurin der Zeitschrift „Gazelle“:

 

„Als muslimische Feministin kann ein deutscher Islam nur ein geschlechtergerechter Islam sein, der an die universellen ...


 Der Schriftsteller und Politologe Hamed Abdel-Samad war im vergangenen Jahr auch zu Gast bei „Talk im Bock“ in Leutkirch.

Unter Polizeischutz zur Buchvorstellung

Steht der Islam für Gewalt? Spätestens seit dem 11. September 2001 ist der Islam als Religion unter Druck geraten. Hamed Abdel-Samad findet: zu Recht. Der deutsch-ägyptische Politikwissenschaftler sagt: „Wer immer behauptet, der IS habe mit dem Islam nichts zu tun, verhindert dessen Bekämpfung.“ Begegnen müsse man dem Islamischen Staat mit der Kultur des Lebens, der Lebensfreude, der Freiheit. „Und zur Freiheit gehört meiner Meinung nach, den Koran direkt anzugreifen und zu kritisieren.

Der Islam im Vortrag

Im Rahmen des Semesterthemas „Religionen in Konflikten“ im Studium Generale veranstaltet von vhs, Hochschule und Aalener Kulturamt, geht Professor Mouhanad Khorchide in seinem Vortrag am Montag, 7. Dezember, um 18 Uhr der islamischen Theologie auf den Grund. Er setzt sich mit Passagen im Koran auseinander, die häufig missbraucht werden.

Der Vortrag ist kostenlos und findet in der Aula der Hochschule Aalen (Beethovenstraße 1) statt.

Für Mouhanad Khorchide ist der Islam eine Religion der Barmherzigkeit.

„Islam ist Barmherzigkeit“

„Mit dem Islam assoziiert man negative Aspekte: Fremdenfeindliche und frauenfeindliche Vorstellungen herrschen in den Köpfen“, Mouhanad Khorchide möchte diesem Bild des Islams mit einem aufgeklärten und modernen Verständnis der Religion begegnen. Der Leiter des Zentrums für Islamische Theologie in Münster spricht bei der Herbsttagung für Tiefenpsychologie in Lindau über den Islam als eine Religion der Barmherzigkeit.

Khorchides Familie stammt aus Palästina.

Zentrum für Islamische Theologie

Gauck besucht Zentrum für Islamische Theologie

Münster (dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck besucht das Zentrum für Islamische Theologie an der Universität Münster. Überschattet wird sein Besuch von einem Streit zwischen der Uni Münster und den muslimischen Verbänden.

Diese werfen dem Leiter des Zentrums, ZIT, Mouhanad Khorchide, ein zu liberales Islam-Verständnis vor. Das Zentrum bildet Islam-Wissenschaftler aus sowie angehende Lehrer, die in Nordrhein-Westfalen in den nächsten Jahren bekenntnisorientierten Islam-Unterricht geben sollen.

Runder Tisch Islam zu Themen Jugend, Medien und Kultur

Stuttgart (dpa/lsw) - Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) setzt sich heute beim vierten Runden Tisch Islam mit den Themen Jugend, Medien und Kultur auseinander. Dabei soll es unter anderem um die Fragen gehen, wie junge Muslime ihren Glauben leben, wie sie sich mit der religiösen Tradition auseinandersetzen, wie sie sich für ihre Interessen Gehör verschaffen können und wie sie noch stärker in die Verbands- und Vereinsarbeit eingebunden werden können.

Schavan eröffnet neues Zentrum für islamische Theologie

Münster/Osnabrück (dpa) - Ein neues Zentrum für islamische Theologie mit rund 300 Studenten hat in Münster und Osnabrück offiziell seine Arbeit aufgenommen.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) gab bei einer Feierstunde in der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster das Startsignal für das gemeinsame und länderübergreifende Projekt der beiden Universitäten.

Das Institut für Islamische Theologie (IIT) in Osnabrück und das Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) in Münster bilden zusammen eines von ...