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Nato beschließt neues strategisches Konzept

Die Staats- und Regierungschefs der 30 Nato-Staaten haben bei ihrem Gipfeltreffen in Madrid ein neues strategisches Konzept für das Militärbündnis beschlossen. Das bestätigte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch nach der ersten Arbeitssitzung.

In dem Grundlagendokument für politische und militärische Planungen wird Russland als «größte und unmittelbarste Bedrohung für die Sicherheit der Verbündeten und für Frieden und Stabilität im euro-atlantischen Raum» bezeichnet, China als Herausforderung.

Joko Widodo

Indonesiens Widodo für Friedensmission in Kiew eingetroffen

Der indonesische Präsident Joko Widodo ist am Mittwochmorgen in seiner weitgehend selbst ernannten Rolle als Friedensvermittler zwischen Russland und der Ukraine in Kiew eingetroffen.

Am Bahnhof der ukrainischen Hauptstadt wurden er und seine Entourage unter anderem vom stellvertretenden Außenminister Dmytro Senik empfangen, wie das indonesische Präsidentenbüro in Jakarta mitteilte. Am Nachmittag war ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geplant.

Kinder in Tschernihiw

Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Im Ukraine-Krieg erleiden die Verteidiger nach russischer Darstellung weiter erhebliche Verluste. Bei Kämpfen an einer Ölraffinerie im Süden der Stadt Lyssytschansk in der Ostukraine seien viele Soldaten regierungstreuer Truppen getötet worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

Von den 350 Mann einer Gebirgsjägerbrigade seien lediglich noch 30 am Leben. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Zudem seien eine Ausbildungsbasis für ausländische Söldner in der Nähe der Stadt Mykolajiw im Süden sowie vier ...

Einkaufszentrum in Krementschuk

Zerstörtes Kaufhaus: Moskaus Behauptung mutmaßlich falsch

Ein zerstörtes Einkaufszentrum und zahlreiche zivile Opfer - das ist das Ergebnis eines russischen Raketenangriffs auf die ukrainische Stadt Krementschuk, der international scharf verurteilt wird.

Nach ukrainischen Angaben kamen dabei mehr als 20 Menschen ums Leben. Rund 60 Menschen sind verletzt worden. Das russische Militär hat den Angriff inzwischen eingeräumt. Das russische Verteidigungsministerium teilte ohne Belege mit: Das Einkaufszentrum sei gar nicht mehr in Betrieb gewesen.

G7-Gipfel - Abschluss

Draghi glaubt an Ende von Hafenblockade

Die Ukraine und viele arme Länder der Welt können nach Einschätzung des italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi auf ein baldiges Ende der russischen Schwarzmeerblockade hoffen. Der Regierungschef berichtete zum Abschluss des G7-Gipfels in Bayern, dass alle involvierten Verhandlungspartner auf die Zusage Moskaus warten. «Und die sollte sehr bald kommen», habe UN-Generalsekretär Antonio Guterres den Staats- und Regierungschef der führenden demokratischen Wirtschaftsmächte bei deren Treffen berichtet.

Michelin

Michelin will sich aus Russland zurückziehen

Der französische Reifenhersteller Michelin will sich angesichts des Kriegs gegen die Ukraine bis zum Jahresende vollständig aus Russland zurückziehen.

Alle Aktivitäten dort sollten übergeben werden, hieß es in einer Mitteilung des Konzerns mit Sitz im französischen Clermont-Ferrand vom Dienstag. Es werde überlegt, Administration, Verkauf und den Industriebetrieb an das aktuelle örtliche Management in Russland zu übertragen.

Michelin hatte seine Geschäfte in Russland sowie den Export dorthin Mitte März ausgesetzt.

Olaf Scholz

Ergebnisse des G7-Gipfels: Kanzler Scholz zieht Bilanz

Nach mehr als einem halben Dutzend Arbeitssitzungen und zahlreichen bilateralen Gesprächen beenden die G7-Staats- und -Regierungschefs ihre Beratungen im bayerischen Schloss Elmau.

Die führenden demokratischen Wirtschaftsmächte (G7) stemmen sich mit weiteren 4,5 Milliarden US-Dollar gegen die drohenden Hungersnöte wegen des russischen Ukraine-Kriegs. Besonders in Ländern Afrikas sei die Ernährungskrise eine «existenzielle Bedrohung» geworden, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zum Abschluss des dreitägigen Gipfels.

Einkaufszentrum in Flammen

Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Deutschland und die Niederlande werden der Ukraine zusammen sechs weitere Modelle der Panzerhaubitze 2000 liefern. Das sagten Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) und ihre niederländische Amtskollegin Kasja Ollongren am Dienstag am Rande des Nato-Gipfels in Madrid.

Nachdem die ostukrainische Stadt Krementschuk Ziel eines Angriffs der russischen Luftwaffe geworden ist, hat Russland den Angriff eingeräumt. Ein Einkaufszentrum ist komplett zerstört worden, die ukrainischen Behörden sprechen von Dutzenden Opfern.

Moskau

Moody's stellt Zahlungsausfall Russlands fest

Die Ratingagentur Moody's hat wegen nicht fristgemäß beglichener Schulden bei internationalen Investoren einen Zahlungsausfall Russlands festgestellt.

Konkret gehe es um Zinszahlungen zweier Staatsanleihen, die auch nach Ablauf einer Verzugsfrist von 30 Tagen nicht bei Gläubigern angekommen seien, teilte das US-Unternehmen am Montag (Ortszeit) in New York mit.

Keine Pleite im eigentlichen SinneRusslands letzter Zahlungsausfall bei Auslandsschulden liegt über Hundert Jahre zurück.

Joe Biden

Luftverteidigung: USA wollen Ukraine Waffensystem liefern

Die US-Regierung will der Ukraine ein modernes Waffensystem zur Luftverteidigung liefern. «Ich kann bestätigen, dass wir in der Tat dabei sind, ein Paket festzuzurren, das fortschrittliche Luftverteidigungsfähigkeiten beinhaltet», sagte der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, am Rande des G7-Gipfels auf Schloss Elmau.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj habe angesichts russischer Raketenangriffe auf Kiew und andere Städte um «zusätzliche Luftabwehrkapazitäten» gebeten.