Suchergebnis

Russland weist Diplomaten aus den USA und Polen aus

Als Reaktion auf die Ausweisung von zehn russischen Diplomaten aus den USA und drei aus Polen wird Russland insgesamt 13 Diplomaten der beiden Staaten des Landes verweisen. Das kündigte Außenminister Sergej Lawrow am Freitagabend in Moskau der Agentur Interfax zufolge an. Zudem verhängte Russland demnach Sanktionen gegen die USA.

© dpa-infocom, dpa:210416-99-234476/1

Fabiano Caruana

Schachturnier um WM-Herausforderer beginnt

Acht Großmeister, sieben Runden, ein Sieger.

Wenn von Montag an in Jekaterinburg das Kandidatenturnier der Schach-WM fortgesetzt wird, wollen die russischen Organisatoren alles dafür tun, um die vom Amerikaner Fabiano Caruana als «extrem paranoid» beschriebene Atmosphäre der ersten Turnierhälfte vergessen zu machen. In der Millionenstadt am Ural wird der Herausforderer des norwegischen Weltmeisters Magnus Carlsen gekürt. Die 500.000 Euro Preisgeld finanziert der Onlinehändler Andrej Simanowski, ein glühender Putin-Fan.

Nord Stream 2

US-Präsident Biden spricht sich gegen Nord Stream 2 aus

US-Präsident Joe Biden hat sich erneut gegen die deutsch-russische Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 ausgesprochen. «Ich bin seit langem gegen Nord Stream 2», sagte Biden im Weißen Haus.

Auf die Frage, warum das Projekt Nord Stream 2 nicht von den jüngsten US-Sanktionen gegen Russland betroffen ist, entgegnete US-Präsident Joe Biden: «Nord Stream 2 ist ein kompliziertes Thema, das unsere Verbündeten in Europa betrifft.» Das Thema sei aber weiter auf dem Tisch.

Russlands Präsident Putin

Russland weist Diplomaten aus den USA und Polen aus

Als Reaktion auf die Ausweisung von zehn russischen Diplomaten aus den USA und drei aus Polen wird Russland insgesamt 13 Diplomaten der beiden Staaten des Landes verweisen. Das kündigte Außenminister Sergej Lawrow am Freitagabend in Moskau der Agentur Interfax zufolge an.

Zudem verhängte Russland demnach Sanktionen gegen die USA. Lawrow sagte, dass Russland auch die Arbeit von US-Organisationen und -Stiftungen einschränken werde, die sich in die inneren Angelegenheiten des Landes einmischten.

Ukrainische Soldaten

Ukraine droht mit nuklearer Aufrüstung

Die Ukraine erwägt die Wiederanschaffung von Atomwaffen, sollte das osteuropäische Land nicht Mitglied der Nato werden.

«Entweder sind wir Teil eines Bündnisses wie der Nato und tragen auch dazu bei, dass dieses Europa stärker wird, (...) oder wir haben eine einzige Option, dann selbst aufzurüsten», sagte der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrej Melnik, am Donnerstag im Deutschlandfunk. Kiew werde dann «vielleicht auch über einen nuklearen Status» nachdenken.

Hacker

Nach Hackerangriff: USA weisen russische Diplomaten aus

Als Vergeltung für Moskau zugeschriebene Hackerangriffe und Einmischungen in die US-Wahlen weisen die USA zehn russische Diplomaten aus und verhängen eine Reihe neuer Sanktionen.

Unter den Diplomaten der Vertretung in Washington seien auch fünf Mitarbeiter russischer Geheimdienste, erklärte das Weiße Haus am Donnerstag.

Zudem wird US-Finanzunternehmen der Handel mit russischen Staatsschulden verboten, die ab Mitte Juni ausgestellt werden.

US-Regierung weist nach Hackerangriff zehn russische Diplomaten aus

Als Vergeltung für einen Moskau zugeschriebenen Hackerangriff weist die US-Regierung zehn russische Diplomaten aus. Unter den Diplomaten der Vertretung in Washington seien auch fünf Mitarbeiter russischer Geheimdienste, erklärte das Weiße Haus am Donnerstag. Zudem werden demnach mehrere Personen und Organisationen mit Sanktionen belegt und US-Banken wird der Handel mit neuen russischen Staatsschulden verboten.

© dpa-infocom, dpa:210415-99-216522/1

Biden und Merkel

Merkel und Biden fordern russischen Truppenabzug

Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Joe Biden haben sich hinter Forderungen nach einer Beendigung des russischen Truppenaufmarsches entlang der Grenze zur Ukraine gestellt.

Regierungssprecher Steffen Seibert teilte am Mittwochabend nach einem Telefonat von Angela Merkel und US-Präsident Joe Biden mit: «Die Bundeskanzlerin und der Präsident waren sich einig, dass von Russland der Abbau der jüngsten Truppenverstärkungen einzufordern ist, um eine Deeskalation der Situation zu erreichen».

Cyberkriminalität

Kaspersky: Gefährlichere Cyberangriffe auf Industrie

Die russische IT-Sicherheitsfirma Kaspersky sieht einen Anstieg gefährlicherer Cyberattacken auf deutsche Industrieunternehmen.

Die reine Zahl der beobachteten Angriffe sei im vergangenen Jahr zwar gesunken, diese seien aber lokaler, fokussierter und dadurch auch komplexer und schwerer zu erkennen geworden, warnte Kaspersky am Mittwoch.

Insgesamt sei ein Problem, dass die meisten Steuerungssysteme in der Industrie auf denselben Technologien basierten, betonte Gründer und Chef Eugene Kaspersky.

Impfstoff Sputnik V

Russland wartet auf den Sputnik-Effekt

Die täglichen Jubelmeldungen in Russland zum Corona-Impfstoff Sputnik V erinnern an die Tage, als die stolze Raumfahrtnation als erste ins Weltall vordrang.

Deshalb ist das Vakzin auch nach dem ersten Satelliten - dem Sputnik - benannt, wie der Chef des staatlichen russischen Direktinvestmentfonds RDIF, Kirill Dmitrijew, stolz hervorhebt. Gerade erst hat Russlands oberster Vermarkter des Präparats die Weltpresse zusammengerufen, um von neuen Erfolgen zu berichten.