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Coronavirus: Antibiotika-Engpässe möglich

Produktionsausfälle in China wegen des neuen Coronavirus könnten Pharmaexperten zufolge zu Antibiotika-Engpässen in Deutschland führen. Da die Herstellung von Wirkstoffen in der stark betroffenen Provinz Hubei stillstehe, schwänden die Lagervorräte für die Weiterverarbeitung. Das sagte Morris Hosseini, Pharmaexperte bei der Beratungsgesellschaft Roland Berger. Kurzfristig reichten die Bestände noch aus, doch bei einem längerfristigen Stopp in den chinesischen Werken drohten Lieferengpässe.

Antibiotika

Wegen Coronavirus: Antibiotika-Engpässe möglich

In Deutschland ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle um 2 auf 16 gestiegen.

Die beiden Neuerkrankungen stehen im Zusammenhang mit dem Automobilzulieferer aus Stockdorf bei München, bei dem vor über zwei Wochen bundesweit erstmals eine Infektion mit der neuen Lungenkrankheit gemeldet wurde. Das berichtete das bayerische Gesundheitsministerium in München. Einzelheiten zu den neuen Fällen wollte das Ministerium am Mittwoch bekanntgeben.


Jochen Maas

Antibiotika-Forschung lohnt sich nicht

Sie gelten als das goldene Zeitalter der Antibiotika-Forschung: die 1980er- und 1990er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Allein in Deutschland sind in diesen beiden Dekaden 42 neue Antibiotika auf den Markt gekommen. Von den weltweit 50 größten Pharmafirmen unterhielten nicht weniger als 18 eine große Antibiotika-Forschungsabteilung.

Doch seitdem herrscht Flaute. Zwischen 2001 und 2010 schafften es lediglich acht Antibiotika-Medikamente auf den Markt, und von den 50größten Pharmafirmen engagieren sich nur noch sechs in der ...